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Unter Druck: FSSP-Generalvikar greift katholische Websites an

"Einige 'traditionelle' Blogs und Foren in verschiedenen Ländern" tragen zu dem Bild der Katholiken als "arrogante Dozenten bei, die sich für etwas Besseres halten und sich die Freiheit nehmen, den Rest der Kirche zu kritisieren", schreibt Abbé Hubert Bizard, Generalvikar (zweiter Mann) der Priesterbruderschaft St. Peter auf Confraternity.fr in einem Newsletter vom Oktober. Die Bruderschaft wird in den kommenden Monaten vom Vatikan auditiert werden ("Apostolische Visitation").

Abbé Bizard ist der Meinung, dass die katholischen Webseiten "dazu dienten, die Maßnahmen des Motu Proprio 'Traditionis custodes' zu rechtfertigen".

Er greift diese Webseiten [und nicht Franziskus] dafür an, dass sie Katholiken "als Erben der Pharisäer des Evangeliums darstellen; abscheuliche Verteidiger des Gesetzes, die sich zu Richtern über den Rest der Kirche machen".

"Wollen wir dieses verabscheuungswürdige und schädliche Bild in der Kirche durch eine permanente Kritikhaltung pflegen?"

Abbé Bizard glaubt, dass "das Internet" diese Praxis begünstigt: "Die Bösartigkeit [!] der Verleumdung vervielfacht sich durch die Größe des Publikums, das erreicht wird."

Gleichzeitig räumt er ein, dass die Skandale, über die berichtet wird, "manchmal leider sehr real" sind.

Eine von Abbé Bizard erwähnte Website ist Paix-Liturgique.org ("ein großer Bärendienst", "bietet ein karikiertes und bedauernswertes Bild unserer liturgischen Familie", "verhöhnt, ironisiert, verspottet und beleidigt Priester, Bischöfe und Kardinäle. Nicht zu vergessen den Papst").

Bild: © Mazur/cbcew.org.uk, CC BY-NC-ND, AI-Übersetzung

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maxi57

Kirchenvolk ist auch Träger von Sensus fidei -bedauerlich so mein Eindruck leider bemüht sich FSSP vielorts tatsaechlich eigene "liturgische Familie" mit FSSP als Mittelpunkt zu bauen und Prinzip der Einheit mit dem Ppast dabei zu vergessen- man kann nicht von der Einheit mit dem Ppast reden und Papstlehre darunter Traditionis custodes zu boykotieren

Auch Sie Maxl sind in Gefahr verdammt zu werden, aber bis es soweit ist, haben Sie die Freiheit Bergoglio nachzueifern.

maxi57

Abbé Bizard ist selbst kein Bischof -seine private Meinung ist auch ausschließlich seine private Meinung- TRaditionis custodes bedeutet kein Verbot der alten Messe - es sind lediglich tragbare bedauerliche Beschraenkungen- die Anzahl der Semianristen in den Priesterseminaren der FSSP (und FSSPX) ist unter TRaditionis custodes gestiegen- leider die einfachen Gläubigen haben vielorts zu dem Angebot der FSSP vielorts keine Alternative oder nur FSSPX -hier waere eine Korrektur von TC tatsaechlich gefragt

Rückkehr-Ökumene

Die Priester der Petrusbruderschaft haben einen schweren Defekt, der alles, was sie an Richtigem tut, zu einer Nostalgie-Variante degradiert.
Denn zur katholischen Wahrheitsposition gehört die Verurteilung des Irrtums und insbesondere der Irrtümer, die im Konzilstext ebenso wie in einer Reihe von kirchenamtlichen Dokumenten der Nachkonzilszeit stecken.
Die Petrusbruderschaft muss über diese Irrtümer den Mantel des Stillschweigens breiten, um ihre Existenz nicht zu gefährden. Aber das ist nicht erlaubt für den, der die überlieferte Lehre verteidigen will. Es ist nicht damit getan, dass er selbst nur Richtiges sagt und tut, nein, er ist auch verpflichtet die glaubenszerstörenden Lehren des modernen Roms in aller Öffentlichkeit anzuklagen.
Denn der Irrtum beansprucht Wahrheit für sich und dieser Anspruch ist der Wahrheit entgegen gerichtet. Wer also die Wahrheit verteidigen will, der muss den Irrtum bekämpfen. Das ist nicht eine Zutat, auf die man nach Belieben auch verzichten kann, sondern eine Notwendigkeit für den, der die Wahrheit verteidigen will.

Mir vsjem

Das gilt nun unweigerlich genauso für die Priesterbruderschaft St. Pius X., @Rückkehr-Ökumene ! Warum wird dasselbe nicht von der FSSPX gefordert?
Zur katholischen Wahrheitsposition gehört auch die Distanzierung, die Warnung vor jedem Häretiker, gehört die Verurteilung des Aussprechers des Irrtums, also des Irrlehrers selbst. So hat es die Kirche immer gehandhabt. Wann widerspricht Ihre Priesterbruderschaft St. Pius X. wiederholt und öffentlich den Konzilsdekreten? Wie soll dies verstanden werden, wenn dann noch ein Priester sagt, wenn man das Konzil ablehnt, falle man in den Sedisvakantismus? Ist das dann noch annehmbar?
Die Irrtümer des Konzils stecken auch im Neuen Kirchenrecht. Auch dieses Neue Kirchenrecht hat sich die FSSPX zu eigen gemacht. Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen?
Also "Irrtum bekämpfen" sind unseres Erachtens anders aus.

Mir vsjem

Indignum Instrumentum Immaculatae
schreibt:
"Ich wollte das nur noch einmal deutlich herausstreichen, daß sich die Piusbruderschaft, trotz immer wiederkehrenden, gegenteiligen Behauptungen, nicht im Schisma befindet, sondern lediglich den Weg des VKII nicht mitgeht und in der Tradition verbleibt."
Genau dies ist die LÜGE³
Sie hat die Tradition verlassen
Sie hat den ursprünglichen Weg der FSSPX verlassen
Sie geht den Weg in und mit der Konzilssekte, indem sie von "Versöhnung" sprach
und "Wir haben uns umarmt"
Sie hat den Kampf für den wahren Glauben aufgegeben

Welcher "Papst"? Gerne kann er ihm bei den Homosexsegnungen assistieren...

Mile Christi

Die Petrusbrüder können ihre Geburt aus dem Verrat an Eb. Lefebvre nicht verleugnen! Sie werden bald am Luthertisch ihren NOM abfeiern und die konziliare Handkommunion spenden. Ihr Mitteilungsblatt bringt jeden Monat neue Lobhudeleien auf NOM, Konzil, Nostra aetate etc. P. Lügmayer war einer der ersten Jubelperser, der seinerzeit die Gültigkeit einer Messe ohne Wandlungsworte verteidigte. Wer Bergoglio als Papst folgt, geht den Weg des Verderbens!

Lukas Dux

"P. Lügmayer war einer der ersten Jubelperser, der seinerzeit die Gültigkeit einer Messe ohne Wandlungsworte verteidigte." Sprechen Sie bitte Klartext und schicken Sie einen Link!

Mile Christi

@Lukas Dux Der Mühe, die seinerzeitigen Stellungnahmen auszugraben, müssen Sie sich schon selber unterziehen! Bei der Entrüstung, die das seinerzeit auslöste, brachen die Spenden deutlich ein, so daß der seinerzeitige Distriktsobere P. Maaßen Lugmayer zur Ordnung rufen mußte. Geld ist halt auch bei den Petrusbrüdern ein Argument!