M.RAPHAEL

2+2=4. Das ist eine universelle objektive Wahrheit, die überall, im ganzen Universum, auf der Erde und für alle Menschen gilt. Mathematiker, als Hüter dieser Wahrheit, werden niemals Menschen aus reiner Nettigkeit zustimmen, die behaupten, dass 2+2=5 ist. Das dürfen sie auch gar nicht. Denn es ist Lieblosigkeit, andere Menschen im Irrtum zu belassen.
Die Heilige Katholische Kirche ist die Hüterin der absoluten Wahrheit, die der objektive übernatürliche Gott und Sein Heilswillen ist. Der mystische Leib Christi, die Transsubstantiation, die Sakramente, so wie die gesamte vorkonziliare Lehre sind ebenfalls im ganzen Universum wahr. „Katholisch“ leitet sich vom griechischen katholikós ab und bedeutet „allumfassend“ oder „allgemein“.
Allerdings, die ökumenische Vat.2 Kirche scheint diese Wahrheit nicht mehr zu glauben. Schon HW. Hesse hat immer wieder an die geweihten Hostien erinnert, die z.B. nach einer NOM Messe auf dem Petersplatz einfach auf dem Boden liegen bleiben. Für die Konzilskleriker sind es wohl doch nur Kekse einer lieben sozialen Mahlfeier.
Das spricht Bände:
youtube.com/watch?v=-d70XFGqu7s
Atemberaubend. Was geht in deren Köpfen vor? Warum ist es ihnen egal, dass die Anglikaner so radikal im Irrtum und in der Lüge verbleiben.
Offensichtlich glauben sie an eine andere Wahrheit als der Katholischen. Sie sind Kinder der säkularen Moderne. „Säkular stammt vom lateinischen saecularis („weltlich“ oder „hundertjährig“) ab.“ In jedem Fall beansprucht das Saeculum einen universellen Objektivitätsanspruch.
In der Moderne sind Gott und Seine Heilsordnung keine objektive Realität mehr. Es gibt nur noch die Idee eines lieben schwammherzigen Jesulein, der nichts will, als dass alle, egal wie sündig, in den Himmel kommen. Kardinal Schönborn schmilzt fast dahin:
Kardinal Christoph Schönborn: "Wer ist Jesus?"
youtube.com/watch?v=S5RRT17OC14
Ich halte dieses liebe Jesulein für Satan. Denn diese „Gottesvorstellung“ verleitet direkt zur Sünde. Da hilft es auch nicht, an die Heilige Schrift und manche „Schwierigkeiten“ zu erinnern. Auch Kardinal Schönborn ist ein Konzilskleriker und damit ist auch er von der Ökumene überzeugt. Sie sind wie Kinder, die träumen. Es fällt ihnen nicht auf, dass sie den wahren Gott nicht mehr für objektiv existent halten.
Die Priester der „objektiven Wahrheit“ in der säkularen Moderne sind die Wissenschaftler. Für die ist jemand wie ich, der ernsthaft davon überzeugt ist, dem übernatürlichen Gott in eheähnlicher Verbindung zu gehören, ein Wahnsinniger. Wenn ich dann noch meine mystischen Erfahrungen öffentlich als objektiv ausgebe, würde ich jeden modernen Arbeitsplatz verlieren.
Für ihre gottlose Weltanschauung haben sie keinerlei Beweise, aber sie sind von ihr überzeugt. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel. Deshalb gibt es für sie auch keine Hölle. Sie haben keine Angst vor Gott. Der ist für sie nur noch lieb (siehe Kardinal Schönborn).
Wenn die universelle „Wahrheit“ der Moderne die globale (=konzilskatholische) weltlich politische Gesellschaft ist, dann werden die Religionen nur noch im Sinne der Religionssoziologie gebraucht, um Gemeinschaft herzustellen. Die jeweilige religiöse Vorstellung ist subjektive Illusion und am Ende unwichtig. Das ist die Basis der Ökumene. Das war übrigens eines der Hauptanliegen des Jürgen Habermas, das uneingelöste Diskurspotential der Religion. Deshalb die Liebe der deutschen Bischöfe für seine kommunikative Vernunft (synodale Kirche, synodaler Weg, Massenmigration, etc.).
Die Vat.2 Kirche ist nur noch ein gesellschaftlicher Sozialverein, in dem man sich bedient, besonders zur Taufe, Hochzeit, Beerdigung und beim leckeren Pfarrkaffee. Vor allem hat sie bis jetzt (Homosexuelle müssen sich gesellschaftlich nicht mehr verstecken (z.B. der neue Oberbürgermeister von München Dominik Krause, Ralf Schumacher, etc.) schwachen und spießigen Kleinbürgern mit Hintereingang gedient, um durch die Kirche mächtig zu werden und über die Starken zu herrschen.
Die Prachtstifte, -wohnungen in Rom und anderswo, -autos sind für narzisstische und hochmütige Weichwanzen mit Herrschsucht nicht zu verachten. Weil die angekündigten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft ihren Machtanspruch relativieren, drehen sie vor Wut fast durch. Aber sie dienen schon lange nicht mehr der Wahrheit (Ökumenismus). Sie dienen nur sich selbst.
Der OBJEKTIVE Himmel ist nicht erfreut. Es könnte ihn ja doch geben.
Dieses Video von Magstrauss ist sehr erhellend:
youtube.com/watch?v=38MA4IFAltQ

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Pater Rico

Nun, wer mystische Erlebnisse offen sagt, kommt unter Projektionsverdacht und ist gesellschaftlich bitte: mit einem Wund - und Brandmal (Stigma) zu versehen! Das ist wahr. Wer allerdings das liebe „Jesulein“ so zu einem Teenager verharmlost, dass ein gerechter (mithin auch heiliger) Gott, -dahinterstehend- , in die Abstellkammer verschwinden muss, der kommt unter keinen Projektionsverdacht. Wie auch? So gesehen entsteht die Frage: Wer projiziert hier eigentlich? Wünsche, Bindetriebe, Ideologien, Zeitgeist, Weltherrschaft...alles ist möglich auf die leere Leinwand eines >Jesulein -Teenagers< einzutragen. Er ist gleichsam ‚frei‘ gegeben. (worden) Gutes „Freiwild“ eben; für alle und alles Mögliche. Wer bist du? Wer ist er,er ?
Obacht. Auch solches ist Wertung, ist Entscheidung, es positioniert. Der Jesus, der in diesem verruchten Sinne einer von uns ist, ist jener eine, ein Keiner, der in der Masse verschwindet und untergetaucht wird. Er ist erledigt, eingenordet, erkannt; auf Linie gebracht bekannt so elend wie Du und Ich. Und dann beginnt die Raserei - zum nächsten Heilsbringer-Event. Zur nächsten Selbstverwirklichung. Zur nächsten Selbstverherrlichung. Zum nächsten Selbstbehauptungs - Event (der Gegner gibt es soo viele). Zum nächsten Tabubruch aus eitler Ruhmsucht. Zum nächsten Unheil. Zur nächsten Sklaverei. Unerlöste Selbstherrschaft. Warum will Gott retten? Wen denn?