Ja, Benedikt XVI. war ein guter Hirte und hätte noch viel verändern können, dass den Glauben gestärkt hätte ... ! Aber Benedikt XVI. war Papst Johannes Paul II . so verpflichtet, dass er nicht dessen vielen Anordnungen einfach verändern wollte, man denke an Assisi, an die Allerlösung und unfruchtbaren Welt-Jugendtage ! Zur Reform der Reform war er dann schon zu schwach und auch bedroht ! Drohung seitens der Freimaurer-Kardinäle zwangen Benedikt XVI. schließlich zum Rücktritt, den er selber so nicht empfand . Zwischen Franziskus und Benedikt war das Verhältnis das einer Duldung und einer dem Stand entsprechenden Notwendigkeit ... !
Wenn diese Darstellung richtig wäre, Ratzinger also sein Papstamt behalten wollte, gleichzeitig aber der Wahl eines neuen "Papstes" zugestimmt hätte und dann später mit dem da gewählten Bergoglio gemeinsam aufgetreten ist, dann hätte er damit das Papsttum in seiner überlieferten Form abgeschafft. Wenn er nicht auf sein Papstamt verzichtete, würde dies außerdem bedeutetn, dass er es jederzeit wieder für sich einfordern hätte können (was an Benedikt IX. im 11. Jahrhundert erinnert, der zunächst auf sein Papstamt verzichtete, es dann aber später plötzlich wieder für sich beanspruchte). Ratzinger hätte mit dieser "Lösung" letztlich dafür gesorgt, dass es plötzlich 2 oder (bei weiteren Rücktritten) gar mehr "Päpste" in der katholischen Kirche gäbe, was letztlich der katholischen Vorstellung vom Papstamt widerspricht, ja das katholische Papstamt in der katholischen Form aufhebt.