Parolin hat sich selbst schnell von den Finanzskandalen seines Staatssekretariats distanziert und will sich auch von einem Sturm fernhalten, "der bald die Vatikanbank treffen könnte".
Zwei maltesische Investmentfonds beschuldigen die Bank, ihnen durch den Bruch einer Vereinbarung über den Kauf und die Restaurierung des ehemaligen Börsengebäudes in Budapest einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe zugefügt zu haben.
Magister glaubt nicht daran, dass der glücklose Parolin noch ein potenzieller Franziskus-Nachfolger ist, sondern sieht Kardinal Tagle "zweifelsfrei" als Franziskus’ bevorzugten Kandidaten. Doch Tagle sei möglicherweise "Franziskus zu ähnlich".
Franziskus’ Wunschkandidate könnte deshalb Kardinal Matteo Zuppi von Bologna werden.
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