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Vatikan erlaubt Laien als "Vikare" der Bischöfe

Seit 2020 hat Bischof Charles Morerod von Lausanne, Genf und Freiburg in der Schweiz wiederholt Laien anstelle von Priestern zur Leitung von Diözesanregionen ernannt.

Laut Kath.ch erklärte er am 7. Oktober, dies habe unter den Katholiken "ein kleines Erdbeben" ausgelöst.

Ein ungenannter Vertreter der Glaubenskongregation teilte Bischof Morerod mit, dass seine Entscheidung international kritisiert worden sei, insbesondere in Italien und den englischsprachigen Ländern.

Die Kongregation sicherte Bischof Morerod ihre Unterstützung zu und wies die berechtigte Kritik als "falsche Gerüchte" zurück.

Außerdem hat die Kongregation Briefe an die Nuntiaturen geschickt, in denen sie diese auffordert, die "Gerüchte" zu dementieren und den Bischof zu unterstützen.

Die Kongregation hat Bischof Morerod sogar erlaubt, Laien als "Vikare" zu ernennen.

Bischof Morerod hat dies jedoch nicht getan. "Wir befinden uns noch in einer Art Anlaufphase, auch wenn sich bereits viele positive Aspekte abzeichnen", sagte er.

Bild: Charles Morerod © wikipedia CC BY-SA, AI-Übersetzung
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