Effeminierter Influencer verlässt das Priesteramt
Sein Profil in den sozialen Medien zeigt ihn als egozentrisches Individuum, das mehr an die Nachtclubkultur als an das Leben eines Priesters erinnert.
In einem vom Generalvikar Franco Agnesi unterzeichneten Schreiben erklärt die Erzdiözese, dass Ravagnani - der niemals hätte geweiht werden dürfen - nicht mehr als Pfarrvikar oder als Mitarbeiter in der diözesanen Jugendarbeit tätig ist.
Mit mehr als einer halben Million Followern auf Instagram und YouTube hat Ravagnani einen pastoralen Ansatz entwickelt, der sich auf Filmrollen, erzählerische Aufhänger und einen informellen, direkten Ton konzentriert.
Das Timing ist bemerkenswert. Ravagnani verkündete seine Entscheidung, das Priesteramt aufzugeben, während er für sein neues Buch La Scelta (Die Wahl) warb. Darin erzählt er von seinem Weg vom Priesterseminar zu einer 'unkonventionellen' Vorstellung vom Priestertum. Dazu gehört auch der Verzicht auf die klerikale Kleidung und die Nutzung digitaler Medien für Selbstporträts.
Seine Online-Präsenz war bereits in den letzten Monaten von Kontroversen begleitet, insbesondere nachdem er gesponserte Inhalte für eine Nahrungsergänzungsmarke veröffentlicht hatte, die von vielen Katholiken als unvereinbar mit dem priesterlichen Dienst angesehen wurde.
Der Erzbischof von Mailand ist Monsignore Mario Delpini.
AI-Übersetzung