Guntherus de Thuringia

KONZILSERGEBNIS (15) Laienapostolat

In der klerikalen Sicht der Kirche kam die Laienschaft, das Volk Gottes selbst, meist zu kurz. In Verfassung und Leben der Kirche erschienen die Laien[/] vielfach als Anhängsel einer Hierarchie, die sich mit "der Kirche" gleichsetzte. Die gepredigte und empfohlene Laienspiritualität trug vielfach weltabgewandte, weltverachtende, mönchische Züge. Im 20. Jahrhundert sind sich die Laien ihrer Stellung in der Kirche mehr und mehr bewußt geworden.

Die Teilnahme der Laien am Leben, Tun und Sendung der Kirche soll ernster genommen werden. Sind sie doch zum königlichen Priestertum und zu einem heiligen Volk geweiht, Träger des Geistes und seiner Gaben. Die Spiritualität der Laien soll weltzugewandt sein und sich im weltlichen Engagement bewähren.

Die verschiedenen Ziele, Bereiche und Formen, die Ordnung und Bildung des Apostolats der Laien werden dargelegt.

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Quelle: Hans Küng, Konzilsergebnis, Dokumente der Erneuerung, Butzon & Bercker, Kevelaer 1966, S. 23f. | MCMLXVI. Imprimatur. N. 4-23/66. Monasterii, die 19 Octobris 1966. Böggering, Vicarius Eppi Gls.
(Zusätze in [] von G.d.Th.)
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Bild: Aktionsbündnis Laienapostolat Regensburg – Mahnwache am Dom | Aktionsbündnis Laienapostolat Regensburg
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