Unreiner „mystischer Leib Christi“
Die Kirche – daran erinnerte erstaunlicherweise Kardinal Camillo Ruini, früherer Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, in einem Interview mit Aldo Cazzullo vom Corriere della Sera (22.10.2014) – sei „der eine Leib Christi, in dem wir alle die Glieder der anderen seien“ („l´unico corpo di Cristo, in cui siamo membri gli uni degli altri“). Paulus schreibt in Römer 12,5: „So sind wir viele ein Leib in Christi, aber untereinander ist einer des andern Glied“ und in 1 Korinther 6,15 „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?“ und 16: „Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr?“.
Die Kirche kann nicht gleichzeitig der mystische Leib Christi sein und eine Gemeinschaft, in der Homosexuelle ihre Triebe ausleben dürfen: in Priesterseminaren und Klöstern, in Pfarrhäusern und Jugendheimen usw. Wer Homosexuellen den kirchlichen Segen gibt, die ihre laut Bibel schändlichen Aktivitäten nicht aufgeben (Römer 1,27 „haben Mann mit Mann Schande getrieben“), handelt blasphemisch und wird beim Jüngsten Gericht das Urteil empfangen: Ihr zur Linken, geht weg von mir in das ewige Feuer! Denn er hat sich am mystischen Leib Christi versündigt.
Die Kirche soll heilig sein, jeder Christ ist zur Heiligkeit berufen, und so wie der Ehebrecher ohne Umkehr und Buße nicht Teil der Kirche, des mystischen Leibes Christi ist, ist es auch der Homosexuelle ohne Umkehr und Buße nicht. Auch wenn ihn eine Mehrheit der Kardinäle der Synode im mystischen Leib Christi willkommen geheißen hat.
Die Kirche hat den göttlichen Auftrag, das Sittengesetz zu bewachen, gegen Irrtümer zu verteidigen und als obligatorisch (verpflichtend) das zu verkünden, was in der göttlichen Offenbarung enthalten ist, sagte Bischof Johann Pohlschneider.
„La Chiesa, con su Magistero autentico, ha per divino mandato la missione di custodire, interpretare e promulgare questa legge morale-naturale. ... È compito del Magistero ecclesiastico conservare, spiegare, difendere contro glir errori e annunciare come obbligatorio ciò che è contenuto nella Rivelazione.” (johannes pohlschneider, vescovo di Aquisgrana: principii morali per l´educazione sessuale in famiglia e a scuola, Fogli, Verona, 1980, pp. 12, 14)
Der hl. Petrus warnte:
Die Städte Sodom und Gomorrha hat Er zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt, als ein Beispiel für alle Gottlosen in späteren Zeiten.
„Se Dio condannò alla distruzione e ridusse in cenere le città di Sodoma e di Gomorra, lo fece perché ciò fosse di ammonizione per tutti i perversi in avvenire ...” (2 Pt, cit. Chiesa e omosessualità – Le ragione di un´immutabile condanna, Centro Culturale Lepanto, Roma, 1995)
Der Kapuziner P. Peter Morant schreibt in seinem Buch „Unser Weg zu Gott – Das Vollkommenheitsstreben im Geiste des hl. Franziskus“ (Thomas Verlag Zürich 1965, übrigens ein Geschenk von P. Petrus Pavlicek an den Gestalter dieser Seiten):
„Die Kunde vom Reiche Gottes stellt den Menschen vor das Entweder—Oder, von dem das ewige Heil oder die ewige Verdammung abhängt (Mt 7,13f).“ (S. 162)
Entweder – oder: Das gilt für jeden Menschen, jeden Christen, jeden Geistlichen, jeden Bischof, jeden Kardinal, jeden Papst.
Apostel der letzten Zeiten, 22.10.2014. Hl. Agatho, bitte für die Kirche!
Die Linie des Papstes,
aufgezeichnet von einem Gesinnungsgenossen nach der Synode über die Homosexualität, mit ETIKA-Kommentar
Mauro Magatti kommentierte im Corriere della Sera vom 21.10.2014: „Es geht nicht darum, Neuerungen einzuführen, auch nicht darum zu bewahren – was gibt es zu verteidigen? – , sondern, auch auf dem Weg der Erfahrung (Praxis), neue Formen und Worte wiederzuentdecken, einen Mythos (im anthropologischen Sinn) nicht nur der christlichen Religion, sondern auch des ganzen Westens. Deshalb muss man diskutieren. Man muss zuhören. Man muss sich gemeinsam auf die Suche machen und die Argumente Jener ernst nehmen, die andere Ansichten vertreten.“
Kommentar ETIKA: Was es zu verteidigen gibt? Den heiligen Glauben, die Botschaft Jesu Christi, die Zehn Gebote, die Ankündigung des Messias und der Apostel von der ewigen Vergeltung in Himmel und Hölle. – Zum Thema Diskussion: Der galicische Theologe Andrés Torres Queiruga hat zu Recht gesagt: „Der Christ diskutiert nicht. Er gibt Zeugnis.“ (Viele Male in ETIKA zitiert.) - Jene, die andere Ansichten vertreten: vor allem die Homosexuellen, deren Lobby sich ja bei der Synode durchgesetzt hat, auch wenn sie bisher nur die einfache und nicht die angestrebte Zwei-Drittel-Mehrheit der Stimmen für ihr Ziel erlangten.
„Das Gesetz ist nützlich, aber die Wirklichkeit überholt es immer.“
Kommentar ETIKA: Wenn die Zehn Gebote nicht mehr eingehalten werden, muss man sie deshalb abändern und vorschreiben: Du darfst töten, ehebrechen, Unzucht treiben usw.? Dieses Ziel wird offenbar von den Modernisten und ihren Hintermännern angestrebt.
„Am Ende ergriff der Papst das Wort. … Alles kann man sagen und tun, außer seine petrinische Verantwortung (Autorität) in Frage zu stellen. Hier ist eine Lektion für uns Moderne.“ (Soweit Mauro Magatti)
Kommentar ETIKA: Gehorsamspflicht und Unfehlbarkeit in Dingen, die gegen das Evangelium gerichtet sind? Savonarola und die Apostel der letzten Zeiten, Solowjew und Benson lassen grüßen. Es ist prophezeit, dass der Antichrist alle verschwinden lassen wird, die seine Unfehlbarkeit anzweifeln. Die letzten Christen werden sich in der Wüste und auf den Bergen verbergen.
Apostel der letzten Zeiten AIHS, 22.10.2014. Hl. Ursula und Gefährtinnen, bittet darum, dass die Christen den Glauben an die heilige Kirche nicht verlieren, sondern ihr trotz aller falschen Propheten sowie unter der Verfolgung durch den Antichrist treu bleiben! Heiliger Geist, sag allen Christen: Wenn der Papst und die Kardinäle die reine Lehre nicht mehr vertreten und vom Evangelium abweichen, braucht ihnen niemand zu gehorchen. Das Gewissen steht höher als das Gesetz der Menschen.
Kirche Richtung Untergang?
Wir sind nicht allein mit unserer Kritik. Kardinal Schönborn plaudert aus
Papst Franziskus selbst sei deswegen derzeit einer „massiven Angriffswelle“ ausgesetzt, wie Schönborn wörtlich sagte. Als Belege dafür nannte der Kardinal die Berichterstattung in Teilen der italienischen Presse wie beispielsweise in der Zeitung „Il Foglio“ oder eine beim „Mondadori“-Verlag erschienene Publikation, in der sogar die Gültigkeit der Wahl von Papst Franziskus bezweifelt werde. Von manchen Kreisen würden derzeit „apokalyptische Szenarien“ gezeichnet werden, in denen dem Papst vorgeworfen werde, die Kirche in den Untergang zu führen. Solches habe man zuletzt vor über vierzig Jahren über den nun seliggesprochenen Paul VI. und seinen Vorgänger den heiligen Johannes XXIII. gehört, so Schönborn.
Quelle und weiterlesen hier;
www.etika.com/es12/e12fbergoglio.htm