Lebensschützer wurde der Titel „Gesundheitspsychologe“ aberkannt
Nach einer Beschwerde der „Aktion Leben“ hat das Gesundheitsministerium den Lebensschützer Dr. Josef Preßlmayer aus der Liste der Gesundheitspsychologen gestrichen, wie dieser in einer Stellungnahme erklärte.Die Begründung des Ministeriums lautete, dass
● dessen Auftreten in der breiten Öffentlichkeit „ethisch und moralisch“ äußerst bedenklich,
● das Vertrauen in ihn durch dessen „verhetzendes Verhalten in der Öffentlichkeit und seine damit zusammenhängenden radikalen, eine demokratische Gesellschaft und den Rechtsstaat gefährdenden Ansichten“, grundlegend erschüttert sei,
● dieser keine „neutrale Grundhaltung“ einnehme.
Die Beschwerde wurde von der Geschäftsführerin der „Aktion Leben Salzburg“, Hemma Schöffmann Engels, erhoben. Seit Jahren werde die Tätigkeit der „Aktion Leben“ „von einigen katholischen Gruppierungen diffamiert“. „Namentlich bekannt“ sei ihr „ein Herr Dr. Josef Preßlmayer“.
Dieser stellte fest, dass sich die „Aktion Leben“ offenkundig besonders an Vergleichen zwischen dem NS- und dem „Baby-Holocaust“ störe. Doch auch Papst Johannes Paul II. habe von einem „Holocaust des ungeborenen Lebens“ gesprochen.
Preßlmayer hat gegen den Bescheid hinsichtlich der Streichung aus der Liste der Gesundheitspsychologen wegen „Wegfalls der zur Erfüllung der Berufspflichten erforderlichen Vertrauenswürdigkeit“ Berufung eingelegt.