Congar war überzeugter Modernist und wolte eine Art "atheistisches Christentum", wie es später auch Machovetz formulierte. Der theologische Ansatz von Congar ist mit dem katholischen Glauben unvereinbar. Es war ein großer Fehler, daß Pius XII. ihn rehabilitierte. Leider hat gerade PIus XII. viele Modernisten egfördert und in einflußreiche Positionen gebracht. Dies hat sich später negativ ausgewirkt.
Diaspora_Christ, man kann Dich wirklich verstehen, hatten denn die alle Lehrverbot? Komisch, oder?
So langsam versteh ich den einen oder anderen Traditionalisten immer besser. Denn selbst, wenn man mit einander gestritten hat..so unfair und respektlos und provokant wurde ich noch nie behandelt wie von diesem Holunderbaum, der nun mit all seinen Nicks in den "ewigen virtuellen Jagdgründen" verschwunden ist. Ich hoffe, er taucht daraus nie wieder auf. Ich möchte mich für meine impulsiven Kommentare davor entschuldigen. Aber, wenn mich ein Mensch so enttäuscht, wie dieser Hollunderbaum, da reagiert man eben etwas ZU menschlich ! Tut mir leid, liebe Mituser
Der Vatikan untersagte ihm in den Jahren 1954 bis 1956 die Ausübung seiner Lehrtätigkeit und das Veröffentlichen von Büchern, da er sich mit Positionen, die als extrem empfunden wurden, in der Bewegung der Arbeiterpriester engagierte. Nach seiner Rehabilitierung arbeitete Yves-Marie-Joseph Congar als Berater der Vorbereitungskommission des Zweiten Vatikanischen Konzils, an dem er in den Jahren 1962 bis 1965 als Experte wahrnahm. Ab 1968 war er wegen einer schweren neurologischen Erkrankung in seinen Betätigungsmöglichkeiten nachhaltig eingeschränkt