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Papst Leo XIV. verteidigt Liturgiereform

Papst Leo XIV. hat über den Beschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Liturgiereform von 1963 gesprochen. Dabei gab er einige indirekte Hinweise auf seine Sicht der anhaltenden Debatte über die Regeln zur Feier von Gottesdiensten mit den Traditionalisten in der katholischen Kirche.
Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz sprach er ausführlich über den Konzilsbeschluss "Sacrosanctum concilium". Dieser Text war Ausgangspunkt für eine umfassende Modernisierung der Liturgie seit 1970. Anders als der Konzilsbeschluss ist die davon ausgehende Modernisierung bei einer Minderheit von Katholiken seit Jahrzehnten umstritten. Dies führte zur Bildung traditionalistischer Gruppen, von denen sich einige von der Kirche abspalteten.
"Es ging nicht nur um eine Reform der Riten"
Der Papst unterstrich, den Konzilsvätern sei es nicht nur um eine Reform der Riten gegangen. "Sie wollten die Kirche dazu bringen, das lebendige Band zu betrachten und zu vertiefen, das uns eint: das Geheimnis Christi …

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Carlus teilt das
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Wie seinerzeit Kardinal Ottaviani zutreffend feststellte, standen bei der Debatte um die Liturgiekonstitution zwei Liturgien zur Debatte, nämlich die überlieferte Liturgie und die Pascha-Liturgie. Letztere ging als Sieger aus der Debatte hervor und bestimmt die Liturgiereform, also die die Neue Messe, die in den beiden Einleitungen zu derselben beschrieben wird. Konservative Kritiker der Neuen Messe haben sich in der Vergangenheit weithin darauf beschränkt, konkrete Defekte der Neuen Messe zu benennen. Wichtiger aber ist die Frage, ob die überlieferte Messe und die Neue Messe im Wesen übereinstimmen.

Lea Hofmann teilt das

Er redet sich von der einen Form des römischen Ritus. Mit oder ohne Clown-Nase?

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Die Bärin

"Die liturgische Erneuerung des 20. Jahrhunderts habe offengelegt, dass dieses Geheimnis "nicht eine obskure Wirklichkeit zeigt, sondern den Heilsplan Gottes, der seit Ewigkeiten verborgen war und in Christus offenbart wurde" Die "liturgischen Erneuerungen" sind wohl so klasse, dass jeder seine eigene Inszenierung umsetzen darf! Der eine "Pfarrer" zieht sich die Narrenkappe auf, der andere lässt Laien die Wandlungsworte sprechen/mitsprechen, der nächste lässt Zirkusnummern in der Kirche zu usw. Unter dem Kreuz CHRISTI waren keine Artisten und sonstige Schausteller! Alles, was nicht katholisch ist, ist erlaubt! Die Tradition muss verschwinden! Die Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind Not-wendiger (im wahrsten Sinne des Wortes) als je zuvor!

Franz Xaver

Nun ja, die Praxis zeigt doch ganz was anderes, wobei das Auffällgste zB im Verlusst des Mystischen und der Andacht liegt.

Ein Woelkchen

Da 9
... suchte ich, Daniel, in den Schriften die Zahl der Jahre zu ergründen, die Jerusalem nach dem Wort des HERRN an den Propheten Jeremia verwüstet sein sollte; es waren siebzig Jahre.
...
Der Gedanke eines neuen Konzils geht, nach Angaben Johannes’ XXIII., auf eine Unterhaltung mit Kardinal Alfredo Ottaviani (1890–1979) zurück, die am zweiten Tag des Konklaves geführt wurde, das ihn 1958 zum Papst wählte.
...
Konklave ... begann am 25. Oktober 1958
... der zweite Tag war damit der 26. Oktober 1958
Die 70 Jahre sind demnach mit Ablauf des 25 Oktober 2028 vorbei!