Ritterorden Jungfrau Marias
Die Kirche und die Christenheit
Die heilige Mutter Kirche schuf zur Erweiterung des sozialen und politischen Königreiches Jesu Christi zwei Institutionen: Die erste davon war die königliche, kaiserliche Krönung. Sie wurde als Sakramentale bestimmt und sicherte dem Herrscher die Teilnahme am Königreiche Christi. Mit diesem Sakramentale waren und sind nötige Gnaden verbunden, damit der Herrscher die Mission erfüllen kann. Nach dem Tode Karl des Grossen kam es jedoch zum Zerfall der zentralen Macht und es entstand ein Chaos. Die Kirche ermahnte die Prinzen, Barone und Ritter, dass sie auf eigenem Niveau treu ihren Pflichten und Verpflichtungen bleiben müssen, als ob sie selbst Herrscher wären. In Folge dieser Entwicklung christianisierte die Kirche den Akt der militärischen Ernennung und gliederte ihn in die Liturgie ein (9. Jh.), heute bekannt als Benedictio novi militis des römischen Pontifikats und schuf den liturgischen Ritus der Krönung des Herrschers. Es ist das Sakramentale, dass der Bischof erteilt, und durch dieses Sakramentale sind die offizielle Sendung und die nötigen Gnaden zur Erfüllung der Aufgabe gegeben. Hauptsächlich dank diesen Institutionen konnte sich die Christenheit weiter entwicklen.
Zur weiteren Entwicklung der Christenheit und christlichen Zivilisation schuf die Kirche ebenfalls zwei weitere Institutionen: 1) Kreuzzüge mit dem Gelübde des Kreuzes und 2) militärische Orden, Ritterorden, die im Grunde dauerhafte Institutionen mit Ordensgelübden für Ritter – Ordensbrüder und mit persönlichen Gelübden für weltliche Ritter bilden. Die Frage jedoch lautet: Wie ist es möglich heute das soziale und politische Königreich Jesu Christi zu erneuern? Ganz bestimmt durch die Institutionen der Kirche, die dazu gegründet worden sind. Die bilden nämlich die beste Weise zur Erreichung der Ziele. Es sind ausgezeichnete, ständige und universale Mittel, geeignet für alle Zeiten und
benutzbar zur jeder Zeit und jedem Ort.
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