Guntherus de Thuringia

[Abendland #50] KANONTAFEL. Aus dem "Codex Aureus". Im Auftrag von den Mönchen Liuthard und Berengar 870 ausgeführt; von Arnulf von Kärnten dem Kloster St. Emmeran in Regensburg geschenkt. Pergament. H der Miniaturen 41 cm, B 31 cm. München, Staatsbibliothek. (Original)
Bild: Screenshot von München, Bayerische Staatsbibliothek: Cod. Lat. 6224 (Valerianus-Evangeliar), fol. 12r - Deutsche Digitale Bibliothek

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Guntherus de Thuringia

@Norbert von Xanten, es sind nicht die in der Alten Messe gebräuchlichen Altartafeln gemeint, sondern die Kanontafeln des Eusebius, die er in seinem Brief an Karpian erklärt. Falls Sie eine ältere Ausgabe des Novum Testamentum Graece von Nestle-Aland besitzen, so finden Sie diesen Brief nebst Kanontafeln im Anhang der Einführung abgedruckt (EUSEBII EPISTULA AD CARPIANUM ET CANONES I-X). Aland erklärt die Kanontafeln in Kap. III der Einführung: Die Beigaben am äußeren und inneren Rand, und schreibt: "Die ingeniöse Erfindung des Euseb ist noch heute von Interesse, sie kann durchaus den Gebrauch einer Synopse vorläufig ersetzen". Siehe auch: Eusebischer Kanon – Wikipedia

Norbert von Xanten

Interessantes Bild. Fünf Säulen des Tempels mit den vier Evangelisten auf den Pfosten 3 und 4 - Hervorgang des Heiligen Geistes aus Vater und Sohn. Säule 5 zeigt den Heiligen Geist selbst.
Was steht den in den vier zwischenräumen drin?