Der Münchner Kardinal Reinhard Marx prämiert am 15. Dezember acht Gewinner eines Wettbewerbs für „Andachtsbilder.“
Der Wettbewerb wurde vom Diözesanmuseum Freising ausgelobt. Die Prämierung fand in der ehemaligen Karmeliterkirche in München statt.
Vor der Preisverleihung fabulierte Marx von einer „ungeheuren Faszination“, die „vom einzelnen Menschen“ ausgehe, als ob das etwas mit „Andachtsbildern“ zu tun hätte.
Er betonte, dass sich in der „heutigen säkularen Welt“ Andacht „ausweiten“ müsse. Sie geschehe nicht nur im Privaten oder im Gottesdienst, distanzierte sich Marx ausdrücklich von Gott.
Für Marx drückt „Andacht“ aus, „was Menschen mit Glück assoziieren, mit Sinn, mit der Hinwendung zu Gott.“ Immerhin konnte er sich durchringen, Gott wenigstens am Schluss zu nennen.
Es ist anzunehmen, dass die prämierten „Werke“ im Publikum Gelächter auslösten, es sei denn, das Lachen ist dem Publikum vergangen oder wurde ihm verboten.
Die jeweils 750 Euro für die Gewinner wurden von Marx persönlich gestiftet. Die prämierten „Andachtsbilder“ sind hier zu sehen.
Bild: © Diözesanmuseum Freising / Thomas Dashuber, #newsNwdnbvgsvl