Der Parusianer

Es ist eine der faszinierenden Anekdoten aus dem Leben des oberbayerischen Sehers Alois Irlmaier (1894–1959):
»Eines Tages fuhr ein Auto beim Irlmaier vor, mit drei Polizeileuten. Der Lois empfing sie mit den nicht gerade höflichen Worten: „Was wollts denn ihr bei mir mit eurem gestohlenen Wagen?“ Das Auto war tatsächlich zu Unrecht enteignet worden, was die Polizisten gar nicht gewußt hatten. Aber nicht darum handelte es sich bei dem Besuch. Es war ein Mord geschehen, das wußte man, aber die Leiche war verschwunden. Irlmaier beschrieb den Detektiven genau den Platz, wo der Ermordete vergraben war, und zwar mit den Worten: „Da und da liegt der mit der silbernen Platte im Bauch, da findet ihr ihn.“ Tatsächlich wurde die Leiche gefunden. Bei der Sezierung stellte sich heraus, daß der Umgebrachte unter dem Bauchfell eine silberne Platte trug, was vorher niemand gewußt hatte. Der Mord konnte restlos aufgeklärt werden.« Blick in die Zukunft, 2. Auflage, 1955
Irlmaier beschrieb den Ermittlern nicht nur präzise den Ort, an dem das Opfer verscharrt worden war, sondern fügte ein anatomisches Detail hinzu, das noch verblüffender war: die Silberplatte im Bauch. Was heute etwas seltsam klingt, war zu jener Zeit gängige medizinische Praxis. Bei schweren Bauchverletzungen (z. B. durch Granatsplitter im Krieg) oder riesigen Brüchen der Bauchwand verlor die Bauchdecke ihre Stabilität. Die Organe drohten nach außen zu drängen. Um dies zu verhindern, wurde dem Patienten eine Platte aus (antibakteriellem) Silber eingesetzt. Aber darf man solche Anekdoten glauben? Entscheiden Sie selbst!
𝗜𝗿𝗹𝗺𝗮𝗶𝗲𝗿𝘀 𝗖𝗼𝘂𝗻𝘁𝗱𝗼𝘄𝗻:
»Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
Dann folgt ein Glaubensabfall, wie nie zuvor.
Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis
Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
Bald darauf folgt die Revolution.
Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.«
(Alois Irlmaier, 1952)
Wer diese Seite besucht, wird rasch feststellen, dass man Prophezeiungen nicht per se als Unfug oder Betrug abtun kann.

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