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Datenschutzpanne bei einer Gebets-App – Ein weiterer Vorfall im Bereich der Cybersicherheit im Vatikan

Die mit dem Vatikan verbundene App „Click to Pray“ hat aufgrund einer Sicherheitslücke monatelang Nutzerdaten offengelegt, berichtet die wenig bekannte Cybersicherheits-Publikation „Dark Reading“.

Die App, die für iOS und Android verfügbar ist, wird vom „Pope’s Worldwide Prayer Network“ betrieben, einer päpstlichen Gesellschaft, die den Jesuiten anvertraut ist.

„Dark Reading“ berichtet, dass die App eine IDOR-Sicherheitslücke (Insecure Direct Object Reference) aufwies. Diese tritt auf, wenn eine Anwendung es Nutzern ermöglicht, Informationen anhand einer Konto- oder Datensatznummer abzufragen, jedoch nicht überprüft, ob sie zur Einsicht berechtigt sind.

Durch die Manipulation dieser Identifikatoren kann ein Angreifer auf die Daten anderer Nutzer zugreifen, da entsprechende Sicherheitsprüfungen fehlen.

Über diese Schwachstelle waren Namen und E-Mail-Adressen von über 700.000 Konten zugänglich.

Die Sicherheitslücke wurde Berichten zufolge im Januar 2026 von einem unabhängigen Sicherheitsforscher namens „BobDaHacker“ entdeckt. Er gab an, dass wiederholte Versuche, die zuständigen Stellen zu benachrichtigen, unbeantwortet blieben, bevor die Angelegenheit öffentlich gemacht wurde.

Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Cybersicherheitsproblemen, die die Unzuverlässigkeit der digitalen Infrastruktur des Vatikans verdeutlichen.

Die Websites des Vatikans waren in den letzten 20 Jahren mehrfach von Ausfällen betroffen. Im Jahr 2023 wurden Berichten zufolge vertrauliche Dokumente der vatikanischen Synode zur Synodalität auf einem ungesicherten Cloud-Server gefunden.

AI-Übersetzung
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