386 Stunden im Hungerbunker - Zeugnisse zum 80. Todestag des hl. Maximilian Kolbe | Militia Immaculatae
Nachstehend unseren Artikel aus unserer MI-Ritter-Zeitschrift Mai 2021 über die letzten Tage des hl. Maximilian Kolbe. Am 14. August 2021 jährt sich der Tod des hl. Maximilian Kolbe, der selbst von gewissen SS-Offizieren als heroisch bewundert wurde, zum 80. Mal. Aus diesem Anlass wollen wir zu Ehren unseres Patrons und zur Ehre der Immaculata, dessen Instrument er war, die Zeugen seiner Zeit sprechen lassen. Wie haben ihn seine Mitgefangenen erlebt? Was sagt der Mann, für den er sich geopfert hat? Der erste Zeitzeuge ist Michał Micherdziński, ein Mithäftling, der erst 2006 verstarb. Pater Witold Pobiedziński führte ein Gespräch mit ihm, das hier auszugsweise wiedergegeben wird.[1] Der Überlebende von Auschwitz erklärt zuerst, wie es wegen eines Ausbrechers einen Appell gab und zehn Häftlinge aus ihrem Block zum Hungertod verurteilt wurden. Wie verhielt sich der heilige Maximilian während dieser Auslese? „Pater Maximilian und ich standen in der siebten Reihe. Er stand links von mir, …