Generalvikar Winterkamp von Münster hält Pater Michael Ramm vor, die Heilige Messe zu nutzen, um „private Meinungen“ über das Coronavirus zu äußern.
Der Pater darf als Priester in Rundbriefen nicht über Impfung, Todesfolgen, Lebens- und Überlebensfragen unterrichten. Ein Homo-Pfarrer wie Brüggemann aber darf bei ihm ungeschoren seine privaten Homo-Ergüsse auf Hochglanzpapier der Diözese ausbreiten.
Bischöfe und sogar Papst Bergoglio dürfen solche „privaten Meinungen“ äußern. Wer sich nicht impfen lässt, der sündigt schwer. So die Stimme aus Rom. Er diktiert die Impfung und die neue Messe. Anscheinend als Vorbedingung für den Himmel. Impftote, verharmlosend „Impfdurchbrüche“ genannt, kommen bei ihm nicht vor.
Meine Sakristanin fand kürzlich ihren Ehemann zwei Tage nach der Impfung tot im Bett. Vorher war er kerngesund. Natürlich erscheint er nicht in der Statistik der Corona-Toten eines Herrn Drosten oder Bill Gates.
Pater Ramn wollte aufklären, wo andere verschleiern. Er stützt sich auf die soliden Erkenntnisse zahlreicher Mikrobiologen wie Sucharir Bhakdi, nicht auf einen Klabautermann, alias Lauterbach, einen Stümper vor dem Herrn.
„Ouod licet Jovi non licet bovi” - zu deutsch: „Was Jupiter erlaubt ist, ist dem Rindvieh noch lange nicht erlaubt.“ Was einem Bischof erlaubt ist, ist noch lange nicht einem Priester erlaubt. So denkt man in Münster.
Vom Oberhirten dort wird munter ein Trump, eine Pegida, eine AfD in Predigten heruntergemacht. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Dennoch: Ein Bischof ist kein Jupiter und ein Priester schon lange kein Rindvieh.
Das erinnert an einen Vorfall vor 25 Jahren. Pater Ramms Vater betete mit einer Gruppe Lebensschützer vor dem Mainzer Bischofssitz den Rosenkranz für die ungeborenen Kinder.
Wutschnaubend stürzte Bischof Lehmann - der Verfechter der staatlichen Tötungslizenz ("Beratungsschein"), der eine offene Fronde gegen Papst Johannes Paul II anzettelte und sich wenig später seinen Kardinalshut in einer für die ganze Welt Aufsehen erregenden Nachwahl im Januar 2001 erschlichen hatte - aus seinem Palais und pflanzte sich mit seiner ganzen Leibesfülle vor dem schmächtigen Vater der beiden Priestersöhne Martin und Michael Ramm auf und verwies mit donnernd-drohender Stimme die Beter des Platzes.
Eine Machtdemonstration, die sich jetzt wieder in aller Öffentlichkeit in Münster aufs neue mit seinem Sohn Pater Michael Ramm FSSP vollzieht. Der Witz nur: Immer wieder beklagt der Bischof von Münster heute den „Machtmißbrauch in der Kirche“. Schuldig sind immer die anderen.
Denn Homo-Segner wie Pfarrer Brüggemann, Weidisch, Olding und viele andere mehr werden nicht abgesetzt, konfiniert bis in die Tschechei.
Bischof Lettmann hatte es auch schon mal mit mir versucht. Vor 30 Jahren versetzte er mich bis an die äußerste Grenze des Bistums. Weiter ging es aus kirchenrechtlichen Gründen nicht.
Er nannte es „Konfinieren“ - nicht zu verwechseln mit „konfirmieren“. Denn an meine Confirmatio, meine Hl. Firmung erinnere ich mich noch recht gut. Sie war und ist ein wahres Gnadengeschenk.
Nun sollte j.w.d. - auf ostpreußisch: „janz weit draußen“- der Spätling als Schädling unschädlich gemacht werden. Ich kann nicht beurteilen, ob das gelungen ist.
Jedenfalls ist es heute mit unserem kuriosen Bischof von Rom wieder in Mode gekommen bis an die äußersten Grenzen zu gehen — auch wenn sie für viele Katholiken die äußerste Grenze des Erträglichen darstellen, wie das Verbot der althergebrachten Heiligen Messe aller Zeiten.
Es wird ihm noch schwer im Magen liegen. Hoffentlich nicht für die Ewigkeit. Denn Gott wird ihm das nicht durchgehen lassen.