Nachrichten

Wiener Regens wird neuer Generalvikar

(gloria.tV/ PEW) Kardinal Christoph Schönborn hat in der Erzdiözese Wien mehrere Spitzenpositionen neu besetzt: Der Regens des diözesanen Priesterseminars, Nikolaus Krasa, wurde zum neuen Generalvikar der Erzdiözese ernannt (der bisherige Generalvikar Msgr. Franz Schuster legt auf eigenen Wunsch mit 31. Dezember das Amt zurück). Zum Nachfolger Krasas als Leiter des Priesterseminars hat der Wiener Erzbischof den bisherigen Subregens Richard Tatzreiter bestimmt. Zugleich nahm Kardinal Schönborn eine Änderung im Bereich des Pastoralamts der Erzdiözese Wien vor: Neue Leiterin des Pastoralamts wird Veronika Prüller-Jagenteufel, der bisherige Leiter des Amtes, Michael Scharf, übernimmt die Funktion eines Geistlichen Assistenten des Pastoralamts.
„Ich möchte auf der Linie von Generalvikar Schuster weiterarbeiten“, so Nikolaus Krasa im Gespräch mit dem „Pressedienst der Erzdiözese Wien“: „Es gibt große Herausforderungen, die in den Diözesanversammlungen im Rahmen von Apostelgeschichte 2010 …Mehr

93K

Pastoraltheologie D.
Quellensammlung zur späteren fachlichen Auswertung um eine Antwort auf die Frage zu gewinnen "Wie geht Neuevangelisierung" oder "Wie, auf welche weise, können wir heute und hier erfolgreich Mitmenschen, die der katholischen Religion und Kirche fernstehen, wenigstens etwas "näher" an unsere Religion, ihre Dogmatik, Moral und Liturgie heranführen - oder noch besser sie zum Glauben an Jesus Christus finden lassen.

34

Miss- oder Glücksgriff--- man wird sehen
Veronika Prüller- Jagenteufel ist also neue Pastoralamtsleiterin der Erzdiözese Wien. Ich kenne sie noch als deklarierte feministische Studentin ganz im Bann des Großmeisters Paul Michael Zulehner.
Wenn man sich in ihrer Bekannt- und- verwandtschaft umhört, seien ihre "wilden Jahre" mittlerweile vorüber und sie sei auf "einem guten Weg". Na schauen wir mal.
Was immer Kardinal Schönborn zu dieser Ernennung bewogen hat, auch für ihn gilt, was Papst Benedikt im Interview frei heraus zugibt: dass es furchtbar schwer ist, die geeigneten Führungskräfte in der Kirche zu finden und dass man sich auch sehr täuschen kann.
Auf jeden Fall gibts ab jetzt einen guten Draht vom Pastoralamt zur Presse, ist doch Frau Prüller-Jagenteufels Bruder stellvertretender Chefredakteur der österr. Zeitung "Die Presse".
Wie diese gewagte Entscheidung unseres Erzbischofs ausgeht, entscheidet sich erst; Prüller-Jagenteufel selber:
Wir werden vieles ausprobieren müssen, und es wird eine Zeit vieler Initiativen sein. Und wenn dabei manches schief geht, dann wird uns das an Erfahrungen reicher machen. Es wird ein Weg sein, der immer sich wandelt. Das ist aber eine der Kerndynamiken unseres Glaubens."

Tesa

Prüller-Jagenteufel ist Unterstützerin der Wir sind Kirche:
www.wir-sind-kirche.at/content/index.php

Sankt Michael

Ein bisschen mehr kritische Analyse dieser Leute bitte, die ganze lange Nachricht sagt letztendlich nicht mehr als:
"Krasa neuer Generalvikar, Tatzreiter neuer Regens, Prüller-Jagenteufel neue Leiterin des Pastoralamtes".
Das kann man auch also in viel weniger Worten ausdrücken. Der Leser weiß immer noch nicht, wie diese Leute drauf sind. So schlimm wie man es für Wien erwarten kann?
🤨

Also, Leute, ich sehe in der Vision von Alipius mehr Zukunft, als in der "pastoraltheologischen Grundlagenarbeit"... 🙄
Ganz super Geschichte und noch dazu in der Echtzeit... 👏
"Herr Meyer" und die Mauer
Springt bitte erst einmal kurz zu Stanislaus rüber und zieht Euch dieses Posting rein.
So...Alle wieder hier? Okay...
Eine Handvoll Männer verteidigt eine Mauer. Hinter ihr verbirgt sich - noch sicher eingeschlossen von den Ziegelschichten - ein Übel, welches - so es sich befreien sollte - die Kirche in ihren Grundfesten erschüttern - ja! - vielleicht gar zum Einsturz bringen wird. Von der anderen Seite der Mauer schallt bereits lateinischer Choral herüber. Weihrauchschwaden steigen empor. Vereinzelt sind "Es lebe der Papst!"-Rufe zu hören.
Die Mauer ist lang. Vielen Angreifern stehen wenige Verteidiger gegenüber.
Dennoch: Früher war es einfach! Mit den Genossen stand man an der Mauer und hielt die Horden im Zaum, indem man Papierflieger hinübersegeln ließ, auf denen Begriffe und Phrasen zu lesen waren wie "Participatio Actuosa", "progressiv", "Wider den Triumphalismus!", "Das Konzil hat gesagt..."
Doch irgendetwas hat sich verändert.
Die Ruhe läßt sich nicht mehr so leicht herstellen.
Furchtbare Gerüchte geht um: "Auch drüben hat man die Konzilsdokumente. Man liest sie sogar!" - "Drüben steht man zum Papst und ist gerne katholisch!" - "Man kichert über meterhohe Mitren und die Cappa Magna, aber man mag sie irgendwie doch!" - "Es... es... es wirkt irgendwie alles so normal und natürlich!"
Die schreckliste Nachricht aber lautet: Der Feind hat eine neue Waffe! "Blogs"! Ein Wort, das selbst den erfahrensten Haudegen unter den Verteidigern eiserne Schauer über den Rücken jagt.
Da! Ein neuer Ansturm! Gewaltiger als alle anderen zuvor! Staub fliegt zwischen den Ziegeln hervor. Kleine Steinchen rieseln zu Boden! Erste Risse! Ist das das Ende?
Eine Eisenstange stößt den ersten Stein aus der Mauer. Ein Augenpaar blickt hindurch und verschwindet sogleich wieder. Das Zerstörungswerk setzt sich fort. Panisch rücken die Verteidiger eng zusammen und rüsten sich für den letzten, entscheidenden Kampf.
Das Loch in der Mauer ist zur Bresche geworden!
Ein junger Kerl in Soutane steigt hindurch und lacht: "Wußten wir doch, daß hier Leute drin sind! Kommt raus zu uns! Ihr müßt hier nicht mehr eingeschlossen sein!"
Ratlos schauen die Verteidiger sich an. Zaghaft macht einer ein paar Schritte vor und steckt den Kopf durch die Bresche. Millionenfacher Applaus erklingt. Dann tritt Stille ein. "Sie sind frei!" hört man die Menge raunen. Irgendwo ruft ein Bischof einen Segen über das Gemurmel hinweg.
👏 🤗 😁

Als Pastoralamtsleiterin will sie die bisherige Linie fortführen, durch Modellprojekte innovative Impulse zu setzen. Die Aufgabenstellung des Pastoralamts der Erzdiözese Wien ist unterschieden zu den anderen Pastoralämtern in Österreich: In Wien geht es vor allem um die Ausrichtung der Seelsorge und um pastoraltheologische Grundlagenarbeit. Viele Aufgaben, die in anderen Diözesen vom Pastoralamt wahrgenommen werden, sind in Wien den drei territorialen Vikariaten und dem Bereich „Kategoriale Seelsorge“ zugeordnet.
„Ich wünsche mir eine 'Gründerzeit' in der Kirche“, sagt die neue Wiener Pastoralamtsleiterin: „Dem nötigen institutionellen Rückbau können wir antizyklisch mit vielen Initiativen, Experimenten, Gemeindegründungen, Aufbrüchen begegnen. Und Vieles davon geschieht ja bereits! Auf der Linie von ‚Apostelgeschichte 2010‘ möchte ich die Pfarren wie die Gesamtpastoral der Diözese dabei unterstützen, weiter kreativ in die Zukunft zu gehen.“
Innovative ImpulssetzerInnen....gibt es schon seit langem.
Meistens bleibts beim Impuls...(mein Gott, wie ich dieses Wort hasse... 🤮 )....kann nix dafür, bekam einfach zu viele Impulse ab in meinem kirchlichen Leben...hat dieses Wort auch Eingang in die Konzilstexte gefunden???

Tesa

Eine Frau als Pastoralamtsleiterin, die nun über Priester bestimmt. 🤮
Erzdiözese Wien, wo bist du hingekommen.

@Janis...ist so...leider...wir sind in der HRRK eine Männer-und Väterlose Gesellschaft geworden... 🙄

Janis

Ach, liebe Elisabeth...

Wurde Frau Jagenteufel mit dieser Beförderung nach oben unmerklich etwas an die Kandare genommen...durch Kardinal Schönborn?
Scheint auch ein "hinterlistiges Mandl" zu sein....
Weil mittlerweile gilt es, sich mehr der "maskulinen" Theologie zuzuwenden, als der femininen...
Die männliche Welt kommt der Kirche abhanden!
Es gibt fast nur mehr in der" Kirche als Körperschaft öffentlichen Rechts" Werktätige, die nennt man neuerdings Berufskatholiken.
Und dieser Berufszweig wird sich in 20 Jahren erübrigt haben, weil es niemanden mehr zu "katholikisieren" gibt!