Die Kathedrale von Chartres.
Mindestens fünf Kirchen standen schon am selben Ort, bevor diese prächtige Kathedrale errichtet wurde. Alle brannten nieder, jedoch blieb das dort aufbewahrte Mariengewand jedesmal unbeschädigt. Auf diesen Fingerzeig hin wurde in Chartres die Kathedrale unserer lieben Frau erbaut, "Notre Dame".
Sie ist eines der schönsten Denkmäler der französichen Gotik. Dank der neuen Bautechnik mit Strebepfeilern konnten die Wände ihrer Stützfunktion enthoben wenden. Da sie nicht mehr aus massiven Mauerwerk bestehen mussten, konnten sie mit großen Fensterflächen durchbrochen werden. Dort wurde buntes Glas eingesetzt.
Je nach Sonnenstand erscheint das Licht im Innenraum der Kathedrale in zarten Rot- oder Voilett-Tönen oder in dem berühmten, warmen Chartres-Blau. Neben einer Beschreibung der hochgotischen Architektur bietet uns der Film besonders diesen prächtigen Anblick, wenn die Sonne die Kirche bunt durchflutet.
Die Menschen damals hatten vor allem Himmlisches im Sinn. Das allein befähigte sie zu solchen Meisterleistungen.
Und unsere heutigen, modernen Kirchen? Manche davon sind schon baufällig geworden.
nächste Woche wird die Kathedrale samt Vorplatz bis auf den letzten Platz gefüllt sein, voller junger Pilger!
Wallfahrtsorte haben es nun mal so an sich, daß sie saisonal überfüllt, dann wieder leerer sind.
Falls Sie, lieber Rellümkath, diese wundervolle Kathedrale mal "in Betrieb" erleben möchten: über das Pfingstwochenende veranstaltet die Petrusbruderschaft die legendäre Paris-Chartres-Wallfahrt. Es lohnt sich! --> www.introibo.net
Ja, damals im Mittelalter.
Heute ist es nur noch ein Kunstobjekt.
Wo sind die Gläubigen im Film, der katholische Alltag????