Gloria Global am 29. März 2017
Korrektur
USA. Die von Kardinal Burke angekündigte Korrektur des umstrittenen Dokumentes „Amoris Laetitia“ wäre nach Ansicht des Kommentators Christopher Ferrara lächerlich und würde nur eine weitere unverbindliche Interpretation darstellen. Für Ferrara wäre eine Korrektur dann wirkungsvoll, wenn Burke feststellten würde, dass „Amoris Laetitia“ Irrtümer verbreitet und der katholischen Lehre widerspricht.
Beide Seiten...
Argentinien. Ein Priester in Buenos Aires erzählte John Henry Westen von Lifesitenews, dass Papst Franziskus als Erzbischof von Buenos Aires gerne mit allen Flügeln der Kirche gespielt habe. Einmal habe er zwei sich bekämpfende Fraktionen empfangen und beiden Seite das Gefühl gegeben, sie zu unterstützen.
Der Papst spielt mit dem Höllenfeuer
Westen weiss, dass Papst Franziskus die Ehebrecher-Kommunion zulassen will, aber gleichzeitig die katholische Fraktion bedienen wolle. Franziskus stifte dadurch Verwirrung. Zitat Westen: “Papst Franziskus spielt mit dem Feuer. Mit dem Höllenfeuer.”
Der Westen will die Armen töten
Bolivien. Die bolivianische Bischofskonferenz wehrt sich gegen ein Gesetz, dass die Abtreibung für arme Familien erlauben würde. Man müsse die Armut bekämpfen, nicht die Armen. Das Gesetz gehe auf ausländischen Druck zurück. Das sei eine ideologische Kolonisation.
Mit dem Höllenfeuer spielen ist auch dann gefährlich, wenn man mit Halb-und Unwahrheiten spielt. Das betrifft besonders Verlautbarungen über den Zustand der Kirche, der immer schön geredet wird. Durch unsinnige und leere Aktionen und neuen Wegen, wird das müde Pferd immer wieder von hinten aufgezäumt. Kein Bischof kommt scheinbar auf den Gedanken, es doch einmal mit Glauben und Glaubenslehre zu versuchen. Allein, da wird man wohl vergebens warten.
"Trump wird nicht mit Paulus gleichgesetzt"
@augustinus 4
Wie darf ich diesen Satz dann verstehen: "Der Himmel tut das, was Paulus getan hat, Trump
ist nur das Werkzeug dazu"?
@augustinus 4
Donald Trump mit dem hl. Paulus gleichzusetzen, ist schon allerhand. Dass der betreffende Text (Auszüge s.u.) lediglich Wahlpropaganda für Trump ist, erkennt jeder, außer vielleicht ein paar naive Amerikaner, denen man alles vorsetzen kann, was den Stempel "Gott" (God's own country) trägt. Vermutlich sind hier aber die Katholiken unter ihnen angesprochen, denn die Protestanten, zu denen m.W. auch Trump gehört, sehen die Rolle der Gottesmutter, nicht zuletzt in der heutigen Zeit, grundsätzlich anders.
Paulus, der vor seiner Bekehrung unter dem Namen Saulus die Christen bis aufs Blut bekämpft hat, gilt als der Völkerapostel schlechhin, der sich unter unsäglichen Mühen für das Reich Gottes eingesetzt hat, an deren Ende die Enthauptung stand.
Was den von Ihnen und @Tina 13 zitierten Text betrifft (s. Auszüge unten), so ist er doch etwas arg durchschaubar, um nicht zu sagen plump. M.W. stammt er von dem gleichen Absender, der behauptet hat, Gott habe neben jede Wahlkabine einen Engel gestellt, der, in welcher Form auch immer, Einfluss auf das Wahlverhalten des amerikanischen Volkes nehmen sollte (ebenfalls bei GTV).
Natürlich steht es jedem frei, zu glauben, was er will, aber spätestens hier wird es abenteuerlich, um mich einmal vorsichtig auszudrücken.
Wer mit dem Höllenfeuer spielt kann sich leicht verbrennen, oder sogar darin umkommen. Amoris Laetitia ist so ein Spiel, dass durch seine unklare Doppeldeutigkeit für Halbwahrheiten sorgt. Halbwahrheiten kommen bekanntlich vom Teufel selber, der in jedem Detail stecken kann. Euer JA sei JA und euer NEIN ein NEIN und was dazwischen liegt ist falsch. Falsch ist auf jeden Fall, wenn an den Sakramenten und dem Begriff SÜNDE gerüttelt wird. So kommt eines zum anderen und die Glaubensorientierung geht verloren. Der Widerstand in der Kirche ist gering und die Hirten mit den Schafen folgen einfach dem breiten, bequemen Weg der nach unten führt.
Der Himmel tut das, was Paulus getan hat, Trump
ist nur das Werkzeug dazu. Der gesamte Text
lässt alles gut verstehen, wenn man nur will.
Gesegneten Tag !
""Zweifelt nicht einen Augenblick, dass Trump auserwählt wurde und ins Amt kam durch Gott den Vater selber, um das zu tun, was der Heilige Apostel Paulus auf Erden tat."
@augustinus 4
Da Sie o.g. Zitat in Ihrem thread selber hervorgehoben haben, muss ich annehmen, dass Sie dazu stehen und dies für echt halten. Vielleicht können Sie doch einmal persönlich dazu Stellung nehmen, statt zum wiederholten Mal irgendwelche Film-, bzw. Musikbeiträge als Antwort einzustellen.
Unter Gloria-Global, da sonst die Gefahr besteht, dass der Kommentar vom user gelöscht wird.
"Jetzt hat sich Mein Sohn Jesus eingeschaltet und erlaubt, dass euer neuer Präsident gewählt wurde"
"Freiheitsstatue und Ich, Maria, im Hintergrund, war sehr wichtig zu verbreiten"
"Ich habe euch neue Führer gegeben aber sie wurden infiltriert durch viele schlechte Leute von außerhalb seiner Partei und einigen innerhalb seiner Partei."
"Zweifelt nicht einen Augenblick, dass Trump auserwählt wurde und ins Amt kam durch Gott den Vater selber, um das zu tun, was der Heilige Apostel Paulus auf Erden tat." !!!!!!!!!
(Quelle: "Dieses Jahr wird ähnlich sein wie 1917", "Die Türe der Arche wurde soeben geschlossen. Schaut aus, was euch die nächsten 40 Tage bringen. Ihr würdet besser fest beten und bereuen.")
@augustinus 4
Wenn nicht gerade die Hl. Gottesmutter als Urheberin dieser Zitate herhalten müsste, würde ich dies als GOTTESLÄSTERUNG bezeichnen. Aber sie auf diese Art und Weise vor den politischen Karren zu spannen, grenzt fast schon daran.
Man darf natürlich nicht vergessen, dass der Papst auch ein Staatschef ist, der in diesem Falle andere Staatschefs empfängt. Eine Lösung wäre gewesen, diese einzeln und ohne "Anhang" zu empfangen.
@Simeonundhanna
Also, wenn Benedikt auf Grund des Drucks der Kurie zurückgetreten ist, so ist das höchst tragisch. Eine Kurie kann sich ein Papst ja schließlich selber auswählen. Papst Franzikus ist da viel schlauer und konsequenter. Bleibt natürlich die Frage nach der Gültigkeit eines erzwungenen Rücktritts. Da sind nun die Kirchenrechtler gefragt.
Ein weiterer Kommentar von Tradition und Kontinuität
@alfons maria stickler
Ja, dem scheint so zu sein. Darum schreib ich ja immer, dass der Papst das Hauptproblem ist. Alle seine Mitarbeiter richten ihr Handeln nah seiner Einstellung aus. Er gibt ihrem Handeln eine moralische Legitimierung, zumindest scheinen sie es so zu empfinden.
ZuTradition und Kontinuitaest Fotoverlinkung: Gaenswein scheint es als ganz normal zu sehen.
Der Empfang des Ministerpräsidenten und seines "Ehemannes" beim Papst scheint, an den Reaktionen gemessen, hier kaum noch jemanden zu schockieren. Tja, "wenn die Sünde zur Gewohnheit wird". Denen, die sich über den Empfang freuen, sei gleich der Link zu einem Foto nachgeliefert. www.leforumcatholique.org/message.php
@elisabethvonthüringen
Das kann ich Ihnen nicht sagen, eine andere Scheidung kann ich Ihnen aber garantieren: die zwischen dem Luxemburger Volk und seinem Noch-Premier.
@Matthias Lutz
Niemand verurteilt den Sünder, was hier verurteilt wird, und das zu recht, ist das Verhalten von Papst(?) Bergoglio. Dieser macht die Sünde "salonfähig". Und das geht einfach nicht.
Es gibt dazu auf k.i. einen sehr guten Kommentar von stefanus: Moralischer Ausverkauf der Kirche? Die Sünde wird zur Normalität, bald vielleicht schon zur Norm? Die Sünde als Ware, mit der fleissig gehandelt wird................
@TuK
Wetten, dass dieser Besuch den Beginn einer "Ehekrise" mündet?! Nächstes Jahr nachmittag sind das g'schied'ne Leut'...
Wer am Abend noch schlechte Nachrichten verträgt, oder wer sich ein Bild über die Dekadenz des Bergoglio-Pontifikats machen will, dem sei folgender Artikel auf katholisches.info empfohlen.
www.katholisches.info/…/luxemburgs-homo…