thecathwalk.deDie Tagespost scheitert mit „Sexparty“-Artikel - cathwalk.de
In der Verkündigung des Glaubens sollte man eines niemals tun: das Böse und Ekelhafte attraktiv erscheinen lassen und das Gute, Wahre und Schöne als langweilig. Ein treffendes Beispiel dafür bietet die Rezension in der „Tagespost“ : Eine bodenlose 30-Tage-Sexparty in der ARD.
Diese Rezension wirkt beinahe unfreiwillig wie eine Einladung für die fragwürdige ARD-Serie. Schon das Bild und die Einleitung stellen die Perversion der Serie auf verführerische Weise dar: „Sich lustvoll und schamlos sexuell auszuprobieren …“. Was dann als Kritik folgt, wird von vielen dann als ein Rückgriff auf eine „Biedermeier-Moral“ für Langweiler bezeichnet – eine müde Wiederholung der altbekannten Argumente. Denn das Gegenmodell, das die „Tagespost“ der Serie entgegenstellt, ist denkbar ungeeignet. Die Serie, die bewusst auf die Darstellung pervertierter Sinnlichkeit setzt, wird mit dem Konzept „wahre Liebe“ konfrontiert – etwas, das die Serie weder sucht noch vermitteln will. Sie zielt ja gerade …