Gastleser

Anna Maria Göbel - Die stigmatisierte Opferseele von Bickendorf/Eifel

Am 11. Januar jährte sich zum 77. Mal der Todestag der stigmatisierten Anna Maria Göbel von Bickendorf in der Eifel. Das Leben der Anna Maria Göbel ist bis heute ein Rätsel. Nachdem sie 20 Jahre lang krank war ergab sie sich in den Willen Gottes und nahm ihre Aufgabe als Opferseele an. Seit 1921 hatte sie mystische Begegnungen mit Christus und der Gottesmutter und erduldete viele, teilweise unbeschreiblich schlimme Leiden. Sie erhielt die Wundmale und es zeigten sich immer wieder Blutkreuze auf ihrer Stirn. Ihr Seelenführer, der Ortspfarrer Adam Faber von Bickendorf, war von der Echtheit der Phänomene überzeugt. Im Jahre 1926 wurde Anna Maria Göbel in einer Trierer Klinik von Ärzten und Theologen untersucht und beobachtet. Über diese Untersuchung gehen die Meinungen auseinander. Angeblich zeigten sich keinerlei übernatürliche Phänomene. Die Begnadete soll sogar offensichtlich betrogen haben. Sie wurde nach Hause geschickt und die Sache als erledigt angesehen. Etliche Personen bestritten, dass die Untersuchung wirklich ordnungsgemäß durchgeführt wurde und übten Kritik. Ihrer Meinung nach sei das Urteil falsch. Nachdem Anna Maria Göbel wieder zu Hause war, führte sie ihr Opferleben fort und hatte weiterhin Visionen. Der Pfarrer hingegen wurde versetzt. A. M. Göbel starb am 11. Januar 1941 und wurde auf dem Bickendorfer Friedhof beigesetzt. Ihr Ortspfarrer Faber, der - wie erwähnt - wegen der außerordentlichen Phänomene versetzt wurde, glaubte bis zuletzt an die Echtheit der Vorkommnisse, verbürgte sich dafür und verteidigte die Stigmatisierte. Leider konnte bisher nicht geklärt werden, ob das Grab von Anna Maria Göbel auf dem Bickendorfer Friedhof noch existiert. Das Haus in dem sie lebte, litt und starb steht noch und wird derzeit zum Verkauf angeboten. Erinnerungen an sie in diesem Haus bzw. das eigentliche Leidenszimmer sind wohl nicht mehr erhalten. Wer kennt noch Anna Maria Göbel oder hat schon einmal ihr Grab besucht? War es Betrug oder doch echte Mystik?
Das Bild ist entnommen dem Büchlein von Robert Ernst: Anna Maria Göbel, die stigmatisierte Opferseele von Bickendorf (Eifel), Markus-Verlag, Eupen, 1. Auflage, 1956.
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Conde_Barroco

Vielen herzlichen Dank. Leider scheint mir die Literatur schon vergriffen zu sein. Sehr schade. Ich hätte gern mehr über sie erfahren.
Ich kann noch Barbara Pfister aus Wattenheim (Pfalz) empfehlen. Die Bücher über sie dürfte es antiquarisch noch geben. Ihr Grab befindet sich in Speyer und wird gepflegt und von Gläubigen regelmäßig besucht.
de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Pfister

Gastleser

Es gibt eine ganze Reihe von unbekannten Sühneseelen und Mystikerinnen in Deutschland, z. B.:
Therese Mauser aus Nittenau, +1917
Anna Naßl aus Deutenhofen, +1933
Anna Henle aus Aichstetten, +1950
Anneliese Wafzig aus Rodalben, +1958
Anna Maria Göbel aus Bickendorf, +1941 (s. o.)
Maresa Meschenmoser aus Ottobeuren, +1987
Sr. Franziska Senninger OP aus Niederviehbach, +1985
Margarete Schäffner aus Gerlachsheim, +1949
Barbara Weigand aus Rück-Schippach, +1943
Berta (Bertl) Baumann aus Heidelberg, +1935
Katharina Vogl aus München, +1956
Ursula Hibbeln aus Bochum, +1940
Mechthild Thaller-Schönwerth, +1919
und sicher noch viele weitere.

interessant- noch nie gehört, danke

Severin

Die Eifel war früher gut katholisch. Viele, leider leerstehende, bzw. zweckentfremdete Klöster
stehen noch in der Eifel. Allgemein wusste man Bescheid über die wichtigsten Glaubensdinge. Viele fromme Familien mit einem entsprechenden Kinderreichtum und auch Berufungen gab es dort. Oft verstand es der örtliche Adel zum Wohle der Allgemeinheit zu regieren, anstatt nur zu herschen.www.eifelzeitung.de/…/kinder-der-eife…
Der deutsche Bauernkrieg hatte hier keinen Boden.
Und heute, wie überall sonst auch. Die Stadtverwaltung des kleinen Eifelstädchens Blankenheim
z.B. bessert ihre leere Stadtkasse auf, indem sie die Wohnwagenprostituierten auf ihrem Gebiet duldet, aber abkassiert. So etwas nennt man gewöhnlich Zuhälterei.
Beschwerden an: www.blankenheim.de/…/maengelmeldung
Die wenigen wirklich noch katholischen Priester müssen sich vor ihren Gemeindeschäfchen und dem Generalvikariat in Acht nehmen.

Heilwasser

So etwas ist immer echte Mystik. Die Vertuschungen
liegen ganz in der Masche "Betrug".
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Der "Untere" kann keine echten Stigmata nachmachen, weil
sie ihn austreiben.

Eremitin

sehr interessant, danke