Tina 13

„Er betete voll Dankbarkeit zur Muttergottes“
„Er betete voll Dankbarkeit zur Muttergottes“
Am Freitag, dem 23. März 2018, bot der Gendarmerieoffizier Arnaud Beltrame sein Leben für das einer jungen Frau an, die von einem Islamisten in einem Supermarkt in Aude (Frankreich) als Geisel festgehalten wurde, und wurde von diesem erstochen. Der Priester, der ihn bei Vorbereitung auf die katholische Trauung begleitet hatte, sagte dazu:
„Lieber Monsignore, liebe Brüder und Schwestern,
Sie alle wissen, wie froh ich war, bei Oberstleutnant Arnaud Beltrame und Marielle, seiner Verlobten und standesamtlich schon angetrauten Frau, im Krankenhaus sein zu können. Es war, als ob wir drei dort wie zur Trauung zusammen gekommen wären, die ich bald hätte segnen sollen. Stattdessen feierten wir die Krankensalbung.
Lasst uns den Herrn für die Kraft loben, die er in das Herz dieses Mannes und Offiziers gelegt hat. (....) Sie kennen seine glänzende militärische Karriere. Vor allem aber verbarg er nicht die Freude, die Gott ihm durch die Wiederentdeckung des katholischen Glaubens im Alter von etwa 33 Jahren geschenkt hatte, und die zu seiner Erstkommunion und Firmung vor neun Jahren führten. Wir sprachen viel über den Ehebund, über Evangelisierung, über den Teufel oder vieles andere.
Intellektuell brillant, folgte er der anspruchsvollen Ehevorbereitung mit einer Ernsthaftigkeit, die meine Bewunderung hervorrief. Arnaud zeichnete sich durch seine Lebendigkeit aus, seine ansteckende Freude und seine Fähigkeit zu trainieren. Er war gesprächig, fast redselig,... Manchmal musste ich ihn unterbrechen, damit Marielle sich ausdrücken konnte... und er folgte mit einem zärtlichen Lächeln für sie. Denn dieser Soldat, dieser Eliteoffizier schmolz bei derjenigen, die er liebte, gleichsam dahin und überschüttete sie mit zarter Aufmerksamkeit.
Seine Absichtserklärung für die katholische Trauung, die ich am 9. Juni in Vannes hätte feiern sollen, ist bewundernswert. Der Text, den er nur vier Tage vor seinem heldenhaften Tod verfasst hat, beweist seine bedingungslose und leidenschaftliche Verbundenheit mit dem ganzen katholischen Glauben; er spricht davon, mit welcher Dankbarkeit er zur Muttergottes betet, wie er um die Hilfe des Heiligen Michael bittet und den Heiligen Josef zum Vorbild nimmt. (…)
Arnaud kannte das wahnsinnige Risiko, das er eingegangen war, als er sich selbst als Geisel des Terroristen anbot. Er tat es, um ein Leben zu retten, viele vielleicht, denn das war seine Pflicht als Offizier und als Christ. Der Glaube des Dschihadisten befahl ihm zu töten. Arnaud's christlicher Glaube bewegte ihn zu retten und, wenn nötig, sein Leben anzubieten (...).Lasst uns also mit Arnaud und wie er bereit sein, unser Leben aus Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern zu opfern! Wo Hass ist, lasst uns lieben. Wo es Zweifel gibt, lasst uns glauben. Wo Verzweiflung ist, wollen wir hoffen. So sei es!“
P. Jean-Baptiste, Regularkanoniker der Abtei Sainte-Marie de Lagrasse (Aude, Frankreich)
Auszug aus seinem Zeugnis, das in der Kirche Saint-Sulpice in Paris bei der Hl. Messe für Oberst Beltrame am 28. März 2018 vorgelesen wurde.

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Tina 13

🙏🙏🙏🙏🙏

Tina 13

Sie boten sich als Pfand für die Freiheit der Gefangenen an!
Oberst Arnaud Beltrame, der am 23. März 2018 anstelle der Geisel eines Islamisten sein Leben gab, steht damit in der Tradition von zwei „Erlöser“- Orden, die Anfang des 13. Jahrhunderts von zwei Franzosen gegründet wurden, um die Gefangenen aus der Hand von Barbaren zu befreien: den Orden der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und vom Loskauf der Gefangenen und den Orden der Allerseligsten Jungfrau Maria vom Loskauf der Gefangenen (María de la Merced), also die Mercedarier und die Trinitarier. Beide Gemeinschaften existieren heute noch.
Im Jahre 1194 hatte der Provençale Johannes von Matha, geboren in Barcelonnette (französische Alpen), eine Vision, die ihm zwei Sklaven in Ketten, einen Christen und einen Moslem, zeigte. Er erhielt von Papst Innozenz III. die Erlaubnis, eine Gemeinschaft zu gründen, die sich der Aufgabe ihrer Befreiung widmete. Vom Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Orden der Trinitarier 40.000 Gefangene freigekauft! Was die Mercedarier angeht, so haben sie gerade ihr 800-jähriges Bestehen gefeiert. Der Papst schickte ihnen zu diesem Anlass eine Botschaft. Darin lud er die Ordensleute ein, dem Beispiel Mariens zu folgen und die Verbindung herzustellen zwischen „der Demut und Einfachheit eines verborgenen, ganz Gott geweihten Lebens“ und „dem Opfer der ersten Loskauf-Patres, die sich als Geiseln für die Freiheit der Gefangenen anboten“.
Die Mitglieder der Mercedarier haben zu den drei üblichen Gelübden der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ein viertes hinzugefügt. Sie geloben, als letzten Ausweg ihre eigene Person als Geisel einzusetzen, um die Gefangenen, deren Lösegeld nicht bezahlt werden konnte, zu befreien. Große Gestalten sind dieser Verpflichtung nachgekommen: Der heilige Serapion von Algier wurde 1240 ausgeweidet, zerstückelt und aufgeschlitzt, der heilige Pierre Armengol, der 1266 an einem Galgen aufgehängt wurde, der heilige Raymond von Nonnat, der ebenfalls 1240 gemartert wurde.
Quelle: La Vie (Das Leben)

Möge er aufgenommen werden, wie ein Märtyrer! 🙏 R.i.P.

Rita 3

Keine größere Liebe hat der, als welcher sein Leben hingibt für seine Freunde.

Tina 13

„Lieber Monsignore, liebe Brüder und Schwestern,
Sie alle wissen, wie froh ich war, bei Oberstleutnant Arnaud Beltrame und Marielle, seiner Verlobten und standesamtlich schon angetrauten Frau, im Krankenhaus sein zu können. Es war, als ob wir drei dort wie zur Trauung zusammen gekommen wären, die ich bald hätte segnen sollen. Stattdessen feierten wir die Krankensalbung.
Lasst uns den Herrn für die Kraft loben, die er in das Herz dieses Mannes und Offiziers gelegt hat. (....) Sie kennen seine glänzende militärische Karriere. Vor allem aber verbarg er nicht die Freude, die Gott ihm durch die Wiederentdeckung des katholischen Glaubens im Alter von etwa 33 Jahren geschenkt hatte, und die zu seiner Erstkommunion und Firmung vor neun Jahren führten. Wir sprachen viel über den Ehebund, über Evangelisierung, über den Teufel oder vieles andere.
Intellektuell brillant, folgte er der anspruchsvollen Ehevorbereitung mit einer Ernsthaftigkeit, die meine Bewunderung hervorrief. Arnaud zeichnete sich durch seine Lebendigkeit aus, seine ansteckende Freude und seine Fähigkeit zu trainieren. Er war gesprächig, fast redselig,... Manchmal musste ich ihn unterbrechen, damit Marielle sich ausdrücken konnte... und er folgte mit einem zärtlichen Lächeln für sie. Denn dieser Soldat, dieser Eliteoffizier schmolz bei derjenigen, die er liebte, gleichsam dahin und überschüttete sie mit zarter Aufmerksamkeit.
Seine Absichtserklärung für die katholische Trauung, die ich am 9. Juni in Vannes hätte feiern sollen, ist bewundernswert. Der Text, den er nur vier Tage vor seinem heldenhaften Tod verfasst hat, beweist seine bedingungslose und leidenschaftliche Verbundenheit mit dem ganzen katholischen Glauben; er spricht davon, mit welcher Dankbarkeit er zur Muttergottes betet, wie er um die Hilfe des Heiligen Michael bittet und den Heiligen Josef zum Vorbild nimmt. (…)
Arnaud kannte das wahnsinnige Risiko, das er eingegangen war, als er sich selbst als Geisel des Terroristen anbot. Er tat es, um ein Leben zu retten, viele vielleicht, denn das war seine Pflicht als Offizier und als Christ. Der Glaube des Dschihadisten befahl ihm zu töten. Arnaud's christlicher Glaube bewegte ihn zu retten und, wenn nötig, sein Leben anzubieten (...).Lasst uns also mit Arnaud und wie er bereit sein, unser Leben aus Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern zu opfern! Wo Hass ist, lasst uns lieben. Wo es Zweifel gibt, lasst uns glauben. Wo Verzweiflung ist, wollen wir hoffen. So sei es!“
P. Jean-Baptiste, Regularkanoniker der Abtei Sainte-Marie de Lagrasse (Aude, Frankreich)
Auszug aus seinem Zeugnis, das in der Kirche Saint-Sulpice in Paris bei der Hl. Messe für Oberst Beltrame am 28. März 2018 vorgelesen wurde.„

Tina 13

🙏 🙏