Dr. Johannes Hartl: Der „Transhumanismus“ ist eine Lebenslüge
Er bespricht dazu den israelischen Autor Harari. Der behauptet, es könnte Mischwesen aus Mensch-Tier-Maschine geben als Krönung der angeblichen Evolution.
Jeder Mensch wäre nur ein höheres Tier. Freiheit und Wille und Personsein wären Vorspiegelungen des Gehirns.
Dagegen weist Dr. Hartl auf den Philosophen Markus Gabriel mit dessen Buch “Ich ist nicht Gehirn“.
Harari verrät sich an einer Stelle als Buddhist, für den alles nur Täuschung ist, auch das Personsein des Menschen.
Die Lösung unserer menschlichen Probleme findet Harari allein in der weiterentwickelten Technik.
Dies nennt Dr. Johannes Hartl eine Lebenslüge.
Sie scheitert laut dem jüdischen Psychotherapeuten Viktor Frankl an drei Tatsachen:
dem Leid, der Schuld und dem noch so weit hinausgeschobenen Tod.
Zwar benennt Dr. Johannes Hartl das finanzielle Interesse von Großfirmen am „Transhumanismus“ und warnt vor der Gefahr einer Totalüberwachung durch Technik wie in China. Aber letztlich ist er vom Scheitern des Projektes „Transhumanismus“ überzeugt.
In der Tradition des Evolutionisten Charles Darwin geht es dem "Transhumanismus" nur um die erfolgreichere Durchsetzungskraft zukünftiger "Wesen". Doch Zuneigung und Liebe, Trauer um geliebte Menschen, Angst um sie, natürlich auch Freude lassen den Menschen jeder noch so schnell rechnenden Maschine überlegen sein.
Schon das geistige Interesse des Menschen an Maschinen ist den Maschinen überlegen.
Der "Transhumanismus" ist philosophischer Unsinn wie auch der Titel von Hariri's Buch "Homo Deus"-"Der Mensch als Gott".
Den 30minütige Vortrag aus der Serie „Hartl's Senf“ kann man als ein geistiges Fest hier genießen (die drei kleinen Punkte anklicken):
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