Međugorje: Wallfahrten um die Hälfte gesunken
Während man noch immer auf eine offizielle Stellungnahme des Vatikans über die Marienerscheinungen in Međugorje (Bosnien-Herzegowina) wartet, ist die Zahl der Wallfahrten in dem herzegowinischen Ort drastisch zurückgegangen.
Dies berichtet die amerikanische Tageszeitung “New York Times” und beruft sich dabei auf Quellen im Ort selbst. Vor allem italienische Wallfahrten und Hotelbuchungen sind zurückgegangen, was ebenso damit erklärt wird, dass die meisten Wallfahrer noch eine Entscheidung des Vatikans abwarten.
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Liebe Freunde!
Der Beginn der Ereignisse
Nicht selten behauptet man, dass Pater Jozo Zovko, der damalige Pfarrer, all dies in Medjugorje fabriziert und manipuliert hat. Das ist eine notorisch falsche Schlussfolgerung und eine totale Unterstellung. Pater Jozo kam zirka acht Monate vor dem Beginn der Erscheinungen in die Pfarre, etwa im November 1980, gemeinsam mit Pater Zrinko Öuvalo. Beide waren hier ganz neu und unbekannt in der Pfarre. Ihre Vorgänger, Pater Luka Susac und Pater Jozo Jolic, waren mit dem Volk verwachsen gewesen und die Neuen brauchten Zeit, um heimisch zu werden.
Sie konnten die Pfarre nach acht Monaten Aufenthalt noch nicht so gut kennen. Pater Jozo kannte die Seher überhaupt nicht. Eine von ihnen, Mirjana Dragicevic, lebte in Sarajevo und kam nur im Sommer während der Schulferien zu ihren Verwandten hierher. Als er in die Pfarre kam, fand Pater Jozo den Pfarrhof in einem äußerst desolaten Zustand, und er begann sofort, mit der Planung des Baus eines neuen Pfarrhofs. Zu diesem Zweck engagierte er auch einen Architekten und kaufte Material, besonders für die Wasserzuleitung, die Heizung und den Strom. Er hatte zwar eine kleine Gebetsgruppe, die im Mai 1981 in Split bei Prof. Dr. Tomislav Ivancic gewesen war. Von dorther kannte ich alle jungen Leute aus dieser Gemeinschaft, als ich als Pfarrer herkam. Aber keiner der Seher war in dieser Gebetsgruppe oder bei diesem Seminar, die Mitglieder dieser Gebetsgruppe waren in der Abschlussklasse der Mittelschule. Sie sind mit ihren Familien als Gläubige in der Pfarre auch heute noch aktiv.
Pater Jozo war aber auch in dem Augenblick, als sich die erste Erscheinung ereignete, am Mittwoch, dem 24. Juni, nicht in der Pfarre. Da er in der Öffentlichkeit ein hervorragender Katechet war, war er engagiert bei der Vorbereitung der katechetischen Handbücher gemeinsam mit Dr. Josip Baricevic „TOR" in Zagreb. Deshalb fuhr er am Montag nach Zagreb, wo er auch eine geistliche Erneuerung bei den Schwestern im Kloster Ivanic hielt. Er blieb die ganze Woche dort und kehrte am Samstag Nachmittag nach Hause zurück. Die ersten vier Tage vergingen also ohne Pater Jozo Zovko. Er war selber überrascht, als er nach der Rückkehr aus Zagreb seine kranke Mutter Milka im Krankenhaus in Mostar besuchte und von einer Frau aus der Pfarre (Draga Ivankovic) hörte: „Pater Jozo, bei uns erscheint die Gospa, und Sie sind nicht da!" Von daher ist eine Manipulation durch ihn ausgeschlossen.
fg
hiti (www.gottliebtuns.com/medjugorje_3.htm)
Liebe Theresia Katharina,
auch ich sehe einige Aspekte an dem Phänomen Medjugorje sehr, sehr kritisch. Andererseits hat man auch an später anerkannten Marienerscheinungen (und deren Wallfahrtstätten) ähnlich krtitsche Stimmen gehört. Man denke hier nur an die philosophische und auch an die psychologische Einschätzung der Erscheinungen in Lourdes. Die Wahrheit hat sich durchgesetzt - dabei waren die Kritikpunkte durchaus berechtigt. Auch echte Erscheinungen unterliegen den menschlichen Schwächen oder Unzulänglichkeiten der Seher, sowie gewissen zeit- und kulturbedingten Gegebenheiten.
Die Kirche hat die Aufgabe, kritisch zu prüfen und ein Urteil zu fällen. Das wird sie auch tun zur rechten Zeit. Sie sind sehr mutig, wenn Sie sich trauen, das Phänomen so hart und vernichtend öffentlich zu be- und verurteilen. Ich muss Sie vor Ihrem eigenen Übermut warnen. Nehmen Sie doch bitte nicht die Aufgabe des kirchlichen Lehramtes und Hirtenamtes wahr. Das wäre doch wahrlich hoffärtig und hochmütig - und damit schwer sündhaft.
Bleiben Sie kritsch - klar und ehrlich! Aber bitte seriös, höflich und mit Respekt vor den beteiligten Menschen! Bis zum Beweis des Gegenteils gilt auch hier die Unschuldsvermutung.
Mit Gruß und Segen
Ihr Don Camillo*
*Synonym :-)
Medjugorje ist unecht und ein Wirtschaftsunternehmen. Die Muttergottes ist keine tibetische Gebetsmühle, die in 12.000 Botschaften in über 30 Jahren kaum einen relevanten Inhalt hat.
Wenn die Muttergottes erscheint, hat sie klare und komplexe Botschaften. Sie widerspricht sich auch nicht und sie lobhudelt auch nicht:"Ihr seid wie die Sterne!"
Dort erscheint dauernd der Widersacher in Gestalt der Seligen Jungfrau und will sich mit der Gestalt der Gospa eine Fangemeinde schaffen, die er dann am Ende der Zeiten in die Irre führen will.
Medju ist die größte und raffinierteste Täuschung an Marienerscheinungen, die es jemals gegeben hat.
Mich wundert, dass die Wallfahrtszahlen zurückgegangen sind, wo doch so viel in Fahrten gesponsert wird. Medju hat die größte PR aller Zeiten, wohingegen echte Erscheinungsorte in keiner Weise so gefördert werden.
Bei meiner erstmaligen Wallfahrt an einen großen Erscheinungsort habe ich nichts gekauft, ich hab einfach nichts brauchbares gefunden ...
Einzig zwei Kerzen für die abendliche Lichterprozession. Es hat doch schon jeder fast alles.
Die Wirtschaftskrise lässt die Wallfahrtszahlen sinken, und Medjugorje ist nun mal das St. Moritz unter den Pilgerstätten.
Lourdespilger im Herbst 2014 erzählten, dass die dortigen Devotionalienhändler schon seit längerem einen Rückgang der Pilgerzahlen feststellen und einen Rückgang des Geschäftes zu beklagen hätten.
Bei den ständigen Spendenaufrufen quer durchs Kirchenjahr haben die Katholiken halt einfach nicht mehr das Geld, von einem Wallfahrtsort in den andern zu reisen...