Automatismus der Eskalation - Der große Krieg in Europa wird wohl unvermeidlich
Einige NATO-Staaten wollen Truppen in die Ukraine entsenden. Damit dürfte ein Automatismus für eine weitere Eskalation eingeläutet werden, die auch europäische Länder - mit allen Folgen, inklusive Tod und Zerstörung in diesen Ländern - in den Krieg hineinzieht.von Anti-Spiegel
5. April 2024 18:06 Uhr
Die Kriegsrhetorik in Europa
Aber der US-geführte Westen ist fest entschlossen, keinen Frieden in der Ukraine zuzulassen, weil das als Sieg Russlands gewerteten würde. Da es aber das Ziel des US-geführten Westens ist, Russland in der Ukraine eine „strategische Niederlage“ zuzufügen, wird die Ukraine weiter geschunden und der US-geführte Westen setzt seinen Krieg gegen Russland bis zum letzten Ukrainer fort. Inzwischen ist diese Formulierung keine „russische Propaganda“ mehr, sondern in Anbetracht der Meldungen aus Kiew bittere Realität geworden.
Auch die US-Vasallen schließen sich der Rhetorik an. Bundeskanzler Scholz schrieb Anfang Februar 2024 in einem Gastbeitrag für das Wall Street Journal Sätze wie:
„Über eines sollten wir uns im Klaren sein: Ein russischer Sieg in der Ukraine würde nicht nur das Ende der Ukraine als freier, demokratischer und unabhängiger Staat bedeuten, sondern würde auch das Antlitz Europas dramatisch verändern. Es wäre ein schwerer Schlag gegen die liberale Weltordnung. (…) Unsere Botschaft ist eindeutig: Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um einen Sieg Russlands zu verhindern.“
Der französische Präsident Macron hat am 5. März gesagt, die Europäer sollten in der Frage der Entsendung von Truppen in die Ukraine „keine Feigheit zeigen“. Und am 7. März haben französische Medien berichtet, Macron habe hinter verschlossenen Türen zu führenden französischen Politikern gesagt, dem Eingreifen französischer Truppen „sollten keine Grenzen gesetzt sein“. Russland dürfe den Krieg nicht gewinnen und auf die Frage eines Anwesenden, ob es noch rote Linien gäbe, „die nicht überschritten werden dürften, um nicht in einen Krieg mit Russland zu ziehen“, antwortete Macron:
„Nein, es sollte keine Grenzen mehr geben, das Wesen des Konflikts hat sich verändert.“
Das waren nur Beispiele, auch viele andere europäische Politiker äußern sich ähnlich und der deutsche Verteidigungsminister Pistorius verkündet fast täglich, die Bundeswehr müsse wieder „kriegstauglich“ werden.
Ob Truppen zum Kampf oder zu Wartung, ist egal
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