Leo XIV. in Spanien: Laien warten in "Zuhörerräumen" statt Beichtsakrament
Schlimmer als in Deutschland: Während des Besuchs von Papst Leo XIV. in Spanien im Juni wird die Erzdiözese Madrid bei keiner der Großveranstaltungen oder während der Jugendvigil Beichtstühle zur Verfügung stellen.
Stattdessen werden 'Hörräume' eingerichtet, die von speziell dafür ausgebildeten Laienpastoralmitarbeitern betreut werden. Diese Räume werden sich entlang des Paseo de la Castellana befinden.
Sara de la Torre, die Pressesprecherin der Erzdiözese Madrid, erklärte gegenüber dem Substack.com-Account 'The Pillar', dass die 'Zuhörräume' die Beichte nicht ersetzen, sondern ergänzen werden. Katholiken sollten sich an eine der vielen Madrider Pfarreien wenden, um zu beichten.
Die "Zuhörräume" sind für diejenigen gedacht, die ein Gespräch führen möchten, und sind "etwas anderes".
Am 6. Juni, während der Jugendvigil auf der Plaza de Lima, wird es keine Beichtstühle geben.
Bei früheren kirchlichen Zusammenkünften in den letzten Jahrzehnten, wie den Weltjugendtagen, war die Anwesenheit …Mehr
Zuhören ist unabdingbar. Doch die Suche nach der Wahrheit, dieses Urkatholische selbst der Wissenschaften, bedarf der Wahrheitsliebe. Nicht dem hingenommenem Verständnis der Sünden als bloße Möglichkeit des Daseins. Die Sünde ist unser Feind, so sehr wir sie nicht auch zu überwinden vermögen. Darum ist die Beichte echte Konfrontationstherapie mit dem Unvermögen. Um auf das göttlich Gewollte spätestens hier hinzuweisen. Und eine Umkehr zu ermöglichen, die Weichen wieder richtig zu stellen. Gott sei Dank gibt es das. Pastoral setzt früher an. Selbst da hat das letzte Konzil, was immer auch es gewesen sein mag, viel geredet - und nichts geleistet.
Da gab es mal einen Priester, der sagte zur Pönitentin: "So, jetzt haben Sie die Sünden ihrer Nachbarin gebeichtet, nun kommen Sie zu Ihren Sünden."
Die Sünden der anderen sieht man immer besser. Man muss nötigenfalls sein eigenes Umfeld fragen - die kennen die eigenen Sünden.
Ehrlicher wäre es, wenn sie ein Café für Gespräche einrichten würden, das könnten sie dann z. B. "Quasselstube" nennen. Oder sie könnten rings um das Veranstaltungsgelände eine Laufstrecke installieren und das dann vielleicht "walkitalki" nennen. Dann hätten die Beteiligten wenigstens etwas davon! Bei obiger Einrichtung spielen die Zuhörer ein bisschen "Geistlichkeit"...! Wehret den Anfängen!
Tausende Jugendliche bei Loretto-Pfingstfest erwartet
Glaubensfestival vom 23. bis 24. Mai an 32 Standorten in Österreich, Deutschland, Südtirol und der Schweiz zum "Geburtstag der Kirche"
Am Samstag feiert Weihbischof Hansjörg Hofer mit den Jugendlichen die Heilige Messe. Als besonderer Höhepunkt wurde die Rückkehr in den Salzburger Dom für den "Abend der Barmherzigkeit" am Pfingstsamstag angekündigt. Neben der Eucharistischen Anbetung gibt es dort auch die Möglichkeit zur Beichte, 50 Priester werden vor Ort sein.
Madrid ersetzt die Beichtstühle durch „Räume des Zuhörens“ während des Besuchs von Leo XIV.
Da kann man reden so viel man will, man geht mit den selben Sünden wieder raus aus dem Zuhörraum wie man rein gekommen ist. Was soll der Quatsch
Eingeteilte Laien erwarten uns am Friedhofstor, in der Hoffnung, einige arme Seelen in Gespräche über Leben & Tod zu verwickeln....
Die "eingeteilte Laien" muss man missionieren, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Laien nichts mehr wissen. Unser katholischer Glaube ist völlig abhanden gekommen, stattdessen verbreitet man einen Firlefanz-Glaube.
Die Ergänzung des Teufels: Laien, die zuhören, an der Stelle der sakramentalen Beichte gibt es sehr wohl in Deutschland. Das Ziel ist die Vernichtung des Priestertums und der Sakramente. Der Wille Christi und die Sünde werden heruntergespielt, um eine emotionale, säkularisierte Scheinreligion durchzusetzen.