<<Dennoch bleibt das Thema auf der Tagesordnung: Dass Papst Leo XIV. es als Diskussionsoption erwogen hat, zeigt, dass ihm das Thema nicht egal ist. Im Juni soll es beim nächsten außerordentlichen Konsistorium diskutiert werden. Unklar bleibt vorerst, wie hoch er selbst den Stellenwert einordnet und wie er sich positionieren wird. Eine erste Richtungsentscheidung dürfte schon bald zu erwarten sein, wenn Kardinal Roche seine fünf Jahre im Amt hinter sich gebracht hat: Eine Verlängerung der Amtszeit wäre eine klare Parteinahme, und jeder neue Liturgiepräfekt wird vor allem hinsichtlich seiner bisherigen Perspektive auf die Frage der "Alten Messe" hin bewertet werden.>>

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Was steht im Thesenpapier des Liturgiepräfekten zur "Alten Messe"?

Geleakte Dokumente zeigen die Diskussionsstrategie des Dikasteriums
Veröffentlicht am 15.01.2026 um 00:01 Uhr – Von Felix Neumann – Lesedauer: 9 MINUTEN
Vatikanstadt
‐ Beim Konsistorium wollten die Kardinäle über drängendere Themen als die Liturgie diskutieren. Dennoch wurden nun Dokumente für das Konsistorium bekannt, die eine Linie im Liturgiestreit vorzeichnen: die von Franziskus. Aber ist es auch die Leos?
Alles, was die Liturgie und ihre Reform betrifft, ist kontrovers. Insofern verwundert es nicht, dass die Veröffentlichung einer Beratungsvorlage für das Konsistorium aus der Feder des Präfekten des Gottesdienstdikasteriums, Kardinal Arthur Roche, von interessierter Seite sofort als kontrovers eingeordnet wurde. Vor allem Anhänger und Sympathisanten der vorkonziliaren Liturgie haben das am Dienstag öffentlich gewordene Papier in Windeseile geteilt, analysiert – und skandalisiert.
Tatsächlich kam aus dem Haus von Roche früher viel Kontroverseres. Im Ton ist das zweiseitige …

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