KurtSchmidt

Der Text mündet in die Frage "ob es dem deutschen Gemeinwohl dient, Menschen aus den Krisengebieten ausnahmslos aufzunehmen, um ihnen hier im Land zu helfen, wird wohl mit rationalen Argumenten kaum positiv zu beantworten sein. Allein die Kosten für Grundversorgung dieser Migranten und Flüchtlinge sind derartig hoch, dass dafür in Flüchtlingslagern in den betroffenen Regionen ein Vielfaches geleistet werden könnte. Diese Kosten könnte man rechtfertigen, wenn sie vorübergehend im Sinne einer staatlichen Investition entstehen und in absehbarer Zeit wieder zurückfließen. Doch dies ist bei einer unvoreingenommenen objektiven Betrachtungsweise nicht der Fall. Aber auch unabhängig von der wirtschaftlichen Seite, die leider heute immer in den Vordergrund gestellt wird, wenn es um die Frage des Gemeinwohls geht, ergibt sich der hauptsächliche Schaden für das deutsche oder europäische Gemeinwohl daraus, dass die Menschen die hierher kommen in der überwiegenden Zahl der Fälle aus einem völlig anderen Kulturkreis kommen und daher ihre Sitten und Gebräuche in sehr vielen Fällen nicht aufgeben wollen, um sie unseren abendländischen Sitten und Gebräuchen anzupassen. Dies führt zu einer weiteren Vertiefung der Spaltung der Gesellschaft und des Volkes, was ein viel größerer Schaden für das Gemeinwohl darstellt als die wirtschaftlichen Aspekte. Ohne gemeinsame Grundüberzeugungen, eine gemeinsame Kultur und Sprache ist keine Gemeinschaft überlebensfähig. Das Fehlen dieser Gemeinsamkeiten hat bereits seit den 1960er Jahren in vielen europäischen Nationen zu Spaltungen und Entfremdungen geführt, die für zahlreiche Probleme der modernen Gesellschaften verantwortlich sind. Durch die insbesondere muslimische Migration der vergangenen Jahrzehnte hat sich diese Situation weiter verschärft, was heute und besonders nach der sogenannten „Flüchtlingskrise“ in vielen Ländern Europas zu einem, drastisch ausgedrückt, „geistigen Bürgerkrieg“ geführt hat, wodurch radikale Kräfte in der Politik stärker zunehmen und die Spaltung weiter vertiefen. Diese Spaltungen stellen einen schweren Schaden für das Gemeinwohl dar und können auf längere Zeit betrachtet verheerende Folgen für die europäischen Völker haben."

scholastiker.blogspot.com

Ist es moralisch geboten, Notleidenden aus fernen Ländern zu helfen?

Im Hintergrund der Debatte um die Migration nach Europa steht die Frage, ob es moralisch geboten ist, Menschen die sich in einer schweren Notlage befinden (Hunger, Armut, Krieg, Verfolgung etc.) zu helfen. Diese Frage beinhaltet einige Vorfragen, die zunächst beantwortet werden müssen, um diese Frage zu beantworten. Diese Vorfragen lauten:
(a) Wann ist eine Handlung geboten?
(b) Was meint „ferne Länder“?
(c) Wer ist derjenige, der helfen soll?
Die Antworten auf diese Fragen werden auf der Grundlage des klassischen, aristotelisch-thomistischen Naturrechts zu geben versucht.
(a) Wann ist eine Handlung geboten?
Für die Antwort auf diese Frage gibt es ein naturrechtliches Prinzip: Unterlassungen können von Jedem gefordert werden, Handlungen setzen immer ein Können voraus. Dies bedeutet für die Frage, ob wir Notleidenden helfen müssen, dass wir dies dann müssen, wenn wir dazu in der Lage sind. Wie diese Hilfe aussieht, was konkret zu tun ist, ist damit natürlich noch nicht beantwortet. …

1409
Tina 13

"Durch die insbesondere muslimische Migration der vergangenen Jahrzehnte hat sich diese Situation weiter verschärft, was heute und besonders nach der sogenannten „Flüchtlingskrise“ in vielen Ländern Europas zu einem, drastisch ausgedrückt, „geistigen Bürgerkrieg“ geführt hat, wodurch radikale Kräfte in der Politik stärker zunehmen und die Spaltung weiter vertiefen. Diese Spaltungen stellen einen schweren Schaden für das Gemeinwohl dar und können auf längere Zeit betrachtet verheerende Folgen für die europäischen Völker haben."