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Japanischer Kardinal: Sozialer Aktivismus funktioniert nicht - einige Katholiken "wollen lateinische Messe"

Die Kirche in Japan hat jahrzehntelang versucht, das buddhistische Land durch den Novus Ordo zu bekehren, sagte Kardinal Tarcisio Isao Kikuchi, 66, von Tokio, der auch Präsident von Caritas Internationalis ist, gegenüber UcaNews.com (11. August): "Und doch hat sich bis heute nicht viel geändert. Wir sind immer noch eine kleine Minderheit, vielleicht eine halbe Million japanischer Katholiken."

"Wir haben zahlreiche Bildungseinrichtungen und Sozialarbeitsprogramme. Infolgedessen haben wir einige Sympathisanten, darunter auch einige in der Regierung und unter wohlhabenden Privatpersonen. Aber sie sind genau das - Sympathisanten."

Kardinal Kikuchi fügt hinzu, dass die meisten Menschen in Japan eher politisch konservativ sind: "Die Soziallehre der katholischen Kirche wird oft als nicht sehr konservativ und manchmal sogar als links oder für manche als 'kommunistisch' angesehen."

Eine Nebenbemerkung, die sein Schlüsselsatz ist: "Einige Menschen in Japan bevorzugen traditionelle katholische Praktiken, wie die lateinische Messe mit viel Weihrauch und einer mystischen Atmosphäre, weil sie sich dadurch von den politischen oder sozialen Lehren der Kirche abgrenzen können. Innerhalb der Kirche selbst, auch wenn sie klein ist, gibt es immer Spannungen zwischen denen, die sozial und politisch aktiv sein wollen, und denen, die eine traditionellere Spiritualität bevorzugen."

Kardinal Kikuchi räumt auch ein, dass die japanische Gesellschaft altert. "Das liegt nicht nur an der Kirche. Die jungen Leute fehlen der Gesellschaft insgesamt."

Seine Missionare sind Migranten. "Es gibt Filipinos, die japanische Männer geheiratet haben. In vielen landwirtschaftlichen Gemeinden suchten japanische Bauern nach Ehefrauen. Durch Agenturen und andere Mittel kamen viele Frauen von den Philippinen, aus Indonesien und China, aber die meisten waren Filipinas."

Der Kardinal fährt fort: "Die Filipinos, die im ländlichen Japan lebten, waren diejenigen, die ihren nicht-katholischen Ehemännern sagten: 'Nimm mich mit zur Kirche.'" Und sie "evangelisieren im Stillen, persönlich und mit Überzeugung".

In seiner Erzdiözese Tokio gibt es 90.000 japanische Katholiken, aber weitere 100.000 katholische Ausländer, davon 40.000 Filipinos.

Bild: © wikicommons CC BY-SA, AI-Übersetzung
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prince0357

Das Problem ist der novus ordo, da das Mystische, der Mythos, durch die Hinwendung zum Volk und vor allem durch den Verlust der liturgiesprache Latein verloren gegangen ist

Das kann man auch anders sehen: In der Orthodoxie gibt es normalerweise keine Liturgiesprache und das "Mystische" ist dennoch spürbar...

prince0357

stimmt net ganz bzgl kirchensprache, denn die orthodoxie und auch die lateinische kirche verwendet hin wieder doch noch kirchenslawisch (Chevtogne) oder altaramäisch (syromalabaren oder syromalankaren) oder koptisch oder altkroatisch in der glagolica...... oder.....
die hinwendung zum volk und der verlust des "Opfergedankens" sind nicht zu verachten im Zusammenbruch.

Werte teilt das

"Einige Menschen in Japan bevorzugen traditionelle katholische Praktiken, wie die lateinische Messe mit viel Weihrauch und einer mystischen Atmosphäre"

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Tina 13

🙏 🙏 🙏

Elista

@Erich Christian Fastenmeier
Weil in China nicht missioniert werden darf, es läuft alles nur im Untergrund

Das war mir bekannt, aber wo sind alle die Gebetsgruppen für China? 😎

Elista

Es gibt viele Gebetsgruppen, die das Anliegen für verfolgte Christen zu beten, mit einschließen. Ich tue das auch immer!

Erich Christian Fastenmeier

Interessant, denn ich denke, dass die Zukunft der Kirche in Asien entschieden wird, allerdings insbesondere in China... Mich erstaunt allerdings, dass China als Missionsland kaum eine Rolle spielt.