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Evaluation des Reformprojekts

Synodaler Weg zieht bei seiner letzten Versammlung in Stuttgart Bilanz

Evaluation des Reformprojekts

Vor gut sechs Jahren ist das Reformprojekt "Synodaler Weg zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland" gestartet. Bei einer letzten Versammlung will das Gremium prüfen, was aus seinen Beschlüssen geworden ist

Irme Stetter-Karp und Georg Bätzing / © Bert Bostelmann ( KNA )

Von Donnerstag bis Samstag zieht nun die sechste und letzte Synodalversammlung von Bischöfen, Ordensleuten und Laien in Stuttgart Bilanz.
Im Fokus steht eine Evaluation des teils umstrittenen Vorhabens, das seinerzeit unter dem Eindruck des Missbrauchsskandals ins Leben gerufen wurde. Zentrale Themen waren Macht, Rolle der Frauen, Sexualmoral und priesterliche Lebensform. Der Vatikan zeigte dabei im Verlauf des Prozesses immer wieder Grenzen auf.


Fünfte Synodalversammlung in Frankfurt / © Maximilian von Lachner ( SW )

Der Synodale Weg wurde von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) initiiert. ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp und der Bischofskonferenz-Vorsitzende Georg Bätzing stehen dem Projekt als Präsidenten vor. Der Limburger Bischof kündigte allerdings unlängst an, Ende Februar nicht wieder bei der Wahl des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zu kandidieren.

Nachfolgegremium: Synodalkonferenz
In den vergangenen beiden Jahren bereitete ein Interimsgremium, der Synodale Ausschuss, die Einsetzung einer bundesweiten Synodalkonferenz vor. In dieser sollen die gemeinsamen Beratungen von Bischöfen und Laien verstetigt werden. Die Synodalkonferenz könnte sich – vorbehaltlich der Zustimmung aus Rom – im November konstituieren.

Zudem bereitet die Synodalversammlung in Stuttgart die Wahl für die noch ausstehenden Mitglieder der künftigen Synodalkonferenz vor. Ihr sollen neben den 27 Ortsbischöfen und 27 ZdK-Vertretern auch noch 27 weitere Katholikinnen und Katholiken angehören.

Greifbare Ergebnisse
Die inhaltliche Arbeit des Synodalen Wegs wurde auf der fünften Synodalversammlung im März 2023 beendet. Insgesamt verabschiedete das rund 230 Mitglieder umfassende Gremium 15 Papiere. Zu den greifbarsten Ergebnissen zählten die Liberalisierung des kirchlichen Arbeitsrechts sowie die Möglichkeit zur Segnung von homosexuellen Paaren.
Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln) sowie die Bischöfe Stefan Oster (Passau), Rudolf Voderholzer (Regensburg) und der inzwischen emeritierte Gregor Maria Hanke (Eichstätt) sehen das Projekt kritisch. Sie hatten zwar an den Sitzungen des Synodalen Wegs teilgenommen, nicht aber am Synodalen Ausschuss – unter Verweis auf Vorbehalte aus Rom.

Synodaler Weg zieht bei seiner letzten …
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Mile Christi

Diese reizende Dame könnte ich mir gut als Bischin der Konzilssekte vorstellen!

sie wissen nicht was sie tun, oder doch?

Heribert Nuhn

Wer im Loch sitzt, sollte aufhören zu graben! (Alte Indianerweisheit)