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happypepi

viel.
Ehr, viel G'scher...

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D: Guttenberg bittet Uni um Aberkennung des Doktortitels
Der wegen Plagiatsvorwürfen massiv unter Druck stehende deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will seinen Doktortitel dauerhaft nicht mehr führen. Das kündigte der CSU-Politiker heute Abend bei einer Wahlveranstaltung im hessischen Kelkheim bei Frankfurt an. Er habe die Universität Bayreuth gebeten, seinen Doktortitel zurückzunehmen.
Zur Begründung habe er auf „gravierende handwerkliche Fehler“ in seiner Dissertation hingewiesen, teilte die Universität am Montagabend mit. Sie sei aber dennoch verpflichtet, die Rechtmäßigkeit der Doktorarbeit zu prüfen.
„Ich habe mich am Wochenende nochmals mit meiner Doktorarbeit beschäftigt, und es war richtig, dass ich gesagt habe, dass ich den Doktortitel nicht mehr führen werde“, sagte Guttenberg. Am Freitag hatte er angekündigt, den Titel vorübergehend nicht mehr führen zu wollen, bis die Universität Bayreuth die Plagiatsvorwürfe geprüft habe. Diese Einschränkung machte er nun nicht mehr. „Die Entscheidung, den Doktortitel nicht zu führen, schmerzt.“
„Stehe zu dem Blödsinn“
Guttenberg räumte erneut Fehler ein: „Ich habe Fehler gemacht, ich habe sie nicht bewusst gemacht“, sagte er. Zugleich entschuldigte Guttenberg sich bei denen, die er mit seiner Arbeit verletzt habe. Er wies erneut die Vermutung zurück, die Arbeit nicht selbst geschrieben zu haben. „Ich habe diese Arbeit selbst geschrieben. Ich stehe dazu, aber ich stehe auch zu dem Blödsinn, den ich geschrieben habe.“

Promotionssong
19. Februar 2011
Zum Karneval. Sie wissen schon.
Intro

Manch einer heißt „Magister“,
mancher „Doktor“ gar.
Der zieht dann die Register,
das ist doch sonnenklar!
Erste Strophe
Dr. Schiwago bricht Frauenherzen.
Dr. Fuentes hilft über’n Berg.
Dr. Sommer heilt Teenieschmerzen.
Dr. No plant ein teuflisches Werk.
Refrain
Ja, wir sind alle promoviert.
Und dann lebt sich’s ungeniert.
Denn wer „Herr Doktor“ heißt,
der Welt (und sich!) beweist:
Man ist ganz schön talentiert!
Zweite Strophe
Dr. Alban „Halleluja“ singt.
Dr. Frankenstein heute mal nich’.
Dr. med. mit Dr. Rösler ringt.
Dr. Jekyll ist heut’ nich’ bei sich.
Refrain
Ja, wir sind alle promoviert.
Und dann lebt sich’s ungeniert.
Denn wer „Herr Doktor“ heißt,
der Welt (und sich!) beweist:
Man ist ganz schön talentiert!
Dritte Strophe
Dr. Zollitsch feiert die Messe.
Dr. Renz war ziemlich groß.
Dr. Klitschko haut in die Fresse.
Dr. Motte sind wir los.
Refrain
Ja, wir sind alle promoviert.
Und dann lebt sich’s ungeniert.
Doch wer „Herr Doktor“ heißt,
sich manchmal selbst bescheißt:
„Sie sind zu hoch qualifiziert!“
Vierte Strophe
Dr. Oetker macht leckeren Kuchen.
Dr. Goebbels hetzt nicht mehr.
Dr. Faust will Gretchen besuchen.
Dr. „Ihr wisst schon“ gibt den Titel her.
Denn:
Refrain
Er hatte promoviert.
Und lebte ungeniert.
Hieß sich „Doktor jur.“ –
nur:
Er hat uns angeschmiert!
Und alle:
Refrain
Ja, wir sind alle promoviert.
Und dann lebt sich’s ungeniert.
Doch wer sich „Doktor“ nennt,
dabei die Regeln ganz verkennt,
hat sich bald bodenlos blamiert!
(Josef Bordat) 👏 👍 🤗

2 weitere Kommentare von elisabethvonthüringen

Soll er weggemobbt werden, unser (katholischer) Verteidigungsminister?
18/02/2011
Man wird den Verdacht nicht los, dass da System hinter den Plagiatsvorwürfen steckt – allen voran tönt mal wieder der Spiegel, der schon urteilt, die Glaubwürdigkeit des Ministers zu Guttenberg sei „nachhaltig beschädigt“ ohne überhaupt die Untersuchung durch die Universität Bayreuth abzuwarten.
Ganz sicher ist er vielen ein Dorn im Auge, der katholische Verteidigungsminister adliger Herkunft mit den vielen Vornamen, darunter auch Maria „zu Ehren der Gottesmutter“, wie sein Vater sagt. Und dieser Vater, ein bekannter Dirigent, sagt nicht nur das, sondern auch: „Ich liebe die alte, tridentinische Kirchenliturgie, und ich liebe das Evangelium. Es gibt keine schönere Religion als das Christentum mit seinem Gesetz der Liebe.“ Da kann man sich vorstellen, in welchem Geist er seinen Sohn erzogen hat.
Bei den Deutschen ist dieser Sohn in den letzten Monaten stetig in der Beliebtheit gestiegen, selbst als zukünftiger Kanzler wurde er verschiedentlich in Erwägung gezogen. Man stelle sich das nur vor, ein echter katholischer Minister oder gar Kanzler, der in einem Interview mit dem European letztes Jahr sagte: «Als praktizierender Christ vertraue ich auf die Kraft des Gebets» und dass es in schwierigen Zeiten auch der Glaube sei, der ihm Kraft gebe. Das passt aber gar nicht in den Mainstream-Konsens, so jemand muss weg, nicht auszudenken, wenn so jemand Kanzler würde! Der wäre sicherlich nicht so leicht zu manipulieren wie Frau Merkel.
Seine Frau, die sich gegen Kindesmissbrauch einsetzt und Grüne und SPD bereits vergrätzt hat, weil sie ihnen eine Mitschuld an der Kinderpornographie zugesprochen hat, nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Sie spricht sich gegen Lady Gaga und sonstigen Blödsinn aus und lässt verlauten, dass das Mutterglück ein grosses Geschenk ist und es gut ist, sich zu Hause um den Haushalt und die Erziehung der Kinder zu kümmern. Ganz klar, die von Guttenbergs könnten zum Störfaktor werden, man wird den Eindruck nicht los, dass hier vorsätzlich nach Dreck am Stecken gesucht wurde. Oder zumindest, dass die Sache wie gerufen kommt.

Da sind ganz andere Mächte im Spiel, liebe Latina...Neid ist es wohl nicht...
SPD vermutet Ghostwriter hinter Guttenbergs Doktorarbeit
Die SPD verdächtigt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), für seine Dissertation den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages missbraucht zu haben. „Es entsteht der Eindruck, dass Teile der Doktorarbeit von Ghostwritern in der Bundestagsverwaltung geschrieben wurden“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, heute in Berlin.
Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete zuvor in seiner Onlineausgabe, Guttenberg habe eine zehnseitige Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes, die er 2004 in seiner Funktion als CSU-Abgeordneter selbst in Auftrag gegeben hatte, beinahe unverändert in seine Doktorarbeit übernommen.
Der Verteidigungsminister selbst hatte noch am Mittwoch betont: „Sollte jemand auf die Idee kommen, zu behaupten, Mitarbeiter meines Büros hätten an der wissenschaftlichen Erarbeitung meiner Dissertation mitgewirkt, stelle ich fest: Dies trifft nicht zu.“
Schwere Vorwürfe
Nach „Spiegel“-Informationen verfasste der Ministerialrat Ulrich Tammler 2004 für Guttenberg die Ausarbeitung „Die Frage nach einem Gottesbezug in der US-Verfassung und die Rechtsprechung des Supreme Court zur Trennung von Staat und Religion“. Tammler habe seine Arbeit an dem zehnseitigen Papier am 13. Mai 2004 beendet und dann an das Abgeordnetenbüro Guttenbergs weitergeleitet, heißt es in dem Bericht.
Doktortitel ruhend gestellt
Guttenberg zog unterdessen gestern erste Konsequenzen aus der Affäre rund um seine Dissertation. Bis zum Abschluss der Untersuchungen wolle er auf das Führen des Doktortitels verzichten. Gleichzeitig wies Guttenberg die Vorwürfe und Rücktrittsforderungen neuerlich zurück. Seine „in mühevoller Kleinarbeit“ entstandene Doktorarbeit enthalte zwar „fraglos Fehler“, sei aber kein Plagiat.
Mehr dazu in Dissertation „enthält fraglos Fehler“
Der größte Fehler Guttenbergs ist: er ist katholisch! Auch sein Vater sieht in der Musik das Göttliche...katholischer Adel ist sowieso zum Vergessen...also: hinweg damit!!!
Wenn Guttenberg clever ist, gesteht er ein, während des Verfassens der Diss in einer homosexuellen Partnerschaft gelebt zu haben und ALLES ist GUUUUUUUT! WOW!!! 🤒 🚬

Latina

es ist der neid,das böse laster,das menschen dazu treibt,im leben anderer zu wühlen,vermeintliche schwachstellen zu finden und dann darin genüsslich rumzustochern--schämen sollten sich diese leute....

Lustiges Schützenfest auf zu Guttenberg
Seit Tagen jetzt der Fall Karl Theodor zu Guttenberg und seine Doktorarbeit. Selbst in den Nachrichten ist diese Meldung wichtiger als die politischen Veränderungen in Nordafrika.
Hat er nun geschummelt oder nicht? Ist es eine Plagiatsarbeit oder nicht?
Alles schlägt auf den Verteidigungsminister ein. Die Journalisten sind sauer, weil es eine Pressekonferenz gab mit ausgewählten Journalisten. Hmmm!?!?!! Wo war der Aufschrei im letzten Jahr, als ein geheimes Journalistentreffen in München gab in der Causa Mixa? Da hat kein nicht eingeladener Journalist aufgemuckt.
Was mich in dem Fall zu Guttenberg jetzt interessiert, ist eher: Wie konnte diese Arbeit die Prüfungskommission passieren, wenn in der Arbeit wirklich so viele Plagiate drin sind? Ist die Prüfungskommission gekauft worden? Warum kommt der Skandal erst jetzt an die Öffentlichkeit? Konnte man dem Minister nicht bei seinen schwierigen politischen Aufgaben beikommen? Und zu den empörenden Politikern kann ich nur sagen: Auch über euch liegt etwas in der Schublade.
Ich bin gespannt, ob das das Ende einer Politiker-Karriere ist!?!?
Eingestellt von Annuntiator am Freitag, Februar 18, 2011 6 Kommentare

Monika Elisabeth

Es ist eine Schande, was sich Politik und Journalismus hier leisten. Und natürlich ist - wie zu erwarten - das ZDF ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, einen unliebsamen Politiker zu entsorgen. Gestern rief mich meine Mutter herbei, weil das ZDF ein "Special" brachte, mit dem Thema "Der Fall Guttenberg". Es wurde so berichtet, als hätte sich der Vorwurf bereits bewahrheitet und Guttenberg sei unglaubwürdig. So eine miese Rufschädigung kennt man noch aus Nazi-Zeiten aber natürlich auch aus dem Kommunismus. Denn wenn diese Leute wirklich gewissnhaft wären, würden sie Guttenberg entweder in Ruhe sich erklären lassen, oder sie würden gleichermaßen auch Frau Leutheusser Schnarrenberger wegen ihre Mitgliedschaft bei der Kinderschänder-HU anprangern. Tun sie aber nicht, obwohl letztes Jahr wirklich jeder herausfinden konnte, mit was sich diese Dame so alles abgegeben hat.
Alte Leichen ausgraben - aber nur bei denen, die man los haben möchte... die anderen werden verschont. Typisch hochdeutsch.

Politiker, Ethiker und Theologen brechen nicht den Stab über den Verteidigungsminister - Frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein: Keinesfalls ein "Plagiat"
Nürnberg/Erlangen/Gießen (kath.net/idea)
Evangelische Politiker, Theologen und Ethiker warnen davor, den Stab über Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zu brechen. Bei der moralischen und geistlichen Bewertung seiner Doktorarbeit mit fehlenden Zitatquellen seien zahlreiche Aspekte zu beachten, zum Beispiel:
Hat er wissentlich gehandelt oder sind ihm Fehler unterlaufen?
Und: Von welchen Motiven lassen sich die Aufklärer leiten?
Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (Nürnberg) hält die möglicherweise mangelhafte Zitierung für einen „Flüchtigkeitsfehler“, dem man dem Minister nicht so „massiv ankreiden“ dürfe. Zwar müsse er sich möglicherweise mangelnde wissenschaftliche Sorgfalt eingestehen, es handele sich aber keinesfalls um ein „Plagiat“, sagte Beckstein der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.