„Montagsgespräch“ am Brandenburger Tor – Widerstand aus Glauben, nicht aus Gewalt
In nächtlicher Stille, am geschichtsträchtigen Brandenburger Tor, entfaltet das Video „Montagsgespräch“ eine ungewöhnliche Form des öffentlichen Zeugnisses. Kein politischer Schlagabtausch, keine Parolen, kein Lärm – stattdessen ein meditatives, pathetisches Gespräch über Glauben, Liebe, Gewissen und die bewusste Entscheidung gegen Gewalt. Ein kleines Licht in der Dunkelheit genügt, um an eine grundlegende Wahrheit zu erinnern: Widerstand beginnt im Herzen.
Das „Montagsgespräch“ knüpft bewusst an die Tradition der Montagsdemonstrationen an, ohne sie zu imitieren. Der historische Ort wird zum Raum der inneren Auseinandersetzung. Es geht nicht primär um politische Programme, sondern um die Frage, wie ein Christ in Zeiten von Angst, Spaltung und Gewalt bestehen kann, ohne selbst Teil der Gewalt zu werden.
Glaube, Liebe und Gewissensentscheidung
Zentral ist die Betonung des persönlichen Gewissens. Die angesprochene Kriegsdienstverweigerung wird nicht als Flucht vor Verantwortung dargestellt, sondern als Entscheidung aus Liebe zum Leben. Diese Haltung entspricht der katholischen Lehre, die das Gewissen als innerste Stimme des Menschen versteht:
„Im Innern seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, dem er aber gehorchen muss.“
(Katechismus der Katholischen Kirche, KKK 1776)
Auch die katholische Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen wird ausdrücklich gelehrt:
„Öffentliche Gewalten sollen für diejenigen, die aus Gewissensgründen den Waffendienst verweigern, eine gerechte Regelung treffen.“
(KKK 2311)
Nein zur Gewalt – Ja zum Leben
Das Video setzt einen klaren Akzent gegen Gewalt, auch gegenüber ideologischen Gegnern oder gewalttätigen Gruppen. Statt Gegengewalt wird bewusst der Weg des Lichts und der Liebe gewählt. Diese Haltung wurzelt direkt im Evangelium:
„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“
(Mt 5,9)
Und weiter:
„Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.“
(Mt 5,44)
Selbst die symbolische Erwähnung der sogenannten „bösen Onkel“ – stellvertretend für Täter und Gewalttäter – wird nicht zur Anklage, sondern zum Anlass für Gebet und Gnade. Damit folgt das „Montagsgespräch“ einer zutiefst christlichen Logik: Erlösung kommt nicht durch Vernichtung des Gegners, sondern durch Umkehr des Herzens.
Stille, Licht und geistliche Tiefe
Auffällig ist die bewusste Langsamkeit des Videos. Lachen und Weinen, Stille und Wort wechseln sich ab. Die Wahrheit wird nicht erzwungen, sondern gesucht. Diese Haltung erinnert an das biblische Zeugnis vom leisen Wirken Gottes:
„Der Herr war nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer – nach dem Feuer aber kam ein leiser, sanfter Hauch.“
(vgl. 1 Kön 19,11–12)
Der spirituelle Abschluss mit mehrfach gesprochenem „Amen“ macht deutlich: Dieses Gespräch versteht sich nicht nur als Meinungsäußerung, sondern als Gebet und Bekenntnis.
Ein christliches Zeugnis unserer Zeit
Das „Montagsgespräch“ ist kein politisches Manifest und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist ein Zeugnis – still, bewusst begrenzt, geistlich. In einer Zeit zunehmender Polarisierung erinnert es an eine grundlegende christliche Wahrheit:
„Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.“
(Röm 12,21)
Oder, wie es der Katechismus zusammenfasst:
„Der Friede ist nicht bloß die Abwesenheit von Krieg … er ist die Frucht der Gerechtigkeit und der Liebe.“
(vgl. KKK 2304)
Das „Montagsgespräch“ lädt dazu ein, Widerstand neu zu denken: nicht als Kampf gegen Menschen, sondern als Treue zur Wahrheit, zum Gewissen und zum Leben – getragen von Glauben, Liebe und Hoffnung.
Ja zum Leben. Nein zur Gewalt. Ja zur Liebe. Amen.
Es geht nicht darum, historischen Bauwerken aus dem Weg zu gehen, nur weil Maria nicht dargestellt ist.
Der wahre, endgültige Sieg über das Böse ist längst vollbracht – durch Christus und seine Mutter Maria.
Alles andere, was wie Triumph erscheint, ist vergänglich.
Wer das versteht, findet Trost und Klarheit in der geistlichen Wahrheit.
Liebe Freunde,
wir sollen nicht vor historischen Bauwerken fliehen, nur weil dort keine Muttergottes steht oder heidnische Symbole thronen.
Im Gegenteil: Der Herr ruft uns, solche Orte mit dem Licht Christi und der Liebe Mariens zu durchdringen – nicht durch Flucht, sondern durch mutiges Zeugnis.
Orte wie das Brandenburger Tor erzählen von menschlichen Triumphen, Kriegen und Machtkämpfen.
Doch gerade dort wird im stillen Gebet sichtbar: Der wahre Sieg gehört der Unbefleckten Königin des Himmels, die mit ihrem Sohn die Schlange zermalmt (Gen 3,15; Offb 12,1-5).
Viele Städte haben Mariasäulen an zentralen Plätzen – ein Zeichen, dass Gottes Gnade jede menschliche Macht übertrifft. Auch wir können Orte verwandeln: Ein kleines Licht in der Dunkelheit, ein Gebet, eine hingebende Liebe genügt, um Zeugnis zu geben.
„Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht ergriffen“ (Joh 1,5).
„Der Gott des Friedens wird den Satan bald unter eure Füße treten“ (Röm 16,20).
Wie der Engel Maria sagte: „Fürchte dich nicht, Maria; du hast bei Gott Gnade gefunden“ (Lk 1,28).
Der Katechismus erinnert uns:
Im Gewissen erkennt der Mensch Gottes Gesetz (KKK 1776),
öffentliche Gewalten sollen Gewissensfreiheit achten (KKK 2311),
und Friede ist die Frucht von Gerechtigkeit und Liebe (KKK 2304).
Lasst uns Orte wie das Brandenburger Tor mit Maria und Christus erobern – friedlich, betend, liebend.
Maria, Siegerin in allen Schlachten, bitte für uns!
Ja zum Leben. Nein zur Gewalt. Amen.
Auf dem "Brandenburger Tor" thront die Siegesgöttin Viktoria (=Nike) welche dem "Geist des Bösen" (=Assur) zum Sieg verhilft!
Amen
Maria, die Unbefleckte, hat durch ihren Glauben und im Sieg ihres Sohnes der Schlange den Kopf zertreten. In diesen Zeiten vertrauen wir uns ihrer Fürbitte an: Maria, Siegerin über alles Böse, bitte für uns!
Liebe Woelkchen,
deine Sicht auf die Viktoria am Brandenburger Tor als Symbol böser Mächte regt zum Nachdenken an. Doch der wahre, endgültige Sieg über alles Böse ist längst vollendet – durch Christus und seine Mutter Maria, die Königin des Himmels und der Erde.
Biblische Zeugnisse:
Genesis 3,15: „Sie wird dir den Kopf zertreten“ – Maria als neue Eva besiegt mit ihrem Sohn die Schlange.
Offenbarung 12,1-5: Die Frau, bekleidet mit der Sonne, gebiert das Kind, das über das Böse triumphiert.
Lukas 1,28-33: Maria, voll der Gnade, bringt den König, dessen Reich kein Ende hat.
Römer 16,20: Gott wird den Satan unter eure Füße treten.
Alles, was wie Triumph des Bösen erscheint, ist nur vorübergehend. In Jesus und durch Maria ist der wahre Sieg bereits Wirklichkeit. Lasst uns darin Trost und Stärke finden!
Historisch betrachtet ist die Quadriga mit Viktoria am Brandenburger Tor ein Symbol menschlicher Siege und Niederlagen: Sie wurde 1793 von Johann Gottfried Schadow geschaffen, von Napoleon geraubt, nach 1814 mit preußischen Symbolen ergänzt, im Zweiten Weltkrieg beschädigt und nach der Wiedervereinigung restauriert. Heute steht sie für Frieden, Einheit und die bewegte Geschichte Deutschlands – nicht aber für den endgültigen Sieg über das Böse.
In herzlicher Verbundenheit.