Die Rektorenkonferenz der österreichischen Priesterseminare hat ein neues Programm vorgestellt, das Männern zwischen 45 und 60 Jahren eine berufsbegleitende Priesterausbildung ermöglicht. Die Ausbildung ist flexibel organisiert, ähnlich der Diakonenausbildung, etwa mit Wochenenden im Seminar und Fernunterricht. Damit eröffnet sich für geeignete Männer dieser Altersgruppe ein neuer Weg zum Priestertum.

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Katholische Kirche: Neue berufsbegleitende Priesterausbildung

Katholische Kirche
Angesichts des Priestermangels in der römisch-katholischen Kirche und des hohen Anteils von sogenannten „Spätberufenen“ unter den Neupriestern starten die österreichischen Erzdiözesen und Diözesen einen neuen Ausbildungsweg zum Priestertum.
Online seit gestern, 12.37 Uhr
Speziell für Männer zwischen 45 und 60 Jahren, die sich bereits im Berufsleben bewährt haben oder alternative Möglichkeiten suchen, gibt es künftig auch einen „Zweiten Weg für Spätberufene“, teilte die Regentenkonferenz der Priesterseminare Österreichs am Montag mit.
Die neue Form berücksichtigt laut Aussendung die Lebensrealität der Kandidaten und ermöglicht es, sich auch neben der beruflichen Tätigkeit zum Priesterberuf auszubilden. „Männer, die bereits Verantwortung getragen haben“, sollen dadurch ermutigt werden, „ihre Gaben für die Kirche einzusetzen“.
„Wertvolle Bereicherung“
Die Kirche in Österreich begleite diese Berufungen mit großer Sorgfalt und freue sich auf die neuen Mitbrüder, hieß …

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