Maria coredemptrix
„„Sie kommen zu euch wie harmlose Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ (Jesus Christus, Mt 7,15).


Die große "Ökumene": Wölfe und Schafe sind eine Familie

„Sie kommen zu euch wie harmlose Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ (Jesus Christus, Mt 7,15).

(Quelle: siehe ganz unten)

Eine Schafherde weidete auf einer Wiese mit saftigem Gras. Da nahte ein Wolf. Die Schafe rückten ängstlich zusammen. Doch der Wolf zeigte sich friedfertig und begann, Gras zu fressen.

Am nächsten Tag kam er wieder und weidete wie die Schafe. Diese legten vor dem Wolf ihre Scheu ab.

Nun begann der Wolf ein Gespräch: „Ihr Schafe glaubt, wir Wölfe würden Schafe fressen. Das ist ein Irrglaube, den euch der Hirt eingeimpft hat, um euch ausbeuten zu können. Ihr seht doch mit eigenen Augen, dass ich, genauso wie ihr, nur Gras fresse. Ich bin nicht euer Feind. Ihr müsst selbst erkennen, wer euer Feind ist. Ich frage euch: Wer schert euch und raubt euch die Wolle, die euch vor der Kälte schützt?“

„Die Hirten“, blökten die Schafe.

Der Wolf fuhr fort: „Wer melkt euch und nimmt die ganze Milch für sich?“

„Die Hirten“, war die einstimmige Antwort.

„Wer nimmt euch die Lämmer weg und hetzt die Hunde auf euch, um den Raum eurer Freiheit einzuschränken?“, fragte der Wolf weiter.

„Die Hirten“, bähten die Schafe.

„Wer ist nun in Wirklichkeit euer Feind, der Wolf oder der Hirt?“, drängte Isegrimm.

„Die Hirten“, schrien die Schafe.

Da meinte der Wolf: „Ich helfe euch, das Sklavenjoch der Hirten abzuschütteln und den durch deren Hunde gebildeten Eisernen Vorhang zu durchbrechen. Mein Vorschlag: Gründen wir die Republik der Schafe und Wölfe. Alle sollen die gleichen Rechte und Pflichten besitzen. In der neuen Republik werdet ihr von der Diktatur der Hirten und ihrer bissigen Hunde befreit sein. Seid ihr damit einverstanden?“

„Ja“, riefen die Schafe begeistert. Am lautesten schrien die jungen Böcke. Einige ältere Schafe, die Bedenken äußerten, wurden niedergeschrien.

Dann sagte der Wolf: „Diese Weide ist nicht der geeignete Ort für eine blühende Republik der Schafe und Wölfe. Hier sind wir in ständiger Bedrohung. Folgt mir in den Wald, dadurch werdet ihr vom Hirten und seinen Hunden befreit.“

So wie die Schafe früher den Hirten gefolgt waren, folgten sie nun dem Wolf in den Wald, in das Gelobte Land der Freiheit.

Nach einigen Tagen bemerkten die Schafe, dass einige von ihnen über Nacht verschwunden waren. Sie teilten ihre Besorgnis dem Wolf mit.

Dieser antwortete: „Wir leben in einer Republik der Freiheit. Wem es nicht gefällt, der kann weggehen. Es sind die Rigiden, die uns verlassen haben.“

Da beruhigten sich die Schafe. In den nächsten Nächten verschwanden wieder einige Schafe.

Der Wolf meinte: „Wir errichten keinen Eisernen Vorhang. Die Ewig-Gestrigen, die sich lieber der Diktatur der Hirten unterwerfen wollen, können ja gehen.“

Immer wieder verschwanden über Nacht Schafe. Zuletzt blieb von der Herde nur ein einziges Schaf übrig. Treuherzig sagte es: „Lieber Wolf, wenn dich auch alle übrigen Schafe verlassen haben, ich bleibe dir treu.“

„Das ist gut“, sagte der Wolf und fraß das letzte Schaf. So fand die Republik der Schafe und Wölfe ihr ruhmloses Ende.

Quelle: GTV Die große Ökumene: Wölfe und Schafe sind eine …
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Sieglinde

Leider haben die meisten Menschen dies noch nicht erkannt, da sie mit allem Beschäftigt sind nur nicht mit der Rettung ihrer Seelen. Es wäre halt zu mühsam einmal selber nachzudenken und nach zu forschen, wie, was, wo und warum, man redet lieber den anderen Irrgeleiteten nach ihrem Mund.