Der Betrug ist kein Geheimnis mehr, und genau das ist das eigentlich Erstaunliche.
Seit fast sechs Jahren kassiert der Staat über den CO₂-Preis Milliarden, bricht ein zentrales Versprechen nach dem anderen – und es bleibt still.
Kein Aufschrei, keine Empörung, nicht einmal mehr Verwunderung.
Man zahlt. An der Zapfsäule. Beim Heizen.
Mit der Nebenkostenabrechnung. Im Supermarkt.
Und wundert sich allenfalls leise, warum am Monatsende immer weniger übrig bleibt.
Dass man dabei systematisch zur Kasse gebeten wurde, obwohl etwas völlig anderes versprochen war, scheint kaum noch jemanden ernsthaft zu bewegen.
Dabei war die Geschichte einmal hübsch verpackt.
Der CO₂-Preis, so hieß es, sei kein Steuerinstrument, sondern ein Lenkungswerkzeug.
Klimaschutz mit Augenmaß.
Wer sparsam lebt, sollte profitieren, wer viel verbraucht, mehr zahlen – und die Einnahmen sollten eins zu eins an die Bürger zurückfließen.
Klimageld, Energiegeld, Aufkommensneutralität.
Große Worte, sauber formuliert, politisch wirksam.
Nur hat man diesen zweiten Teil einfach weggelassen.
Nicht aus Versehen, nicht kurzfristig, sondern dauerhaft.
Jahr für Jahr.
Statt Rückzahlung gibt es Rekordeinnahmen.
Über "2 1 M i l l i a r d e n" Euro allein im letzten Jahr.
Geld, das nicht beim Bürger ankommt, sondern in Fonds verschwindet, in Fördertöpfen versickert oder gleich in alle Welt verteilt wird.
Ukraine, internationale Projekte, politische Prestigevorhaben – alles offenbar wichtiger als die simple Einhaltung eines Versprechens gegenüber den eigenen Bürgern.
Der zahlt schließlich brav weiter.
Und er zahlt nicht nur einmal, sondern überall.
Denn CO₂ ist kein isolierter Posten.
Es steckt im Diesel des Lkw, der jedes Lebensmittel transportiert.
Es steckt in der Energie für jede Produktionshalle, jede Bäckerei, jede Kühlkette.
Es steckt in jeder Dienstleistung, jedem Handwerksbetrieb, jeder Rechnung. Wer glaubt, der CO₂-Preis betreffe nur Autofahrer oder Hausbesitzer, hat das Prinzip nicht verstanden – oder will es nicht verstehen.
Er wirkt wie eine Steuer auf alles.
Und genau so verhält er sich inzwischen auch.
Das eigentlich Absurde ist nicht einmal die Belastung selbst. Staaten nehmen Geld ein, das ist nichts Neues.
Absurde ist die Mischung aus gebrochenem Versprechen und stoischer Akzeptanz.
Man wurde mit Aufkommensneutralität geködert und sitzt nun auf einer dauerhaften Zusatzbelastung.
Man zahlt für Klimaschutz und finanziert Haushaltslöcher. Man hört von Milliarden für den Staat und fragt sich trotzdem, warum die eigene Nachzahlung schon wieder höher ausfällt. Und man nimmt es hin, als wäre es Naturgesetz.
Vielleicht ist das der wahre Erfolg dieser Politik:
nicht die Lenkungswirkung, sondern die Gewöhnung.
Der Bürger hat gelernt, dass politische Zusagen folgenlos gebrochen werden können, solange man sie nur oft genug moralisch auflädt. Klima.
Verantwortung. Zukunft.
Große Worte, kleine Ehrlichkeit.
Und während hierzulande das Leben unbezahlbarer wird, erklärt man uns, dass wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen.
Wir zahlen. Wir schweigen. Und wundern uns, warum alles immer teurer wird. Das ist keine Klimapolitik mehr.
Das ist eine perfekt geölte Umverteilungsmaschine – und wir sind nicht einmal mehr empört genug, sie beim Namen zu nennen.
Lasst euch weiter verarschen von der linken Regierung und geht brav arbeiten.
Gruss M.M.