Der Trierer Diözesanpriester Adolf Mohr (86) aus Rheinböllen wird - wie von ihm gewünscht - im Alten Ritus beerdigt. Ein Pater der Priesterbruderschaft St. Petrus wird das morgige Requiem von Hw. Mohr in der außerordentlichen Form des römischen Ritus zelebrieren.
Pfarrer Mohr starb am Freitag nach langjähriger Krebserkrankung. Er kehrte nach der Pensionierung zur Messe seiner Jugend zurück. Im Testament verfügte er, im Alten Ritus begraben zu werden. Das Bistum Trier verweigerte zunächst den schriftlich niedergelegten Willen des Geistlichen. Es plante die morgige Beerdigung im Neuen Ritus.
Nach heftigen Protesten suchte das Bistum gestern eine Lösung gemäß dem Wunsch von Hw. Mohr.
Eigentlich ist es mehr als peinlich, dass erst durch Druck von Aussen eine Lösung gefunden wurde. Denn wenn es nur daran lag , dass das Bistum keinen Pater der FSSPX die Beerdigung leiten `lassen wollte( aus den Gründen, die jedem bekannt sind, ob berechtigt oder nicht, sei dahin gestellt) ,so hätte man sich gleich an die Priesterbruderschaft St. Petrus wenden können !
Denn so erscheint es etwas, dass das heilige Jahr der Barmherzigkeit ( Beginn 8. Dezember) bei so machen auch weiterhin die Unbarmherzigkeit walten läßt.
Oder sollte die Barmherzigkeit nur punktoell zu verstehen sein ( in der deutschen katholischen Kirche) ?
Bistum Trier hat durch einen simplen Tweet
die ganze Aufregung um die "verbotene" Messe im außerordentlichen Ritus zur Bestattung eines Priesters auflösen können.
Sie hat da gezwitschert...dafür wurde sie von der Pressestelle blöd angemacht...aber G'HOLFEN hat's...
Ich bin erleichtert, dass wenigstens die Hl. Messe in der gewünschten Form möglich geworden ist. Die Messe aller Zeiten, die die kurzlebige moderne überdauern wird.
Aber wir sollten, angesichts der brutal unbarmherzigen Haltung der Konzilskirche, doch wenigstens froh ein eine Teil-Erfüllung des letzten Willens erhalten zu haben. Mehr kann man von diesem Verein nicht mehr erwarten.
Der letzte Wunsch von Pfarrer Mohr war es, dass Pater Schneider von der FSSPX ihn bestattet, den er selbst getauft hat.
Der letzte Wille ist NICHT erfüllt worden.
Es ist wieder mal ein fauler Kompromiss getroffen worden. Typisch Konzils-Kirche.
es gibt's ja doch noch das persönliche pfingsten. herzlichen dank an den dreieinigen, daß er den heilien geist nach trier gesandt hat.
Gott sei Dank, dass eine Lösung für das Requiem im Alten Ritus gefunden wurde. H.H. Pfr. Mohr den letzten
Wunsch zu verweigern, wäre unmenschlich und ausserdem eine schwere Sünde gewesen.
@Dudelex
Es ist aber auch sehr hochmütig, von Illegalen der Piusbruderschaft zu sprechen. Der Verstorbene
hätte sicher nichts dagegen, wenn z.B. Pater Pfluger zelebrieren würde.
Möge der Verstorbene in Frieden ruhen und sehr bald zur Anschauung Gottes gelangen.
Zur "Messe unserer Jugend" werden wir wohl erst nach dem Zusammenbruch des Systems zurückkehren können!