Neue X-Alternative aus Europa: „W Social“ wirbt mit Datenschutz und Meinungsfreiheit. Doch wer finanziert die Plattform und warum braucht sie den Ausweis ihrer Nutzer?
berliner-zeitung.de„W Social“ statt X: Europas neues soziales Netzwerk verlangt Ausweis und Gesichtsscan
Während die Grünen, SPD und Linke die Plattform X verlassen, soll an diesem Sonnabend ein neues europäisches soziales Netzwerk in die Testphase starten. „W Social“ präsentiert sich als freier Raum für den Meinungsaustausch. Doch ein Blick hinter die Kulissen wirft Fragen auf. „Wir glauben an die Notwendigkeit einer globalen, vertrauenswürdigen Social-Media-Plattform, die in Europa entwickelt, betrieben und gehostet wird. W basiert auf verifizierten menschlichen Nutzern, Transparenz, Datenschutz und Meinungsfreiheit“, heißt es auf der Webseite, auf der man sich für die Testversion anmelden kann. „W Social“ setzt auf verpflichtende Gesichtserkennung So vollmundig die Selbstdarstellung klingt, so deutlich sind die Bedenken, die das Projekt aufwirft. Wer sich anmelden möchte, muss seinen Personalausweis hochladen und sein Gesicht einscannen lassen, um die eigene Identität zu verifizieren. Zwar verspricht die Plattform, dass Nutzer unter Pseudonym veröffentlichen dürfen – eine vollständig …