Der Erzbischof wandte ein, dass es „integrationsresistente Menschen“ gebe, „die sich hier nicht eingliedern wollen und die leider dann auch Probleme verursachen“. Genauso gebe es aber „sehr viele Migranten, die sich gut integrieren, die wertvolle Teile unserer Gesellschaft sind“, sagte Grünwidl weiter auf Ö1.
Norweger Bakken trug Höhenmaske bei seinem Tod Die jüngste Onlinekampagne der ÖVP zu Integration sorgt weiter für Aufregung. „Wusstest du, dass zwei Drittel das Zusammenleben mit Muslimen als schwierig empfinden?“, hat die Partei gepostet und sich damit auf das Integrationsbarometer bezogen. Nun hat sich Wiens designierter Erzbischof Josef Grünwidl zu Wort gemeldet. Er nehme es ernst, wenn Menschen konkret in ihren Erfahrungen Probleme mit Muslimen haben, sagte er auf Ö1. „Etwas skeptischer sehe ich, wenn es um gemachte Empörung geht oder geschürte Gräben, die hier aufgerissen werden und wo dann manche mitlaufen und mitschreien, obwohl sie persönlich noch nie eine negative Erfahrung mit Migranten oder Muslimen gemacht haben.“ Eine Islamisierung Europas macht Grünwidl weniger Probleme als die „Entchristlichung“. „Denn dass es immer weniger Christen gibt, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr taufen lassen, dass Menschen meinen, sie könnten ohne Christentum leben, da sind nicht die Muslime …
Man wird auf die Früchte warten müssen. Viel Hoffnung sehe ich angesichts der Tatsache, dass er zur Blasphemie in der neuen Albertina, insbesondere zur Kreuzigung eines Frosches, schweigt, allerdings nicht wirklich.