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die-tagespost.deKommentar „5 vor 12“: Die Fronten sind verhärtet
Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus. Foto: Marijan Murat (dpa) Die Liturgie ist vermintes Gelände. Schon als Gottesdienst-Präfekt Kardinal Robert Sarah im Sommer 2017 von der „Reform der Reform“ sprach, fuhr ihm das vatikanische Medienamt über den Mund: Der Ausdruck sei bisweilen „Quelle von Missverständnissen“ gewesen. Als die Glaubenskongregation im März der außerordentlichen Form des römischen Ritus ein leichtes Lifting verpasste, entsprach das genau der Intention von Papst Benedikt. „Im Übrigen können sich beide Formen des Usus des Ritus Romanus gegenseitig befruchten“, hatte der Papst 2007 im Begleitbrief zu „Summorum Pontificum“ geschrieben, „das alte Messbuch kann und soll neue Heilige und einige der neuen Präfationen aufnehmen.“ Dennoch gab es jetzt einen Aufstand von Liturgieexperten. Traditionalisten wittern Verrat Online-Abonnenten lesen den gesamten Artikel hier Kardinal Kurt Koch bedauert Polemik um Liturgie Der Präsident des vatikanischen …