Wahrheit über die Ausbeutung spanischer Kolonialisten.
Nicht die Kirchenmänner waren die Übeltäter, sondern die Kolonialisten
Kirchliche Orden gegen Sklaverei und Ausbeutung spanischer Kolonisten
In der Auseinandersetzung um die spanische Amerika-Kolonisation im 16. Jahrhunderts trugen Ordenstheologen Entscheidendes zum europäischen Diskurs um Menschenwürde und Völkerrecht bei. Ein Gastbeitrag von Werner Rothenberger.
An den beiden letzten Adventssonntagen des Jahres 1511 hielt der Dominikanerbruder Antonio de Montesino eine Drohbotschaftspredigt in der Hauptkirche von Santo Domingo, heute Dominkanische Republik.
Der Prediger klagte als „Stimme eines Rufers in der Wüste" die spanischen Kolonisten an, indem er ihnen ihre „Todsünden an den Indianern" vor Augen führte:
tyrannische Grausamkeit gegen die unschuldigen Indios, entsetzliche Sklaverei, bedrückende Unterjochung, abscheuliche Kriege. „Die Indios sterben an der übermäßigen Zwangsarbeit, nein, ihr tötet sie mit eurem habgierigen Verlangen, jeden Tag Gold zu fördern und euch anzueignen" - so der geistliche Ankläger.
Und dann die berühmten Sätze: „Sind sie keine Menschen? Haben die Indios keine Vernunft und keine Seele?"
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44. Gegenaktionen & Freimaurerei.
Hier werden alle Beiträge über Gruppen und Aktionen gesammelt, die der Kirche dienen und sich gegen die Strömung der Vernichtung stellen