M.RAPHAEL

Dieser Zeitungsausschnitt vom September 1999 zeigt mich als Person aus Fleisch und Blut, der die Menschen liebt.
Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, ist der katholische Glaube der leibliche Vollzug in der physischen Realität, so wie sie sich uns präsentiert, nicht das Konstrukt irgendwelcher Kopfgeschichten im Sinne von Ideologien oder kollektiven Wahnvorstellungen. Als Opfer des V2 Konzils habe ich ein Gesicht. Ich bin nicht ein abstrakter Kollateralschaden, der sich im Kopf anderweitig orientieren kann.
Nein, nach der Verneinung des kontemplativen Empfangens als einziger Weg zum Glauben durch das V2 Konzil und der verlogene ideologische Ersatz durch die aktive Tätigkeit (die satanische „participatio actuosa“) im Denken der Menschen, müssen alle Klöster des Schweigens, so auch meine Abtei Himmerod, die ich sehr geliebt habe, früher oder später sterben. Die umfassende Lüge bzgl. des aktiv gestaltenden Gläubigen durch das Konzil verhindert jede schauende Berufung hinter Klostermauern.
Katholische Mönche und Nonnen sind dies mit ihrem Leib. Sie leben ihre Berufung, weil der Heilige Geist, durch ihre sakramentale Verwandlung in das Fleisch und Blut Gottes, in ihnen einwohnt. Sie sind ihre Berufung durch den göttlichen Seinsakt.
Ihr Glaube ist weder Selbstverwirklichung noch eigene Lebenserfüllung. Sie können sich nicht mit ihrem Kopf oder der Intelligenz und Wortgewalt eines Hans Urs von Balthasar oder anderer Konzilsheinis jederzeit neu definieren.
Wenn sie das Fleisch und Blut Gottes geworden sind, haben sie keine Wahl mehr. Sie haben keine anderen Optionen. Sie können nur noch mit dem Herrn in Armut, Keuschheit, Krankheit und Einsamkeit im Exil am Schandholz der V2 Menschenvergötzungskirche verrecken.
Der Humanismus ist Satanismus. Er ist eine unglaubliche Lüge des menschlich satanischen Hochmuts. Er ist nicht die Wahrheit. Wir sind nicht in der Welt, um alle Menschen durch kommunistische oder pazifistische Weltverbesserung reich zu machen. Jedes Kind weiß, dass das sowieso nicht möglich ist,
Wir sind leiblich in der Welt der begrenzten Physis, um den allmächtigen Gott ganz alleine ohne Rücksicht auf die irdischen Lebensbedingungen der Menschheit anzubeten. Die oft furchtbaren Lebensbedingungen sind ja gerade deshalb wie sie sind, weil die Menschen selber Gott sein wollen. Sie wollen nicht in Demut und Gehorsam das leibliche Leid ertragen, das Gott ihnen schenkt, um sie zu Sich zurückzuführen. Die humanistische Weltverbesserung des V2 Geistes soll diese Umkehr regelrecht verhindern.
Vor allem die Kartäuser, die nur noch in der Klausur anbeten und keinem Menschen mehr praktisch helfen, haben genau das verstanden. Nur noch beten und niemanden irdisch materiell beistehen, kann den Menschen in wahrer Liebe helfen. Das schließt die Armenpforte gerade nicht aus. Eine warme Suppe ist kein josephinistisch aufklärerischer Beistand zum Reichwerden.
Es ist unglaublich, dass, durch den Diabolus (Durcheinanderwerfer) wohl vollkommen verwirrt, JP2 den Kartäusern folgenden Brief geschrieben hat:
Botschaft an den Generaloberen der Kartäuser …
Hat er das Konzil nicht verstanden? Hat er dessen „menschenfreundlichen“ Humanismus nicht verstanden? Hat er sein eigenes Konzept des „Bewusstseins“ seiner Kirche des neuen Advents verstanden?
Das zeichnet alle Kopfkatholiken des V2 Konzils aus. Sie verstehen nichts. Sie wollen nichts verstehen. Sie verwirbeln alles. Sie trennen den leiblichen Lebensvollzug (Pastoral) von der Theorie im Kopf (Lehramt). Weil sie die Akteure ihres Glaubens sind, nicht die Empfänger des Heiligen Geistes (s.o.), und Religion nur in ihren Vorstellungen ist, können sie damit machen, was sie wollen. Das ist alles satanisch. Sie werden alle pervers sexuell. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Es gibt nur eine Rettung für die Menschheit. Sie muss den irdischen Wohlstand vergessen und nur noch Gott anbeten und so, in Demut Seine Heilige übernatürliche Liebe empfangend, ihr Fleisch und Blut vom Herrn weihen lassen. Das alleine ist das Heil. Nur das entspricht der Wahrheit. Dann muss niemand mehr neidisch sein. Dann muss niemand mehr macht- oder geldgierig sein. Dann muss niemand mehr gewinnen, weil er immer schon das ewige Leben in der göttlichen Liebe gewonnen hat.
Erst in diesem Geist der radikalen Kontemplation macht das katholische Lehramt Sinn. Erst im leiblichen Verzicht auf irdisches Glück kann man mit aufrichtiger Liebe, gerade auch zu den Frauen, die Unmöglichkeit der Weihe für die Frauen klar machen. Nur so wird der Zölibat verständlich. Erst dann ist er nicht nur ein Paradies für Sodomiten. Nur so werden die Transsubstantiation und das Heilige Messopfer vernünftig nachvollziehbar.
Das werfe ich dann den sodomitischen Konzilsklerikern vor: Sie sind nicht nur Verächter ihres Leibes. Sie hassen auch die Frauen, die Wahrhaftigkeit und am Ende die Menschheit schlechthin. Wer das Übernatürliche für esoterischen Aberglauben und die Kirche für eine humanistische Weltverbesserungsinstitution hält, darf und kann die Frauen nicht von der Priesterweihe ausschließen. Er darf eigentlich auch keine transvestitischen Klamotten mehr tragen. Wer das dennoch tut, ist ein satanischer Lügner und Täuscher, der den Menschen die Hoffnung auf übernatürlichen Trost durch die Abwendung von dieser Welt nehmen möchte.
Dafür werdet ihr brennen. Eure Opfer haben ein Gesicht aus Fleisch und Blut. Sie werden euch verfolgen. Es gibt kein Verzeihen für Verführer.
Mt 18,6 – 9:
„Wer einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, für den wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er in der Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt wegen der Ärgernisse! Es muss zwar Ärgernisse geben; doch wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis kommt! Wenn dir deine Hand oder dein Fuß Ärgernis gibt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen und zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. Und wenn dir dein Auge Ärgernis gibt, dann reiß es aus! Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu kommen, als mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen zu werden.“

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