Die Statue, so hieß es, habe durchaus zum Diskus einladen wollen. Die Verantwortlichen waren sich des provozierenden Charakters dieser Figur im heiligen Raum bewusst. Die Trennung des "Kopfes" zeigt den Erfolg der Provakation, großes Interesse, kein Desinteresse, war ein handkräftiger Diskussionsbeitrag in Ausübung der Religionsfreiheit. Die Kunstfreiheit, derart in einer Kathedrale präsentiert, griff unzulässig über auf das religiöse Empfinden von Katholiken, deren Raum die Kathedrale ist. Sie ist ja kein Museum oder ein weltanschaulich neutrales öffentliches Gebäude.
Bericht über "Täter" im Mariendom Linz: 73 und 31 Jahre alt.
In Österreuich drohen mehrere Jahre Haft allein für öffentliche Gutheißung dieser religiösen Tat aus Gewissensnot. Unglaublich.