Zwischen Wahrheit und Lüge gibt es keine Gemeinschaft, keinen Frieden und keinen neutralen Raum, denn der Mensch ist von Gott zur Wahrheit hingeordnet und kann der Lüge nicht gleichgültig gegenüberstehen.
• Lüge Die Lüge gehört zur Finsternis, die nicht nur Abwesenheit von Licht ist, sondern bewusste Abkehr vom lebendigen Gott, der selbst die Wahrheit ist. Sie trat lange Zeit vor allem verborgen auf, doch in der heutigen Zeit zeigt sie sich immer offener, aggressiver und selbstbewusst, tritt unverschleiert hervor und beansprucht Zustimmung für sich. Dabei zerstört die Lüge die Wahrheit nicht nur durch offene Negation, sondern pervertiert sie oft schrittweise, indem sie dem Wahren partielle Unwahrheiten beimischt, sodass dessen formale Gestalt erhalten bleibt, sein innerer Wahrheitsgehalt jedoch substantiell korrumpiert und vom Sein zur bloßen Erscheinung herabgezogen wird.
Die Lüge beginnt mit Verführung, wie schon am Anfang der Menschheitsgeschichte, als Wahrheit relativiert und Gottes Wort in Frage gestellt wurde. Sie verspricht Erleichterung ohne Wandlung, ohne Verantwortung, ohne Überwindung. Sie kommt süß, schmeichelnd, scheinbar wohltuend für Herz und Verstand, und verspricht Freiheit ohne Bindung an die Wahrheit.
Die Lüge wirkt leise, geduldig, scheinbar harmlos, während das Herz sich langsam von der Wahrheit entfernt und der Mensch innerlich abstumpft. Gleichzeitig zeigt sie sich heute offen in Worten, Taten und Systemen, die das Gute entwerten und die Normen der Wahrheit bewusst verdrehen.
Die Lüge schmeichelt, während die Wahrheit oft schmerzt und fordert. So erkennt das Gewissen, wenn es nicht vollständig verfinstert ist, nicht nur, was wahr ist, sondern auch, was zu tun wäre.
Die Lüge, als unmittelbarster Verstoß gegen die Wahrheit, verletzt nicht nur den Nächsten, sondern auch die Beziehung zu Gott selbst, weil sie die Verbindung des Menschen zur Wahrheit und zu Gottes Wort untergräbt.
Was im Licht des Glaubens noch als Lüge und Sünde erkannt wird, erscheint in der Finsternis des Unglaubens bald als normal und wird aktiv verteidigt. Ohne göttliche Wahrheit verliert das Urteilsvermögen seine Orientierung und verfehlt das Gute.
Denn was durch die Lüge süß begann, offenbart sich am Ende als bitter, denn sie nährt nicht, sie vergiftet langsam, aber unaufhaltsam.
Die Lüge begnügt sich nicht, falsch zu sein, sondern preist sich selbst als Wahrheit an und beansprucht, den Platz Gottes einzunehmen. Sie nennt das Dunkel „Licht“ und verlangt Zustimmung für das Verderbliche, indem sie das Böse rechtfertigt und das Gute als „Böse“ darstellt und verdreht.
Die Lüge wiederholt sich ständig; selbst, wenn sie entlarvt ist, setzt sie sich schamlos fort. Sie kennt keine Umkehr und zeigt einen erschreckenden, unaufhörlichen Kreislauf des Verderbens, weil sie zu keiner Umkehr fähig ist. Wer klare, wahre Worte gegen die Lüge spricht, wird vom Lügner nicht als Warner wahrgenommen, sondern als Brandstifter oder Hasser diskreditiert.
Die Unterscheidung von Wahrheit und Lüge wird immer als Angriff gedeutet, weil sie die Finsternis offenbart und die innere Unordnung entblößt. Man sieht die Fehlentwicklungen, erlebt die offensichtlichsten Katastrophen, doch erkennt die Ursache nicht mehr, weil der Zusammenhang zwischen Wahrheit, Schuld und Verantwortung bewusst oder unbewusst verdrängt wurde. Wer sich an die Lüge gewöhnt, empfindet die Wahrheit schließlich als störend – ja, als stille, drängende Anklage.
So entfaltet die Lüge ihren Weg: Sie beginnt mit Verführung, festigt sich durch Gewöhnung und endet in der aktiven Ablehnung der Wahrheit, heute sowohl im Verborgenen als auch offen, unverhohlen und öffentlich.
Wahrheit oder Lüge – es gibt keinen dritten Weg • Wahrheit Der Mensch ist zur Wahrheit berufen und wird von Gottes Liebe getragen. Die Wahrheit führt zur wahren Freude, Trost, Sicherheit, Frieden und Liebe. Die Wahrheit legt die wunden Stellen der Seele frei – sie schmerzt und fordert Umkehr, nicht um zu zerstören, sondern um zu heilen und zu erneuern. Sie trifft das Gewissen und ist ein inneres Gericht im Menschen selbst – auch dort, wo er sich noch rechtfertigt, selbst im Inneren des Lügners. Dabei wirkt die Wahrheit nicht abrupt oder gewaltsam, sondern führt den Menschen schrittweise aus der inneren Unordnung zur Heilung, indem sie Licht in das Verborgene bringt und das Gewissen langsam wieder aufrichtet. Die Wahrheit ist keine bloße Idee oder moralische Forderung, sondern eine lebendige Wirklichkeit, die von Gott selbst ausgeht. Sie ist Licht, das nicht beschämt, sondern sichtbar macht, damit Heilung möglich wird. In ihr begegnet der Mensch nicht zuerst einem Urteil, sondern einer Einladung zur Gemeinschaft mit Gott. Die Wahrheit ist Maß des Denkens und Handelns, nicht dessen Produkt; sie ordnet den Menschen, indem sie ihn an das Sein bindet, während jede Abkehr von ihr nicht Freiheit, sondern Entfremdung vom eigenen Wesen erzeugt. Der Mensch kann sich der Wahrheit nicht entziehen, sondern nur zu ihr verhalten; in der Annahme wird sie zum Heil, in der Verweigerung zum inneren Gericht, nicht weil sie verurteilt, sondern weil sie das Maß offenlegt, an dem sich Freiheit und Verantwortung entscheiden. Die Wahrheit ist nicht nur von Gott, sondern führt den Menschen zurück unter seine Herrschaft – nicht als äußere Macht, sondern als innere Ordnung der Liebe, in der der Mensch zu sich selbst und zu Gott findet. Die Wahrheit ist für jeden Menschen erkennbar, wenn er sein Herz und Gewissen nicht verschließt. Sie zeigt die Lüge beim Namen und befähigt den Menschen, ihr nicht länger zu dienen. Die Wahrheit bleibt nicht beim Erkennen stehen, sondern schenkt dem Menschen die Kraft, ihr zu entsprechen. Die Wahrheit fordert nicht nur, sie befähigt – durch die Gnade Gottes und das Wirken des Geistes der Wahrheit im Gewissen. Darum macht die Wahrheit nicht unfrei, sondern frei: frei zur Verantwortung, frei zur Liebe, frei zur Entscheidung für das Gute. Die Wahrheit verlangt vom Menschen, täglich neu Ja zu ihr zu sagen und sich aktiv gegen die Verführung der Lüge zu entscheiden. Diese Wahrheit ist in Jesus Christus Person geworden – nicht um den Menschen zu überfordern, sondern um ihn zu tragen und zu erlösen. Die Wahrheit heilt den Menschen ganzheitlich – Geist, Seele, Herz und Verstand – und führt ihn so in seine volle Freiheit und Ganzheit. • Umkehr Wo die Wahrheit erkannt wird, stellt sich unausweichlich die Frage nach der Antwort des Menschen. Diese Antwort heißt Umkehr. Umkehr heißt: innehalten, das Gewissen ernst nehmen und die Lüge beim Namen nennen – selbst wenn es tief schmerzt, vor sich selbst, vor Gott und vor dem Nächsten. Doch wer der Lüge nicht konsequent mit der Wahrheit begegnet, bleibt ihr ausgeliefert. Halbherzigkeit ist kein Mittelweg, sondern ein stiller Verrat an der erkannten Wahrheit. Wer die Wahrheit erkennt, sie aber nicht annimmt und ihr ausweicht, stellt sich faktisch auf die Seite der Lüge. Nicht nur die offene Unwahrheit dient ihr, sondern auch der Mensch, der weiß und dennoch schweigt. Halbherzige Umkehr betäubt das Gewissen, statt es zu reinigen; sie nennt sich Klugheit, ist aber nichts anderes als Angst vor den Konsequenzen der Wahrheit. So scheitert der Mensch nicht an der Offenbarung der Wahrheit, sondern an seiner Weigerung, sich ihr vorbehaltlos zu unterstellen. Die Lüge muss weder aktiv vertreten noch ausgesprochen werden – sie entsteht auch dort, wo erkannte Wahrheit bewusst nicht befolgt wird. Alles, was nicht vollständig ins Licht gebracht wird, bleibt unter der Herrschaft der Finsternis; wer glaubt, mit halber Wahrheit bestehen zu können, liefert sich unmerklich der Lüge aus und geht unausweichlich an ihr zugrunde. Umkehr bedeutet daher nicht bloß Korrektur einzelner Haltungen, sondern den Abschied von einer Lebensweise, in der der Mensch sich selbst zum Maß gemacht hat, und die Zustimmung zu einer neuen Ordnung, in der Gott allein Wahrheit und Halt ist. Durch Ausreden – etwa „jeder hat seine Wahrheit“ – findet man nicht zur Wahrheit zurück, weder durch Anpassung an die finstere Macht der Lüge noch durch Schweigen aus Furcht. Denn Angst fesselt die Seele von innen her und raubt ihr die Freiheit, die Gott in Seiner Wahrheit schenkt. Umkehr wäre in sich selbst hoffnungslos, wenn sie nicht von der Barmherzigkeit Gottes getragen und überhaupt erst ermöglicht wäre. Gott deckt die Wahrheit nicht auf, um zu vernichten, sondern um zu vergeben, zu heilen und neu aufzurichten. Sie erfordert eine bewusste und ehrliche Auseinandersetzung mit der Lüge und die nüchterne Erkenntnis ihres Weges – eines Weges, der unausweichlich ins Verderben führt, denn jede Sünde trägt ihre Konsequenz bereits in sich. Wer umkehrt, wird lernen, den Schmerz wahrzunehmen und anzunehmen, den die Wahrheit zunächst auslöst – nicht, weil sie verletzt, sondern weil sie das Verdrängte unweigerlich ans Licht bringt, dem man sich zuvor entzogen hat. Die Wahrheit heilt nicht, ohne den Menschen zu berühren; sie trennt nicht, ohne Schmerz zu verursachen; sie richtet nicht, ohne inneres Erzittern auszulösen. Doch dieser Schmerz ist nicht zerstörerisch, sondern läuternd und reinigend, weil er vom Erbarmen Gottes getragen und durchdrungen ist. Was anfangs als Schmerz erfahren wird, wandelt sich im Licht der Wahrheit letztlich in Frieden, Klarheit und tiefe innere Gewissheit. Der Mensch wird Reue empfinden und Mitleid mit denen entwickeln, die durch die Lüge Schaden erlitten haben, und aus der empfangenen Barmherzigkeit heraus selbst den Impuls gewinnen, barmherzig zu handeln. • Beharrlichkeit Doch Umkehr allein genügt nicht. Die Lüge ist durch Christus bereits gerichtet und entmachtet. Es braucht daher Beharrlichkeit in der Wahrheit, damit wir – auch wenn wir fallen – durch die Gnade wieder aufstehen und uns vollständig von der Lüge befreien lassen. Beharrlich – wie die Lügner – und doch unerschütterlich im Glauben an die Wahrheit: Jesus Christus, unseren Retter. So wie die Lüge unermüdlich verbreitet wird, muss die Wahrheit unermüdlich bezeugt werden – als treuer Dienst der Liebe an Gott und am Nächsten, in einer Wahrheit, die nicht zerstört, sondern heilend wirkt, und in einer Barmherzigkeit, die nicht verschweigt, sondern rettet. Nicht verführerisch, nicht angepasst, sondern im Licht, das allein von Gott kommt und in Christus offenbar wird. Beharrlich auf die Wahrheit hinweisen, solange es möglich ist, solange die Lüge herrscht – denn auch Schweigen nährt die Finsternis. • Gericht Das Gericht beginnt nicht erst am Ende der Zeit, sondern dort, wo der Mensch das Licht ablehnt und die Finsternis bewusst wählt – wo er seine Freiheit gegen die Wahrheit richtet. Die Wahrheit richtet auf – oder richtet, je nach dem Herzen, das ihr begegnet; sie ist Maßstab und Heil zugleich. Wer in der Wahrheit bleibt, rettet seine Ewigkeit, weil er in Gott fest verwurzelt bleibt. Wer die Umkehr verweigert, richtet sich selbst. Wachsamkeit des Gewissens ist kein Luxus. Sie ist entscheidend für das Heil der Seele, denn das Gewissen ist der heilige Ort der Begegnung zwischen Gott und Mensch. Am Ende steht jeder Mensch allein – jede einzelne Seele vor Gott, dem nichts verborgen bleibt und alles offenbar ist. Niemand kann sich hinter Gewöhnung, Verführung oder der immerwährenden Wiederholung der Lüge verbergen. Denn im Licht Gottes fällt jede Ausrede und List, und was hier verdrängt wurde, wird dort in voller Klarheit offenbar. Das Gericht offenbart nicht nur Taten, sondern die innere Gestalt des Menschen; es legt frei, wer er durch seine Entscheidungen geworden ist, und zeigt, wie eng seine Existenz mit der Wahrheit oder der Lüge verwoben ist. So wird das Gericht nicht nur Urteil, sondern die tiefgreifende Entfaltung dessen, was er im Geheimen gewählt hat – und darin liegt zugleich der unentrinnbare Ruf zur Umkehr. Das ist das Gericht: die unausweichliche Wahrheit über das eigene Leben, die im Licht Gottes unverhüllt sichtbar wird. Die entscheidende Frage lautet daher: Wo habe ich die Lüge geduldet oder stillschweigend zugelassen? Wo habe ich mich an die Finsternis gewöhnt und angepasst? Wo habe ich geschwiegen, obwohl das Gewissen noch sprach, obwohl mir die Wahrheit anvertraut und offenbar war? Denn jede geduldete Lüge stumpft nicht nur den Verstand ab, sondern entfernt die Seele vom Licht – dem göttlichen Licht, das allein Leben und Heil schenkt. Noch ist Zeit – aber sie ist nicht selbstverständlich. Solange das Gewissen schmerzt, wirkt die Gnade, und Umkehr bleibt möglich. Denn das Gewissen spricht als innerer Zeuge Gottes und ruft zur Wahrheit, während der Geist der Wahrheit zugleich zu Gnade und Heil führt. Die Wahrheit will zum Wohl aller frei gewählt werden. Gott ruft – und wir sollten antworten, solange es möglich ist. Gnade ist kein bloßes Trostwort, sondern ein Ruf des lebendigen barmherzigen Gottes, der immer Angebot zur Umkehr und zum Leben ist. Die Wahrheit ruft – der Mensch entscheidet: Niemand gleitet zufällig in die Wahrheit. Sie wird gewählt – oder verworfen. Wahrheit oder Lüge – zwei unterschiedliche Wege: den Weg zum Himmel oder den Weg zur Hölle, zur ewigen Glückseligkeit oder ins ewige Verderben. • Christus ist der Weg, auf dem wir gehen, und zugleich das Ziel, zu dem wir gelangen Die Entscheidung zwischen Wahrheit und Lüge zeigt sich in zwei Ebenen, die Christus uns offenbart: Die zwei Wege im existentiellen Sinn Mt 7,13 -14 „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.“ Der eine Weg im ontologischen Sinn Joh 14,6 „Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Zwei Wege – ein Ziel: Christus Beide Ebenen – existentiell und ontologisch – schließen einander nicht aus, sondern setzen einander voraus und sind untrennbar miteinander verbunden. Der existentielle Weg des Menschen findet seinen Sinn und sein Ziel nur im einen ontologischen Weg, in Christus selbst. Diese Wege müssen klar unterschieden werden, damit der Sinn des Weges in Christus offenbar wird. Quelle:vita-et-veritas.com/aktuelles/
Die Wahrheit ruft – der Mensch entscheidet: Sie wird gewählt – oder verworfen. Es sind ZWEI Wege, deren Richtung unterschiedlicher nicht sein könnte! Die Wege Richtung Himmel oder Hölle. Zur ewigen Glückseligkeit oder ins ewige Verderben.
Nein - den will ich auch gar nicht erkennen, noch kennen. Es gibt eben nur EINEN Weg und was nicht ist, kann man auch nicht (er)kennen. Vielleicht sollten Sie einmal über die Bedeutung des Wortes "Weg" betrachten und die Aussage Jesu über sich selbst. Dann werden Sie sicherlich verstehen, was ich meine.
Allein die Logik, Bethlehem 2014, sollte Ihnen eigentlich sagen können, dass Franz Kalwoda, der im Übrigen fundiert argumentiert, Recht hat, denn, wenn Jesus sich genötigt zu sagen sieht, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, dann bedeutet das wohl auch, dass es einen anderen Weg auch noch gibt, und das ist dann die diabolische Lüge.
Genauso, wie er DAS Brot des Lebens ist, ist er auch DER Weg. - Leider kann ich das momentan nicht kontrollieren, aber ich meine in Erinnerung zu haben, daß es im Griechischen sogar ohne Artikel steht. Meine Interpretation (man könnte ein ganzes Buch darüber schreiben) knüpft an Joh. 10, 8 an: "Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber."
Jetzt treten Sie ein Stück zur Seite und von der Leitung. Sagt Ihnen Ihr eigenes Zitat, "Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber" nicht, dass die Diebe und Räuber auf einem falschen Weg gegangen sind - und, wenn Sie das Heute betrachten, auch noch tun. Es gibt eben zwei Wege: Den einen, der in den Himmel zur Ewigen Glückseligkeit, den Weg, den Jesus Christus vorgezeichnet, und denjenigen, der in die Ewige Verdammnis, den der Widersacher vorzeichnet, führt - oder anders mit Franz Kalwoda ausgedrückt, den Weg der Wahrheit und den der Lüge.
Es gibt meiner Meinung nach (ich stehe durchaus nicht allein...!) tatsächlich nur EINEN Weg: Jesus Christus. - Was Sie meinen, sind allesamt lediglich Abwege, bestenfalls vielleicht noch Umwege. Ist mehr, als nur eine Betrachtung wert!
Aha, ein "Abweg" soll also kein Weg sein?! Danke für die Erinnerung, dass wir uns in der Faschingszeit befinden. Dass Christus der wahre Weg ist, davon bin ich ebenso überzeugt, wie davon, dass es noch einen anderen Weg gibt, und, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sich für den einen oder anderen zu entscheiden. Auch Jesus Christus hatte in der Wüste die Freiheit, den Weg zu gehen, den ihm Satan aufgezeigt hat. Jetzt aber bitte ich Sie, hier ernsthafte Kommentare abzugeben.
@ Bethlehem 2014: Sie sind jetzt präzise am Thema vorbei. Vertrauen wir darauf, dass Jesus wusste, was er sagte – ganz ohne nachträgliche Wortakrobatik. Noch einmal: Von den zwei Wegen Mt 7,13 -14 Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.
@Franz Xaver Also da hätte ich Sie schon für klüger gehalten, gebildeter, philosophischer. Natürlich weiß ich, daß es einen Weg von München nach Rom gibt und einen Weg von Jerusalem nach Athen. Und noch viele, unzählbare andere. Das ist doch gar nicht die Frage, die ich "aufgeworfen" habe. Anscheinend haben auch Sie meinen Vorschlag, eine Betrachtung über den "Weg" zu halten, keine Beachtung geschenkt. Ich bin ja nun kein Bewunderer, schon gar kein Verehrer des Msgr. Escrivá, aber mit seinem Buch "Der Weg" hat er wohl bewiesen, daß er verstanden hat, was "ich" meine!
Na, wenn es so ist, dann muss ich Ihnen angesichts des Anlass gebenden Beitrages von Franz Kalwoda Themenverfehlung im mindesten Sinne attestieren; also schreiben Sie nicht von klüger, gebildeter philosophischer.
Das Thema ist doch dasselbe: da enttäuschen Sie mich nun aber vollends! - Ich habe es lediglich auf ein anderes Niveau heben wollen, oder, um es bescheidener auszudrücken: einen neuen Aspekt beitragen. Leider ist es beim Beitragen geblieben und meine Saat fiel nicht auf fruchtbares Erdreich. Ich will niemand überfordern...