DEUTSCHER RASSISMUS UND CHAUVINISMUS
Strafgesetzbuch§ 130 Volksverhetzung
"Haut doch die Polen, daß sie am Leben verzagen; ich habe alles Mitgefühl für ihre Lage, aber wir können, wenn wir bestehn wollen, nichts andres tun, als sie ausrotten; der Wolf kann auch nichts dafür, dass er von Gott geschaffen ist, wie er ist, und man schießt ihn doch dafür tot, wenn man kann."
Bismack in einem Brief an seine Schwester Malwine aus dem Jahr 1861.
Rassismus in Deutschland weit verbreitet
Einer Studie zufolge gibt es in Deutschland häufig rassistische Vorfälle.
- In der Bevölkerung gibt es zudem große Zustimmung für rassistische Aussagen und Einstellungen.
- 58 Prozent der Angehörigen bestimmter Minderheiten geben an, selbst schon Opfer von Rassismus geworden zu sein.
In Deutschland gibt es viele Erfahrungen mit Rassismus. So haben etwa rund 45 Prozent der Bürgerinnen und Bürger schon einmal rassistische Vorfälle beobachtet; etwa ein Fünftel (22 Prozent) der Menschen gibt an, selbst schon von Rassismus betroffen gewesen zu sein. Das geht aus dem ersten "Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor" des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) hervor, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.
Den Ergebnissen zufolge gibt es trotz eines hohen Bewusstseins für Rassismus auch eine hohe Zustimmung zu rassistischen Einstellungen. Fast die Hälfte der Bevölkerung (49 Prozent) glaubt demnach an menschliche "Rassen", darunter überproportional Ältere. Dass bestimmte ethnische Gruppen, beziehungsweise Völker intelligenter als andere sind, glauben laut Studie zwar lediglich neun Prozent der Bevölkerung. Der Aussage, dass gewisse ethnische Gruppen oder Völker "von Natur aus fleißiger sind als andere", stimmte allerdings rund ein Drittel der Befragten zu.
Rassisten betrachten Menschen, die ihren eigenen Merkmalen möglichst ähnlich sind, meist als höherwertig, während alle anderen (oftmals abgestuft) als geringerwertig betrachtet werden (Chauvinismus).
Rassismus ist, wenn Menschen zum Beispiel wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion benachteiligt oder schlecht behandelt werden.
Rassismusdefinition nach Albert Memmi
Die in der Rassismusforschung aktuell akzeptierte Definition stammt von dem französischen Soziologen Albert Memmi:
„Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen“
Rassismus in Deutschland weit verbreitet | MDR.DE
"Rassistische Realitäten" in Deutschland
"Haut doch die Polen" - Zitate von Otto von Bismarck
Rassismus – Wikipedia
Schülerartikel zum Thema “Nein zu Rassismus!” | Albert-Schweitzer-Schule