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Evangelium Tag für Tag
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Evangelium Tag für Tag
Psalm und Lesungen des TagesHeilige des TagesGebete
24 April
Freitag der 3. Osterwoche
Psalm und Lesungen des Tages
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,52-59.
In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.
Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.
Lektionar. Rechte: staeko.net
Hl. Katharina von Siena (1347-1380)
Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas
Die Lehre von der Brücke: Die eucharistische Sonne (Der Dialog, 7., Nr. 111; Verlag St. Josef, S. 271–274; sprachlich angepasst)
Im Glauben das große Geheimnis der Liebe empfangen
[Die heilige Katharina hörte, wie Gott zu ihr sagte:] O liebste Tochter, öffne weit das Auge deines Geistes, um das Übermaß Meiner Liebe zu betrachten. Es gibt kein vernunftbegabtes Geschöpf, dessen Herz nicht aus liebender Hingabe zerfließen müsste beim Anblick der Wohltaten, die ihr neben vielen anderen in diesem Sakrament von Mir empfangen habt. [...] Wer kostet, sieht und berührt dieses Sakrament? Die Seele. Mit welchem Auge sieht sie es? Mit dem Auge des Geistes, sofern dieses Auge die Pupille des heiligsten Glaubens hat. Dieses Auge sieht im Weiß des Brotes den ganzen Gott und den ganzen Menschen: die göttliche Natur mit der menschlichen Natur vereint, den Leib, die Seele und das Blut Christi; die Seele vereint mit dem Leib, und den Leib und die Seele vereint mit meiner göttlichen Natur und niemals getrennt von Mir. [...] Wer darf dieses Sakrament berühren? Die Hand der Liebe. Mit dieser Hand berührt man, was das Auge des Geistes in diesem Sakrament gesehen und erkannt hat. Im Glauben berührt man es mit der Hand der Liebe, gleichsam um sich dessen zu vergewissern, was die Seele gesehen und geistigerweise durch den Glauben erkannt hat. Wie wird dieses Sakrament gekostet? Mit einem heiligen Verlangen. Die leiblichen Sinne kosten nur den Geschmack des Brotes, die Seele aber kostet Mich, Gott und Mensch. Du siehst also, dass die leiblichen Sinne getäuscht werden, nicht aber der Sinn der Seele, dank des Lichtes und der Gewissheit, die sie in sich trägt. Denn was ihr geistiges Auge durch die Pupille des heiligen Glaubens gesehen und erkannt hat, das berührt sie mit der Hand der Liebe. Was sie gesehen hat, berührt sie in Liebe und Glauben. Und sie verkostet es geistig mit einem glühenden Verlangen: Das heißt, sie kostet von Meiner glühenden Liebe und Meiner unendlichen Barmherzigkeit, durch welche Ich sie würdig gemacht habe, das große Geheimnis dieses Sakraments und seiner Gnade zu empfangen.
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