Homosexueller Bischof Zanchetta wird in Argentinien freigelassen
Im Jahr 2022 wurde Bischof Zanchetta zu vier Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, weil er zwei Seminaristen wiederholt missbraucht hatte. Die Verbrechen wurden aufgrund seiner Autoritätsposition als schwerwiegend eingestuft.
Zanchetta legte gegen seine Verurteilung Berufung ein und berief sich auf Befangenheit aufgrund seiner Homosexualität. Das Gericht wies dieses Argument jedoch als "realitätsfremd" zurück und beschrieb die Missbrauchshandlungen im Detail.
Der Prälat verbrachte einen Großteil seiner Zeit unter Hausarrest in Klöstern statt im Gefängnis. Im November 2024 wurde ihm gestattet, zur medizinischen Behandlung nach Rom zu reisen, was zu einem achtmonatigen Aufenthalt in Italien führte.
Die örtlichen Gerichte von Orán lehnten Zanchettas Anträge auf Hausarrest, Reise nach Rom und Bewährung immer wieder ab, aber das Berufungsgericht von Salta entschied jedes Mal zu seinen Gunsten.
Dieses Berufungsgericht hat ihm nun bedingte Freiheit gewährt. Er steht weiterhin unter Aufsicht und muss die vom Gericht festgelegten Auflagen erfüllen, wie z.B. sich regelmäßig zu melden.
Monsignore Zanchetta war eine der ersten Bischofsernennungen von Franziskus im Jahr 2013. Bereits 2015 tauchten Vorwürfe des homosexuellen Missbrauchs auf. Er trat 2017 unter Berufung auf gesundheitliche Gründe zurück. In der Folge schuf Franziskus für ihn eine Stelle im Finanzamt des Vatikans (APSA).
Der pro-homosexuelle Kardinal Tucho Fernández lehnte es kürzlich ab, Fragen über das kanonische Verfahren des Vatikans gegen Zanchetta zu beantworten.
AI-Übersetzung