Männer-Rosenkranzgebetsmarsch in Berlin
(Livestream vom gestrigen Gebet)
Gestern fand in Berlin ein Männer-Rosenkranzgebetsmarsch statt – für unser Land, für unsere Familien und für die Kirche.
Ich war vor Ort und habe den Rosenkranz öffentlich gebetet und live übertragen.
Äußerlich war ich allein. Es hat sich niemand direkt angeschlossen.
Das ist ehrlich gesagt nicht leicht und macht auch traurig.
Aber im Glauben weiĂź ich: Gebet misst sich nicht an Zahlen.
Parallel haben auch andere junge Männer an anderen Orten gebetet – wir waren geistlich verbunden.
Und vielleicht beginnt Erneuerung genau so: mit einem, der bleibt.
Der Livestream wurde gegen Ende leider technisch unterbrochen (vermutlich Verbindungs-/Stromproblem) und musste neu gestartet werden.
Die letzten ca. 15 Minuten sind deshalb in einem zweiten Video zu sehen.
„Ich suchte einen Mann, der für das Land in den Riss tritt.“ (Ez 22,30)
Manchmal reicht einer. Gott sieht es.
Der Rosenkranz geht weiter.
Wer spĂĽrt, dass es Zeit ist, im Riss zu stehen: Du bist willkommen.
Gestern habe ich einen Livestream vom Männer-Rosenkranzgebetsmarsch gemacht. Leider war ich die meiste Zeit allein unterwegs, aber im Geist waren viele andere Männer und junge Männer mitgebetet, und auch Frauen haben im Hintergrund für uns gebetet.
Es war ein Moment, in dem ich spürte, dass das Gebet, die Hingabe und die Weitergabe der Liebesflamme – durch das Herz Jesu und das unbefleckte Herz Mariens – nicht von der Zahl der Anwesenden abhängt, sondern von der Tiefe unseres Glaubens.
Die Liebesflamme, die uns Jesus schenkt, wird weitergegeben, wenn wir sie leben: in Gebet, in Opfer, in Nächstenliebe. Jeder Moment, in dem wir im Geiste beten, verbindet uns mit anderen, selbst wenn wir äußerlich allein sind.
Ich lade euch ein, beim nächsten Marsch dabei zu sein oder von zu Hause aus mitzuwirken – euer Gebet, eure Opfer und eure Fürbitte sind ein Teil dieser Flamme.
Nächster Männer-Rosenkranzgebetsmarsch: Samstag, 7. Februar 2026, 15:00 Uhr
Ort: Berlin, gegenĂĽber Brandenburger Tor / Ecke Simsonweg
„Betet und opfert, opfert und betet.“ – Unser Glaube ist stärker, wenn wir ihn gemeinsam tragen, sichtbar oder verborgen.
Auch ich war schon einmal allein vor einer Abtreibungsklinik gestanden - im Lockdown! Trotz hinknieen bei der gewohnten Schweigeminute tat mir keiner der gegenüberstehenden "Türwächter" am Kliniktor etwas zuleide.
Die Stimme im live kommt mir sehr bekannt vor. Aus Heroldsbach? Könnte das sein?