de.news

Die Vermehrung der Brote ist das Wunder des Teilens - Leo XIV.

"Die Vermehrung der Brote und Fische geschah während des Teilens, das ist das Wunder", sagte Papst Leo XIV. in seiner Predigt im Japoma-Stadion in Douala, Kamerun, am 17. April, zu der rund 120.000 Menschen kamen.

Er fuhr fort: "Es gibt Brot für alle, wenn es allen gegeben wird. Es gibt Brot für alle, wenn man es nicht mit einer reißenden Hand nimmt, sondern mit einer gebenden Hand."

Verbreitete Ketzerei in der Ära Franziskus

Hier spiegelt Leo XIV. eine Idee wider, auf die Papst Franziskus mehrfach zurückgekommen ist: dass es bei der Vermehrung der Brote nicht um eine übernatürliche Vermehrung der Nahrung geht, sondern um eine Verwandlung der menschlichen Herzen, die zum Teilen führt.

Während des Angelus am 26. Juli 2015 sagte Franziskus, dass "das Wunder nicht in der Vermehrung selbst besteht, sondern im Teilen".

Beim Angelus am 29. Juli 2018 und in verschiedenen Wochentagspredigten in Santa Marta bekräftigte Franziskus, dass das wahre Zeichen nicht in einem Wunder besteht, sondern in einer Veränderung der Einstellung; die Menge lernt zu teilen.

Am 25. Juli 2021 sagte Franziskus, dass die verwendeten Verben 'brechen', 'geben' und 'verteilen' sind, aber nicht 'vermehren': "Das ist das Wunder: Es geht nicht um Vermehrung, sondern um das Teilen."

AI-Übersetzung
222K
Klaus Elmar Müller

Wegen des Brotwunders wollten die Leute Jesus zum jüdischen König machen, erhofften sich wunderbaren sozialen Fortschritt und Wohlstand. Aber Jesus entzog sich ihnen. Das heißt: Ihm ging es nicht um einen gerechteren Staat. Das Brotwunder deutet auf die Eucharistie voraus. Das legte Leo XIV. dann doch noch auf seiner Afrikareise dar, mit Blick auf Tun des Guten für andere: Das Brot des Lebens für ein verwundetes Land

Josefa Menendez

Joh 6,9 Es ist ein Knabe hier, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische hat. Allein, was ist dies für so viele? Jesus sagte: Lasset die Leute sich setzen. Es gab aber viel Gras an dem Orte. Da ließen sie sich nieder, etwa fünftausend Männer an der Zahl. Jesus nahm nun die Brote, dankte und teilte sie unter die aus, welche sich gelagert hatten, desgleichen von den Fischen, soviel sie wollten. Als sie genug hatten, sagt er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Stücke, damit nichts zugrunde geht. Sie sammelten nun und füllten zwölf Körbe mit den Stücken von den fünf Gerstenbroten, die beim Essen übriggeblieben waren. Da die Leute nun sahen, was für ein Wunder er gewirkt hatte, sprachen sie: Dieser ist wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll.

Markus Weiler

Bin ich froh, dass es auf gloria.tv Leute gibt, die immer alles besser wissen als der Papst. Wie könnte ich sonst meine eigene Besserwisserei bereichern. 🤔

Katholiken müssen sich ducken. Protestanten erheben ihr Haupt.

michael7

Katholiken wenden sich hier nur gegen eine "Besserwisserei", die sich gegen die Berichte der Evangelien wendet! - Ein "Papst", der sich gegen das Evangelium wendet, wendet sich damit auch gegen das Papsttum selbst!

Carlus teilt das

Die Vermehrung war und ist ein göttliches Handeln. Das Teilen dagegen eine menschliche Handlung.
Leo sagt uns,"wenn ihr richtig handelt, dann geschehen die Wunder, wozu brauchen wir Gott!"

258
Mile Christi

Die gleiche Kacke wie bei Bergo!

Josefa Menendez

Prevost: Teilen, nicht horten! (Agenda 2030, Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein) - Prevost leugnet die Brotvermehrung Leo XIV. spielt die Brotvermehrung als Wunder … An ihren Blasphemien werdet ihr den falschen Propheten erkennen - Wehe dem, der Blasphemien verbreitet zum Tode der Seelen und seine Macht missbraucht.

Josefa Menendez

Prevost leugnet die Heilung durch Jesus Leo XIV. relativiert das Wunder: Christus …

Klaus Elmar Müller

Diese Häresie ist heute gängig. Ich erlebte sie z.B. bei einer Schulmesse durch den predigenden Pater. Die an den katholischen Fakultäten der Universitäten gelehrte historisch-"kritische" Bibelexegese sieht in den Wundererzählungen nur Gleichnisse für vermeintlich tiefere, in Wahrheit blasse und zu oft rein natürliche Wahrheiten. Leo XIV. erklärte ja auch die Heilung des Lahmen psychologisch: Jesus habe ihm Mut gemacht, in die Gemeinschaft zu gehen.

catharina

@Klaus Elmar Müller Wo genau ist diese "Häresie" lehramtlich verurteilt worden?
Ich bin übrigens auch von der wunderbaren Vermehrung überzeugt, die eindeutig aus dem Evangelientext hervorgeht. Aber die Häresie, von der Sie schreiben, interessiert mich nun doch.

Klaus Elmar Müller

@catharina Pius IX. verurteilt im "Syllabus errorum" ("Zusammenstellung der Irrtümer") folgende moderne Behauptung: "Die in der Heiligen Schrift dargelegten und erzählten Prophezeiungen und Wunder sind Erfindungen von Dichtern. Die Geheimnisse des Glaubens sind das Ergebnis aus philosophischen Forschungen." Syllabus errorum (1864) / von Pius IX.

catharina

Mit Verlaub, werter @Klaus Elmar Müller:
Dass dieser verurteilte Satz
1. nicht eine ausdrückliche Häresie markiert und
2. auf die genannte Deutung der Brotvermehrungsperikope nicht zutrifft (oder hat hier jemand von einer dichterischen Erfindung bzw. vom Ergebnis einer philosophischen Forschung gesprochen?),
das merken Sie wohl, zumindest bei ehrlicher Überprüfung, selbst.
Sie bieten hier ein Paradebeispiel jener ignorantia (crassa? affectata?), die leider unter sog. Traditionalisten so häufig vorkommt und damit dem Einsatz für den authentischen katholischen Glauben einen Bärendienst erweist.

@catharina Die Leugnung von übernatürlichen Eingriffen Gottes (Zitat: "Wunder") ist selbstverständlich Häresie. Und ebenso klar wird von modernen Theologen gesagt, dass sich ein paar Fische und ein paar Brote nicht vermehren können, sondern die Verfasser dieses Textes hätten in den Zeitgenossen verständlicher "bildhafter Sprache" Jesu Aufforderung zum sozialen Engagement ausgedrückt.. Bitte, lesen Sie auch, wie der Heilige Vater die Heilung eines Lahmen deutet: Jesus wird da zum Psychotherapeuten; die Lähmung wäre eine psychische Blockade aus Scheu vor Gemeinschaft.

catharina

Ja, wer eine direkte Leugnung vertritt, bewegt sich außerhalb der Offenbarung. Aber wird hier irgendwo eine solche ausgesprochen? Handelt es sich nicht eher um eine tropologische Deutung, die den Literalsinn nicht aus-, sondern einschließt?

nujaas Nachschlag

Die historisch-kritische Methode wird oft Wunder leugnend oder irgendwie plausibel machend angewandt. Aber zwingend ist das nicht, Als Theologe hat Papst Benedikt in seinen letzten Büchern auch die Ergebnisse dieser Methode mit verwandt. Als ich sie kennen lernte, hat mich das frömmer gemacht, einige Kollegen haben darüber ihren Glauben verloren. Warum das wem geschah hat mich sehr beschäftigt. Ich weiß es aber nicht. Vielleicht hat es auch mit falschen Alternativen zu tun.

Klaus Elmar Müller

Der vierfache Schriftsinn ist mittelalterliche Bibelexegese. Aber zu beachten: die drei spirituellen Sinne heben den wörtlichen, historischen Sinn nicht auf. Sondern Gott hat die Historie so gelenkt, dass sie den Blick in geistige vertiefte Deutungen öffnet. BEÌSPIEL: "Freue dich Jerusalem" - das historische alttestamentliche Jerusalem hatte einen Grund zur Freude (sensus historicus sive grammaticalis). Sensus typologicus: Die Kirche soll sich freuen, denn sie ist die Vollendung Jerusalems. Sensus tropologicus sive moralis: Die einzelne Christenseele soll sich freuen, denn sie ist wie Jerusalem Braut Gottes und wie die Kirche Braut Christi. Sensus eschatologicus: Das zukünftige himmlische Jerusalem, die im Himmel verklärte Kirche, wird einstens Grund haben, sich zu freuen. Wenn also der Heilige Vater beim Brotwunder auf einen moralischen Sinn abhebt, muss er klarmachen, dass der zum übernatürlichen Ereignis hinzukommt, in dem Ereigniss mit eingeschlossen, nicht das Eigentliche ist. Und was doch die Kirche beim Brotwunder immer herausstellt: den sensus typologicus, den vorausbildenden Sinn, denn das Brotwunder deutet auf die Eucharistie, das übernatürliche Brot voraus. Darauf ist der Heilige Vater Leo XIV. nun doch noch eingegangen auf seiner Afrikareise, auch wenn Jesus und die Einzelseele ihm mit Blick auf das Soziale besonders wichtig sind: Das Brot des Lebens für ein verwundetes Land

St.Athanasius

WIeso ist Teilen ein Wunder?

nujaas Nachschlag

Falsche Alternativen.
Es braucht die Vermehrung. um teilen zu können. Aber die Sinn der Vermehrung ist, alle satt zu machen.

catharina

Die Vermehrung wird ja nicht geleugnet. Es wird nur auf das erstaunliche Faktum der Bereitschaft zum Teilen hingewiesen. Nach ur-traditioneller Schriftauslegung gibt es eben nicht nur den Literalsinn, sondern auch Allegorie, Tropologie und Anagogie. Diese schließen den Literalsinn nicht aus, sondern setzen ihn voraus.

catharina

Ja, nach katholischem Verständnis obliegt die Auslegung der Heiligen Schrift dem kirchlichen Lehramt. Sowohl die Gläubigen als auch die Theologen haben die dargebotene Lehre anzunehmen.

Mile Christi

@catharina Da haben Sie vollkommen recht! Das Problem ist nur, daß es in der Afterkirche des II. Vat. kein verbindliches Lehramt mehr gibt! @Die Bärin Da gibt's gar nichts zu lachen! Nur die Protestanten verlachen das kirchliche Lehramt und jeder macht sich selbst zum Lehrer.

Mile Christi

@Die Bärin Falsche Lehre, falsche Sakramente, falsche Moral, was folgt also daraus: Falsche Päpste, denen man nicht folgen darf!